Sonntag, 10. Dezember 2006

Kreisklasse: Volleyballgeschichte

Besser hätte man das Fazit nach dem Spitzenspiel in der Volleyballkreisklasse zwischen Bestensee und Schulzendorf nicht ziehen können. Aber der Reihe nach.


Feld 1
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Bestensee - Schulzendorf       0:3 (16:25,24:26,22:25)
Während Schulzendorf auf Kevin Pachur verzichten mußte, konnte Bestensee alle Leistungsträger einsetzen (Itzigehl,Wegener,Otto, Achilles, Strauß). Nach dem deutlichen 1. Satz steigerte sich Bestensee, die Führung wurde auf 23:9(!)ausgebaut! Beim 24:21 wurde allerdings die Aufgabe verschlagen. Dieses Geschenk lies sich Schulzendorf nicht entgehen und veranlaßte den Bestenseer Kapitän Jens Itzigehl zu dem oben genannten Kommentar.

Bestensee - Klausdorf          3:0 (25:16,25:23,25:6)
Bestensee zeigte sich gut erholt.

Schulzendorf - Klausdorf       3:0 (25:8,25:5,25:20)
Schulzendorf lies zu keiner Zeit Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen.

Feld 2                                      
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VCW III - NHK VI               3:0 (25:13,25:7,25:5)
Im Spiel der Wildauer Oldies gegen die Netzhopperszwerge waren die Nachwuchsspieler aus KW auf verlorenem Posten, wenn auch im ersten Satz einige Wildauer noch nicht ganz wach waren. (Siehe Tabelle!)

VCW III - Rot-Weiß Dabendorf   3:2 (26:28,25:17,25:18,14:25,15:10)
Es war ein echtes Spitzenspiel. Lange Ballwechsel, Auszeiten, Auswechslungen, beide Teams nutzten alle Möglichkeiten.

Rot-Weiß Dabendorf - NHK VI    3:0 (25:8,25:16,25:14)
Bei diesem Spiel fielen einige der NHK-Zwerge auf. Die 1 als vermutlich treuer Anhänger amerikanischer Fast-Food Ketten, die 6 als erfolgreicher Blocker,die kleine 7 (weil es gab 2x7!) als Kleinster, Jüngster, Linkshänder mit dem mit 2.00m größten Papa, mit vielen guten Aktionen und die 10. Bei fast allen Aktionen beteiligt, sehr gutes Stellungsspiel und toller Feldabwehr auch gegen harte Angriffe, manchmal aber auch noch glück.

Zu einer noch gar nicht so lange vergangenen Zeit gab es eine manchmal schon fast peinliche Manie jeden, auch noch so unbedeutenden Ehrengast bei Sportveranstaltungen zu begrüßen. Miss Kreisklasse, Ines Rehfeldt, auch offiziell zu begrüßen, fehlten leider die Möglichkeiten. Als aufmerksame Beobachterin der Wildauer, schüttelte sie manchmal entsetzt nur mit dem Kopf.

Spannend der Tabellenstand. Trotz Niederlage konnte Bestensee die Tabellenführung behaupten, Wildau mußte dagegen mit zwei Siegen den zweiten Platz an Schulzendorf abtreten, da Schulzendorf bei Punkt und Satzgleichheit um einen (1!) Ball besser ist! Die Quittung für den ersten Satz zwischen Wildau III und NHK VI, das Glück Schluzendorfs im dritten Satz gegen Klausdorf. Dieser Ansatz behält seinen Sinn, nur die Aussage ändert sich bezüglich ihrer Wirkung, denn nun hat Wildau Glück und Schulzendorf erhält die Quittung für den unkonzentrierten dritten Satz!

Die vorläufige Arbeitstabelle:
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Mannschaft               Spiele Punkte Sätze Spiele Bälle
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1. VSG Bestensee            6   10:2  15:3   437:292
2. 1. VC Wildau III           6   10:2  16:6   503:384(+119)
3. SG Schulzendorf          6   10:2  16:6   508:398(+110)
4. Netzhoppers KW V       4    4:4   7:7   307:283
5. Rot Weiß Dabendorf     6    4:8  11:13  485:506
6. 1. VC Wildau IV           2    2:2   4:4   180:189  (87:101,93:88)
7. Netzhoppers KW VI      4    2:6   3:11  113:322
8. Alysa WSG 81 KW        4    0:8   2:12  212:328
9. SV Klausdorf               4    0:8   0:12  159:300

4 Punkte zu Hause

Samstagmorgen um 9 Uhr, 7 hungrige Mädels trafen sich bei Steffi und René zum gemeinsamen Frühstück. Nachdem man sich mit Brötchen, Kaffee, Obst und Fruchtzwergen ausreichend für den Spieltag gewappnet hatte, ging es los. Gemeinsam fuhren wir dann zur Halle, wo erstmal ganz in Ruhe aufgebaut und eingespielt wurde, bevor es dann um 11 Uhr zum ersten Spiel gegen SV Energie Cottbus II ging.

Vorne weg, die beiden Gegner sind Tabellenletzter und -vorletzter, von daher hätte so was ein leichtes Spiel werden sollen. Aber wer uns kennt, der weiß dass es auch anders geht. Aber erst einmal zum Bericht: Um es kurz vorher darzustellen, ich habe mir erlaubt die Lobe von unserem Trainer während der Spiele zu zählen. Hier die Auswertung:

Spiel 1 gegen SV Energie Cottbus: KEINE

Spiel 2 gegen Preußen Frankfurt/Oder:
„Habt ihr gut gelöst“: 1
„Habt ihr gut gemacht“: 1
„Das hat mir gefallen“: 3
„Schön!“: 9
„Supi“: 1
„Jawoll!“: 2
„Joah gut“: 1
Ein dreckiges Lachen: 1
„so spiel man Volleyball“: 1
Spielerlob: 1

Man erkenne bitte die Verbesserung. Aber nun ausführlicher: Das erste Spiel sollte gegen die Damen von SV Energie II stattfinden. Der erste Satz begann erstmal ganz erfreulich, wir konnten die ersten 3 Punkte ohne irgendwelche Probleme für uns verbuchen, bevor die Damen von Energie „wach“ wurden. Doch schon nach kurzer Zeit stand es 3:3 und die erste, nennen wir es mal kleinere Formkrise, war da. Allerdings konnten sich die Mädels aus diesem Loch schnell wieder herausspielen. Aber man sollte sich nicht zu früh freuen, denn am Ende des Satzes wartete schon die nächste „Formkrise“, die unseren Trainer Thomas auf der Bank bestimmt einige Nerven kostete. Die Annahme war stellenweise gar nicht mehr zu erkennen, und Cottbus konnte sich immer näher herankämpfen. Man hatte sich dem „Ping-Pong“-Spiel der Cottbusserinnen ein weiteres Mal angepasst und eine 5 Punkte Führung schmolz dahin. Aber glücklicherweise konnte der Satz dann doch noch, durch einen schönen Angriff von Jule, für uns beendet werden. Endstand: 25:20.

Der zweite Satz wurde erstmal mit einer „mittleren“ Standpauke des Trainers eingeleitet und aufgerüttelt von der Ansprache lief es für uns erstmal ganz gut, zwischendurch stand es 12:6 für uns. Für Rike und Caro Rick kamen Laura und Tine für den Außenangriff. Aber leider liegt hier die Betonung auch erstmal auf „gut“, denn zur Mitte des Satzes passte man sich mal wieder dem Spiel von SV Energie an.  Die Annahme war wieder grausig, um es einmal mit den Worten von Thomas zu kommentieren. Bei einem Spielstand von 19:12 wechselte Thomas Rike für Laura ein. Bei einem Stand von 19:14 wurde dann die erste Auszeit genommen um die Mädels wieder ein bisschen „wach“ zu kriegen und endlich den Satz erfolgreich zu beenden. Kurz gefasst, bei einem Stand von 22:17 kam noch eine Auszeit, aber wir haben diesen Satz gewonnen mit 25:19.

Den 3. Satz fasse ich mal ganz kurz zusammen, da er sehr ähnlich war wie die beiden vorherigen. Stellenweise gab es einige Probleme in der Annahme und man ließ sich auch wieder das Spiel des Gegners aufzwingen. Doch gewonnen, ist gewonnen nämlich 25:21, sodass wir die nächsten 2 Punkte für unsere Tabellenposition einfahren konnten.

Zwischendurch kamen auch Steffis Oma, Susi, Anita und Ilka mit Baby zum zuschauen. Und die kranke Sandra, brachte super leckeren Schneewitchenkuchen vorbei, lecker! Vielen Dank noch mal!

Nachdem man sich mit Sandras Kuchen gestärkt hatte, kam es zum zweiten Spiel des Tages gegen Frankfurt Oder. Steffi und Mella als Mittelblocker, Laura und Rike für den Außenangriff und Jule als Diagonal und Caro natürlich als Zuspielerin.
Der erste Satz begann sehr viel besser als das vorherige Spiel. Durch gezielte Aufgaben und eine bessere Annahme konnten viele gute Angriffe über 4 von Rike und Laura erfolgreich abgeschlossen werden, ebenso konnte Mella sehr oft über die 3 Punkte erzielen, sodass der Satz mit 25:15 gewonnen werden konnte.

Der zweite Satz lief ähnlich, für Rike und Laura kamen Tine und Caro Rick ins Spiel und die ersten beiden Punkte konnten durch einen schönen Angriff über die 4 von Tine und ein Ass von Steffi erzielt werden. Man fasste immer mehr Mut und probierte während des Spiels auch ein paar Staffelangriffe, die öfters erfolgreich punkten konnten. Unsere Angriffe „zerlegten“ die gegnerische Annahme zusehends und ließ Frankfurt immer unsicherer werden. Allerdings kam mal wieder eine kleine obligatorische Krise die aber schnell überwunden werden konnte. Zum Ende des Satzes wurden Tine und Caro wieder durch Laura und Ricke ersetzt. Endstand: 25:16.

Der dritte Satz war nicht groß anders als, die beiden vorherigen. Der Anfang war etwas durchwachsen und man hatte manchmal einen ganz, ganz kleinen Pingpong-Charakter. Aber dieses Problem konnte schnell gelöst werden. Durch schöne Angriffe über 3 und 4 konnte immer wieder erfolgreich gepunktet werden und somit der Satz und das Spiel gewonnen werden. Entstand 25:18 und die nächsten 2 Punkte für unser Konto.

Aber kommen wir nun, zum besseren Teil des Tages. Das gemeinsame Weihnachtsessen bei dem Griechen in Zeesen. Bei leckerem Gyros, Scampi oder Hähnchen wurden die aktuellen Filme wie James Bond oder das gerade im Fernsehen gezeigte „Deutschland: Ein Sommermärchen“ ausgiebig besprochen, wie zum Beispiel die gutgebauten Körper unserer Nationalspieler.
Weitere Themen: Warum weinen Frauen wenn sie betrunken sind? Tja diese Frage wurde auch versucht an diesem Abend zu lösen, um gleich darauf festzustellen das Frauen auch ohne Grund mitweinen können, wenn eine andere weint. Nicht wahr Tine und Laura? Genauso die letzte Weihnachtsfeier  (die vom letzten Jahr, einfach unvergessen) ... aber auch alte Fotos wurden ausgiebig bewundert und natürlich durfte das gegenseitige „heruntermachen“ der Geschwister Rick nicht fehlen.

Schlusswort: Es war ein sehr schöner Spieltag und ich durfte das erste Mal Trainer-Assi sein *freu*.

1.VC Wildau: Melanie, Steffi, Laura, Rike, Caro R., Jule, Caro und Tine

Montag, 27. November 2006

Sieg und Niederlage

Am Samstag, dem 25.11.06 brachen wir, die zweite Frauenmannschaft des Wildauer Volleyballclubs, um 8.30 Uhr zum Spiel in Angermünde auf. Nach einer eineinhalbstündigen Busfahrt erreichten wir unser Ziel. Angekommen, hatten wir gleich das erste Spiel gegen das Team von Angermünde, welches Tabellenerster ist.

Trotz großer Mühe, verloren wir den ersten Satz leider 25:14.
Im zweiten Satz gaben wir noch einmal richtig Gas und konnten 27:25 gewinnen. Es gab sogar prominenten Besuch an diesem Tag. Der Landestrainer Horst Dutz schaute sich das erste Spiel an diesem Samstag an und befürchtete nach diesem zweiten Satz bereits, dass Angermünde von uns besiegt werden könnte. Leider waren seine Sorgen unbegründet, da wir die nächsten beiden Sätze 25:22 und 25:16 an Angermünde abgaben.

Trotz des Misserfolgs hatten wir eine Menge Spaß an diesem Spiel. Wir alle haben uns selbst super angefeuert, Stimmung gemacht und alles gegeben. Unvorteilhaft war, dass Maria sich Ende des vierten Satz ihren kleinen Finger verletzte und erst mal zum Arzt gebracht werden musste. Nachdem sie mit einem Verband vom Arzt zurückkam, fuhr sie gemeinsam mit Lisa bereits frühzeitig nach Hause. Also mussten wir unser zweites Spiel dieses Tages zu acht bewältigen.

Während des zweiten Spiels erreichten wir dafür ein Stimmungstief. Das Spiel zwischen Angermünde und Frankfurt/Oder war so dermaßen langweilig, dass wir fast schon einschliefen. Frankfurt verlor ganz klar gegen das einheimische Team, dadurch kamen wir ganz schnell wieder zum Zug und boten den Frankfurtern auch gleich eine weitere Niederlage.

Wir besiegten sie 25:12, 25:10 und 25:16. Wir hatten alle Mühe in diesem Spiel noch bei Laune zu bleiben. Mit anfeuern und Spaß an der Sache, schafften wir es doch mit Leichtigkeit uns durchzusetzen.

Vom Volleyball durchgeschwitzt freuten wir uns alle auf eine schöne warme Dusche, jedoch machte uns die Dusche dort einen Strich durch die Rechnung. Es gab nur kaltes Wasser. Zum Schluss war aber auch dieses sehr erfrischend und immerhin besser als gar kein Wasser. Auf der Rückfahrt konnten wir schon einmal ein wenig entspannen. Nur Anja musste die Augen offen behalten, da sie das Fahren übernehmen musste, weil wir keinen Trainer dabei hatten. Arme Anja! Aber vielen Dank noch mal! So ging auch ein weiterer Spieltag vorüber mit Sieg und Niederlage.

III. Wildauer Nachtturnier

In der Nacht vom Sonnabend zum  Sonntag, den 18./19. November, haben wir unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Dr. Uwe Malich,  selbst Spieler im Mayor-Team Wildau, unser 3. Nacht-Mix-Turnier um den Wanderpokal des 1. VC Wildau durchgeführt. Es haben 20 Mannschaften aus Berlin-Brandenburg teilgenommen. Mit dieser Teilnehmeranzahl von nahezu 200 Sportlern sind wir erstmalig an die Grenze der Organisierbarkeit eines solchen Turniers gestoßen.
In jeder Mannschaft haben mindestens 2 Frauen mitgespielt. Die Sätze wurden nach Zeit gespielt und Dank des straffen Zeitplanes erfolgte um 02.36 Uhr die letzte Angabe beim Spiel um den ersten Platz zwischen den Mannschaften Schmetterlinge Schulzendorf und Sportzentrum Uckley.

In einem spannenden Spiel konnte das Sportzentrum Uckley den Ausgang für sich entscheiden. Im zweiten Finalspiel um den dritten Platz setzte sich das Mayor-Team Wildau gegen "Die fallenden Blätter" durch. Die weiteren Plätze belegten die Mannschaften :
5. Kampfbrigade Schöneiche
6. Zwietracht Spreenhagen
7. Beach Allstars
8. KSV 90 e.V. Berlin
9. VSG Bestensee
10. VC Wildau Senioren IV
11. Fanta Six Schulzendorf
12. SG Niederlehme
13. Lockenkopf und Partner
14. Ajax Eichwalde
15. Keine Ahnung Neuenhagen
16. Jugendclub Wildau II
17. Die Vollstrecker
18. Opferanode 03 Wildau
19. Jugendclub Wildau I2
20. Mila Superstars
Nach Ablauf des Turniers haben sich die teilnehmenden Mannschaften noch einmal für die Einladung bedankt und die gute Organisation des Ablaufes durch Rainer Stöwer und Axel Hagedorn  gelobt. Wir freuen uns jetzt schon auf das Turnier im nächsten Jahr und würden uns freuen, wenn wir viele Mannschaften wieder sehen.{jcomments on}

Sonntag, 26. November 2006

Doppelsieg

Am vergangenen Wochenende, den 25.11.2006, durften die 1. Damen trotz Punktspieltag etwas länger schlafen: Heimspiel! Endlich konnten wir in heimischen Gefilden zeigen was wir drauf haben, auch wenn die meisten Zuschauer aufgrund eigener Punktspiele fern blieben. Zum großen Stolz unserer Steffi, kam aber ihre halbe Familie zum Anfeuern. Danke!

Gesundheitsmäßig waren viele Mädels angeschlagen: Steffi quälte sich mit einem dicken Knie, Tine hustete, Caro beklagte sich über Halsschmerzen und Mella dopte sich mit Grippostad um die Schnodderseuche zu vertuschen. In diesem Zusammenhang wünsche ich auch unseren dauerhaft kranken Hühnern Claudi (Bänderriss) und Anita (Meniskus-OP) eine gute Besserung. Wir sind halt nicht mehr die Jüngsten.

Diese Umstände sollten allerdings nicht dem Doppelsieg entgegenstehen, ganz im Gegenteil: Das erste Spiel gegen den HSV Cottbus II verlief, bis auf die obligatorische Ausnahme, reibungslos. Bei einem kurzen Tiefpunkt bei einem Stand von 11:9 im ersten Satz nahm Trainer Thomas Eick eine Auszeit um uns wachzurütteln, dann konnten wir den Satz 25:13 gewinnen.

Im zweiten Satz erreichten wir dem Ergebnis nach unsere Höchstform und besiegten den Gegner in 16 min 25:8.

Trainer Thomas Eick wog den 3:0 Sieg bereits in Sicherheit, doch ein obligatorischer Satzverlust gegen den HSV Cottbus II konnte nicht vermieden werden. Durch eine 0:4 Rücklage zu Beginn des 3. Satzes hingen wir den Cottbuser Mädels hinterher, durch die unsichere Abwehr konnte der Gegner mit Legern und Angriffen sicher punkten. Erst nach der Abwehr des gegnerischen Satzballes konnten wir uns mithilfe druckvoller Aufgaben von den "Rick"-Schwestern auf einen Gleichstand herankämpfen. Dem folgte ein gegenseitiges hin und her der Satzbälle, bei dem der HSV Cottbus den längeren Atem bewies, 28:30.

Der vierte Satz verlief aber wieder eindeutig für uns, wir siegten 25:11 und brachten unsere ersten Heimspielpunkte nach Hause.

Und die nächsten 2 Punkte sollten gleich darauf gegen den BSV Senftenberg folgen. Der erste Satz verlief ähnlich erfolgreich wie im ersten Spiel, 25:12. Im zweiten Satz hatten die Senftenberger Mädels die Nase vorn und ließen sich den Satz nicht streitig machen, 21:25. Lag es an der verschnupften Puste der Wildauer Mädels? Trainer Thomas Eick griff noch einmal in die Trickkiste seiner Experimentiermöglichkeiten (u.a. Jule auf Außenangriff) und so konnte der letzte Satz 25:19 gewonnen werden und der zweite Sieg 3:1 eingefahren werden.

Im letzten Spiel des Tages unterlag der BSV Senftenberg dem HSV Cottbus II 1:3.

1. VC Wildau: Laura Bley, Tine Fladrich, Carolin Lehmann, Melanie Mulack, Julia Rick, Carolin Rick, Friederike Rolle, Stephanie Westphal, Sandra Wiedemann

Sonntag, 19. November 2006

Ein Spieltag der Köpfe

Am vergangenen Wochenende (18.11.2006) starteten die 1. Damen des VC Wildau in die 1. Rückrunde in der Landesliga Süd. In einem Örtchen zwischen Neuheidemühl und Sellessen sollten die Gastgeber WSG Buckow und der Erstplatzierte PSV Herzberg bezwungen werden.

Die vorherigen Diskussionen mit den Herzbergern im Wildauer Gästebuch trugen nicht gerade zur Entspannung der gesamten Situation bei. Der vergangene Spielverlust am 16.09. gegen Herzberg (2:3 trotz einer Führung von 14:7) konnte nicht vollends verkraftet werden, so dass aus unserer Sicht eine Revanche bevorstand.

Zunächst musste jedoch der Gastgeber WSG Buckow besiegt werden. Die Aufregung vor dem noch anstehenden Herzbergspiel war einigen Spielerinnen zu diesem Zeitpunkt bereits ins Gesicht geschrieben. Durch 2 Aufschlagserien von Sandra und eine bemerkenswerte Blockarbeit, besonders hervorzuheben: Carolin, die meinte, sie hätte noch nie so viel in ihrem Leben geblockt, konnten wir den ersten Satz 25:18 für uns entscheiden.

Auch die Sätze 2 und 3 gewannen wir durch Block, Annahme und Schnellangriffe über 3 und 4 (25:19, 25:14).

In einer Pause konnten wir uns auf das bevorstehende Spiel gegen die Tabellenspitze aus Herzberg vorbereiten. PSV Herzberg gewann überzeugend 3:0 gegen WSG Buckow.

Vor Beginn des Spiels gegen den Landesklassenaufsteiger PSV Herzberg rief Trainer Thomas Eick seine Mädels zusammen, um letzte motivierende Worte loszuwerden. Die auf die Schwächen des Gegners ausgerichtete Taktik wurde allen noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Dann ging es endlich los. Wildau und Herzberg standen sich gegenüber, der Bessere solle gewinnen. Harte Sprungaufschläge von Steffi brachten uns in eine 4:0 Führung. Die Gegner erwachten jedoch relativ schnell und konterten mit gezielten Angriffen. Bis zu einem Spielstand 17:18 waren beide Mannschaften gleichauf. Dann ließen druckvolle Aufgaben der Gegnerinnen unsere Annahme wackeln und wir verloren 18:25.

Frisch motiviert starteten wir in den zweiten Satz und konnten gleich den ersten gegnerischen Aufschlag in einen Punkt verwandeln. Harte Angriffe über 3 und 4 ließen zusehends die gegnerische Abwehr wackeln, so dass wir einen Vorsprung von 19:13 und 24:17 hatten. Sofort machte sich Angst auf dem Spielfeld breit: da war sie wieder, die 4 und die 7. Trotz unserer daraus folgenden Zurückhaltung konnten wir diesen Satz „doch noch“ für uns entscheiden, 25:19.

Der dritte Satz war im Nachhinein ein Phänomen. Es sind Sachen passiert, die wohl nur gegen Herzberg passieren können. Wir führten bereits 9:4, als die Gegnerinnen gestärkt aus ihrer ersten Auszeit kamen. Deren Aufgaben sprengten unsere Annahme, Zuspielerin Carolin musste jeder Annahme hinterher laufen, druckvolle Angriffe waren nicht mehr möglich. So kam es, dass die Gegnerinnen 14:11, 20:13, 25:13 an uns vorbeizogen.

Völlig geplättet von diesem Satz gingen wir in Runde 4. Die schwindende Motivation und angenervte Gesichter der Wildauer Spielerinnen ließen nichts Gutes verheißen. Im gesamten Satz hingen wir den Gegnern mehrere Punkte hinterher. Auch zwei Auszeiten und 2 Spielerwechsel durch Trainer Thomas Eick konnten den Satz nicht mehr für uns wenden. Wir verloren 20:25 und somit 1:3.

Letztendlich ist zu sagen, dass wir gegen Herzberg nicht gezeigt haben, was wir wirklich können. Wir haben unsere Köpfe nicht freibekommen und die schwächeren Nerven gezeigt. Mädels, lasst uns auch bei solchen Spielen Spaß am Volleyball haben!

1. VC Wildau: Laura Bley, Tine Fladrich, Carolin Lehmann, Susanne Lux, Melanie Mulack, Carolin Rick, Stephanie Westphal, Sandra Wiedemann

Montag, 13. November 2006

Axels erster Trainersieg

An unserem 5. Spieltag ging die Reise nach Eisenhüttenstadt. Diesmal sogar mit Trainer und unserer neuen Verstärkung Paula – Herzlich Willkommen im Team Play-Hard. Unsere Gegner, Eisenhüttenstadt II und Dahlwitz Hoppegarten, warteten jedoch nicht allein auf uns. Auch ein Schiribeobachter war vor Ort um sich ein Bild über die Leistung der Unparteiischen zu machen. Ich glaube wir haben, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, recht gut abgeschnitten (fein gemacht Tinchen und Axel, der Schreiber sowieso.

Das erste Spiel gewann der Tabellenzweite Eisenhüttenstadt deutlich gegen den Tabellensechsten in 3:0 Sätzen.

Unser erstes Spiel des Tages begannen wir noch etwas verschlafen und verloren den ersten Satz.
Im zweiten Satz hatten wir uns dann warm- und eingespielt und konnten einen  Satzgewinn gegen Hütte II einfahren...
Soweit der Bericht von Anja. Nun geht’s weiter mit etwas mehr Informationen. Die erste Auszeit im ersten Satz nahmen wir beim Stande von 0:7. Da schwante mir schon Schreckliches. Dann wurde Punkt für Punkt erarbeitet, bis Paula uns mit 6 Aufschlägen wieder heran brachte. Eisenhüttenstadt musste nun beim Stande von 16:15 eine Auszeit nehmen. Damit war aber offensichtlich das Wildauer Strohfeuer erloschen, denn wir verloren den Satz 25:15.
Mit dieser Leistung  waren aber die Mädels offenbar nicht einverstanden. Der zweite Satz begann wesentlich konzentrierter. So war es der Gegner, der beim 6:1 für Wildau die erste Auszeit nehmen musste. Das half aber nichts, denn nun wurden mit Hilfe von 7 Aufschlägen von Maria die nächsten Punkte gemacht. Eisenhüttenstadt kam zwar mit einer weiteren Auszeit und zwei Auswechslungen noch auf ein paar Punkte. Trotzdem konnte man den Endstand von 25:14 als gelungene Revanche betrachten.
Mit dieser Leistung war sogar noch mehr zu erwarten. Doch dies sollte sich als Trugschluss erweisen. Denn die nächsten Sätze wurden mit 15:25 und 17:25 nach insgesamt 83 min verloren.

Mit der Trauer um die vergebenen Chancen wurde nun ein gemeinsamer Imbiss im Hallenvorraum genommen.

Mit neuen Kräften sollte nun ein Sieg gegen Hoppegarten her. Der erste Satz lief sehr durchwachsen. Man glich sich sehr dem Gegner an und verlor auch noch mit 21:25.
Nach einigen Umstellungen gingen wir den zweiten Satz an. Es fing alles sehr konzentriert an. Und entgegen der üblichen Wildauer Spiele wurde bis zum Ende auch so weiter gespielt. So war es diesmal unser Kapitän, die mit der längsten Aufschlagsserie (10) aufwarten konnte. Schließlich halfen auch zwei Auszeiten des Gegners nicht. Der Satz ging sehr deutlich mit 25:16 an uns.
Um es kurz zu machen. Auch in den folgenden Sätzen hatten die Gegnerinnen keine Chance. Paula schraubte noch mal ihre Serie mit 6 aufeinander folgenden Aufschlägen nach oben. Die Sätze wurden 25:15 und 25:18 gewonnen. So kann man sagen, dass trotz Trainer die Konzentration bis zum Ende des Spieles aufrechterhalten und das Spiel zu Recht gewonnen wurde.

Nun gilt es beim nächsten Spieltag in Angermünde einen neuen Rekord aufzustellen. Nämlich zwei Spiele an einen Spieltag zu gewinnen. Möglich ist es. Schon weil wir uns in Bezug zur letzten Saison bei den Siegen um 300% gesteigert haben.

1. VC Wildau: Anja F., Maria G., Laura H., Paula K., Christin L., Christin S., Sabine S., Julia T.

Sonntag, 5. November 2006

Zweiter Sieg für Damen II

Am Sonnabend stand der 2. Heimspieltag der Saison für die 2. Damen an. Die Gegner waren unsere direkten Tabellennachbarn Eisenhüttenstadt IV und Strausberg. Nach einem typischen Hallenfrühstück (allerdings ohne Tischdecke, da Axel lieber mit den 1. Herren nach Cottbus fuhr – Herzlichen Glückwunsch zum Sieg) ging es gestärkt ins Spiel gegen die Mannschaft aus Strausberg.
Wir fanden nicht richtig ins Spiel und kurzen Lichtblicken folgten lange Tief-Phasen. Somit wurden die ersten beiden Sätze relativ knapp 21:25 verloren. Im 3. Satz lief gar nichts mehr zusammen und Strausberg fertigte uns mit nur 13 Punkten ab.

Unzufrieden mit unserer Leistung wollten wir uns im zweiten Spiel deutlich steigern und starteten hoch motiviert und mit einigen Positionsumstellungen in die Partie gegen Hütte. Nachdem der Spielverlauf anfangs noch knapp war, konnten wir uns gegen Ende des ersten Satzes absetzen und gewannen mit 25:16.
Der 2. Satz begann weniger erfolgreich. Nachdem wir unseren Rückstand aufgeholt hatten und den Satzball vergeigten, verloren wir unglücklich 24:26. Verärgert über die ungenutzte  Chance ging es dann in die Sätze 3 und 4. Durch druckvolle Aufschläge und erkennbares Volleyballspielen konnten wir diese deutlich mit 25:14 und 25:17 gewinnen.

Hiermit hatten wir unseren zweiten Saisonsieg eingefahren – immerhin schon einen mehr als in der letzten Saison. Ich hoffe, dass noch einige hinzukommen werden – also auf geht’s Mädels.

Für das dritte Spiel des Tages hatten wir einen Ehrengast geladen. Starschieri – Caro nahm den langen Weg auf sich, um die letzte Partie des Tages zu pfeifen. Damit sich die Anreise auch gelohnt hatte, spielten Strausberg und Hütte doch glatt ein 5 Satz-Spiel mit dem glücklicheren Ausgang für Strausberg. An dieser Stelle nochmals: DANKE CARO!

1. VC Wildau: Christin Lehmann, Christin Seeburg, Laura Hertlein, Maja Ewald, Sabine Stieg, Lisa Schröder, Julia Tischler, Anja Fladrich

Sonntag, 1. Oktober 2006

Zwei Siege und einen Platz höher in der Tabelle

Am Samstag dem 30. September machten sich acht motivierte Spielerinnen samt Trainer um Punkt 08:50 auf den Weg nach Cottbus. Die Sonne schien, wir hatten gute Laune, was sollte da noch schief gehen? Das erste Spiel hatten wir frei. Genug Zeit um das Spiel HSV Cottbus II gegen BSV Senftenberg zu beobachten um eventuelle Schwächen festzustellen, was uns Dank der Aufmerksamkeit unseres Trainers auch gelungen ist.

Gestärkt vom leckeren Schokokuchen und voller Optimismus gingen wir in das erste Spiel gegen den HSV Cottbus II. Der erste Satz ging auch gleich ganz spannend aus, 28:30 leider gegen uns. Trotzdem ließen wir nicht die Köpfe hängen, sondern kämpften weiter und gewannen daraufhin den zweiten Satz mit 25:19. In unserem Siegeswillen gestärkt gewannen wir dann auch den dritten Satz mit 25:22 und den vierten Satz mit 25:22.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Spiel gegen den BSV Senftenberg. Ebenfalls hoch motiviert stürzten wir uns in den ersten Satz und gewannen diesen mit 25:23.

Der zweite Satz sah am Anfang auch sehr zuversichtlich aus, doch anstatt dies für uns zu nutzen, ließen wir den  Gegner mit einer Aufgabe nach der Anderen an uns vorbeiziehen. Es schien als wären wir in ein tiefes Loch gefallen, doch irgendwie haben wir es wieder geschafft uns selber am Schopf aus diesem Loch zu ziehen und gewannen diesen zweiten Satz mit 25:20.

Ein bisschen erschöpft aber immer noch kampfeslustig gingen wir in den dritten Satz und gewannen auch diesen mit 25:17.

Kurz zusammengefasst war es ein sehr langer und erfolgreicher Spieltag und die Geschwister Rick spielten zum ersten Mal zusammen in der Mannschaft ganz friedlich nebeneinander.

1. VC Wildau: Laura Bley, Carolin Lehmann, Melanie Mulack, Anita Neumann, Julia Rick, Carolin Rick, Friederike Rolle, Stephanie Westphal

Sonntag, 24. September 2006

Turnier in Minden

Die II. Damen, sowie die I. Herren machten sich letztes Wochenende auf den langen Weg nach Minden, um vor Saisonbeginn mal wieder etwas Wettkampfluft zu schnuppern. Nachdem ein Teil der I. Herren schon Freitag angereist war, machten wir uns Samstag früh auf den Weg. Pünktlich 5.50 Uhr trafen wir uns an der Schwimmhalle um die lange Fahrt anzutreten.

Um die Abfahrt noch etwas hinauszuzögern erfand Axel kurzerhand das tolle Gesellschaftsspiel „Wo ist der Autoschlüssel?“. Nachdem in der Halle, in, vor, hinter, unter und neben dem Auto gesucht wurde, tauchte der Schlüssel nach einiger Zeit unter unserem ganzen Gepäck auf Axels Tasche auf. Nun konnte es also endlich losgehen.
Eine „Pullerpause“, einen Blitzer und 4 Stunden später kamen wir bei strömendem Regen in Minden an. Unsere Freude aufs Zelten wuchs verständlicherweise von Minute zu Minute.
Nachdem die Anmeldeformalitäten geklärt waren, konnten wir uns noch ein wenig erholen, bevor 13.00 Uhr die ersten Spiele angepfiffen wurden. Während die Männer in der LK I ihre Spiele in der Kampa-Halle absolvierten, konnten wir in der LK III in der Kreissporthalle antreten. Diese wurde später übrigens noch als Schlafplatz freigegeben.

Da es bei uns nur 4 Mannschaften gab, wurden eine Hin- und eine Rückrunde gespielt. Im ersten Spiel ging es gegen den VFL Marburg. Der erste Satz ging klar mit 25:15 an uns. Im zweiten Satz fiel es uns etwas schwerer, aber auch diesen konnten wir klar mit 25:18 gewinnen. Dafür, dass wir alle eine unbequeme lange Busfahrt hinter uns hatten, war das schon ganz annehmbar.
In unserem zweiten Spiel trafen wir mit Neuenkirchen auf eine Mannschaft, dessen Spielweise eher an den Schulsport erinnerte. Trotzdem schafften sie es mit unserer Hilfe auf jeweils 11 Punkte in den Sätzen.
Das letzte Spiel des Tages ging für uns gegen den Gastgeber 1. VC Minden. Aber auch dieses Spiel gewannen wir mehr oder weniger souverän mit 25:19 und 25:17. 3 Spiele gewinnen, das hatten wir nicht einmal in der gesamten letzten Saison geschafft.

Abends wurde dann „Pizza & Party“ angekündigt. Wir zogen jedoch lieber Linsensuppe, 5 Minuten-Terrine oder Stulle vor. Nach dem langen Tag waren wir ziemlich erschöpft. Er sollte aber noch viel länger werden. Nachdem wir unser Schlaflager in einer Hallenecke eingerichtet hatten, gingen einige von uns mal nach der Party schauen. Einige nur sehr kurz- andere länger. Aber es war egal, denn zum schlafen kam man in einer Halle, in der ca. 25 Mannschaften schliefen eh nicht. Als erstes kamen gegen 3 Uhr Rene und Martin. Nicht mehr ganz nüchtern, schafften sie es sämtliche Schlafenden zu wecken und durften sich auch Beschwerden von anderen „Hallen-WG-Bewohnern“ anhören. Laura bekam von alledem dank ihrer Ohropax nichts mit – die Glückliche. Nachdem beide endlich schliefen trudelten nach und nach immer mehr Volleyballer/innen lautstark ein. Die letzten kamen, glaube ich, gegen um 6. Man sollte vielleicht erwähnen, dass die Halle 9.00 wieder geräumt sein sollte, für die anstehenden Spiele.
Hundemüde und wie in Trance fanden wir uns am Sonntag um 10.00 Uhr auf dem Spielfeld wieder.

Der Verlauf des 1. Spieles zog sich den ganzen Tag durch. Der erste Satz wurde klar gewonnen und im zweiten ließen unsere Kräfte und Konzentration stark nach.
Die Ergebnisse:
VC Wildau – Marburg (25:8; 25:20);
VC Wildau - Neuenkirchen (25:6; 25:19)
VC Wildau-1. VC Minden (25:13; 25:23).

Die endgültige Rangliste lautete:
1. Wildau
2. Minden
3. Marburg
4. Neuenkirchen

Wir hatten es also tatsächlich geschafft ein Turnier zu gewinnen. Die Rückfahrt traten wir 16.00 Uhr an und gegen 21.00 Uhr waren dann auch alle endlich zuhause.
Sicherlich gibt uns das Wochenende etwas Mut für die anstehende Saison. Uns ist aber auch klar, dass unsere zukünftigen Gegner ein weitaus höheres Spielniveau an den Tag legen werden und wir noch eine ganze Menge zulegen müssen um mithalten zu können. Also heißt es für uns fleißig Trainieren und weiterhin Treppe laufen.

Es waren dabei: Jui, Bine, Laura, Maria, Lisa, Anne, Anja und natürlich Papa Axel

Montag, 4. September 2006

Vorbereitungsturnier in Wünsdorf

Am Samstag den 02.09.2006 nahm die männliche A-Jugend Vertretung am Vorbereitungsturnier des SV Klausdorf 1900 in Wünsdorf teil. Mit dem Starterfeld PSV Herzberg (LK), Pneumant Fürstenwalde (LK), SV Klausdorf I (LK), SV Klausdorf II (C Jugend), Rot Weiss Dabendorf (KK) hate man ein durchaus anspruchvolles Starterfeld im 6er Turnier für eine Mannschaft die eigentlich hauptsächlich aus B-Jugendlichen besteht.
Bei der Gruppeneinteilung erwischte man SV Klausdorf II sowie PSV Herzberg gegen die es auch gleich im 1. Spiel losging. Merkte man den Jungs im 1. Satz (2 Gewinnsätze wurden gespielt) noch ihre Nervosität an (14:25), konnte man der Landesklassentruppe im 2. Satz immerhin 22 Punkte abtrotzen. Wobei diese keineswegs schwächer wurden, sondern unsere Jungs immer mehr an Selbstvertrauen gewannen und phasenweise mit richtig geilen Szenen glänzen konnten. Letzten Endes setzte sich aber die Routine und Erfahrung der Herzberger verdient mit 2:0 nach Sätzen durch.
Im 2. Spiel der Gruppe konnte Herzberg die aufopferungsvoll kämpfende 2. Mannschaft aus Klausdorf ebenfalls mit 2:0 besiegen.
Im entscheidenden letzten Gruppenspiel gewannen unsere Jungs mit 2:0 gegen die sehr junge Vertretung aus Klausdorf, hier muss man anmerken das dies aber keinesfalls so deutlich geschah wie erwartet. Denn auch gegen den VCW kämpften die 13/14 jährigen wie die Löwen und es kamen doch deutlich mehr Bälle zurück als man gedacht hatte. Aber am Ende stand der 2. Gruppenplatz und damit der Einzug in das Halbfinale fest.
Hier traf man auf die 1. Mannschaft aus Klausdorf und die Zuschauer sollten den besten Satz des Tages (hab das Finale allerdings nicht gesehen) zu sehen bekommen. Gegen die eingespielte Truppe geriet man zwar mit 3:9 ins Hintertreffen, aber eine starke Aufholjagd brachte die Wildauer wieder heran. Ich weiss die Zwischenstände nicht mehr, denn jetzt folgte eine Klassepartie mit super Ballwechseln. Bis zu 5 mal ging es hin und her wobei keine der beiden Mannschaften den armen "Molten" schonte. Am Ende dieses 1. Satzes unterlag man in einem hauchdünnen Finish mit 24:26. Im 2. Satz unterlag man dann schon deutlicher, was an einer schwachen Annahme lag die bis dahin bombensicher war (es wurden sonst sogar echte Aufsteiger gespielt und versenkt).
So sollte man im Spiel um Platz 3 auf Fürstenwalde treffen. Eine eigentlich ebenfalls starke Truppe, die allerdings gegen uns keine richtige Lust mehr zu haben schien oder sich einfach nur zurücknahm. Die Geschenke konnten die Wildauer Jungs allerdings nicht verwerten, waren sie doch mittlerweile ein wenig platt und vielleicht auch ein wenig enttäuscht trotz sehr guter Leistungen, gegen die höherklassigen Teams noch keinen Satz geholt zu haben.
Am Ende belegte man den 4. Platz im Turnier und nahm die Erkenntnis mit, dass man in den letzten Wochen im Training sehr gut gearbeitet hatte. Wie schon beschrieben, gab es auf Wildauer Seite sehenswerte Angriffe auf allen Positionen, starke Blocks (senkrecht) und bis auf eine kleine Phase durchweg sehr gute bis gute Annahmen. Auch im Aufschlag agierte man druckvoll und es gab die ganze Pallette vom Flattermann bis zum Springer. Wenn wir weiter so fleissig trainieren braucht uns zumindest in der Kreiskliga dieses Jahr nicht bange werden. Man muss auch noch dazu sagen, dass man nicht unbedingt in Bestbesetzung antrat, hatten doch Erik Betac sowie Michel Reichow krankheitsbedingt, sowie Bastian Knoop (Urlaub) absagen müssen. Mit nur einem Wechselspieler hatte man auch nicht so viele Alternativen auf der Bank, so das Johannes Norden leicht angeschlagen das Turnier bis auf die letzten 4 Bälle durchspielen musste.
VC Wildau: Florian Pietsch, Peter Ihle, Johannes Norden, Matti Leydecker, Ronny Wentzke, Rene Typky, Christopher Flowers

Sonntag, 7. Mai 2006

Leider nicht geschafft

Samstag früh um 10 Uhr trafen wir uns in der Oberschule in Wildau. Der 'Händecheck' zeigte schnell, dass wir vielleicht besser ein paar Tropfen Baldrian zu uns nehmen hätten sollen. Die Nervosität konnte uns nicht genommen werden, auch wenn alle wussten, dass es um nichts ging und wir nichts zu verlieren hatten.

Mittwoch, 5. April 2006

Doppelsieg für Grundschule Wildau

Die Mädchen und Jungen der Grundschule Wildau hatten sich bereits im Herbst 2005 beim Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" als Sieger des Volleyball Kreisfinales in der WK IV für das Regionalfinale am 05.04.2006 in Jüterbog qualifiziert.
Am besagten Termin traf man sich also um 07:30 Uhr in der früh, um mit dem von der Gemeinde Wildau zur Verfügung gestellten Bus, sowie den Betreuern Frau Dähn und Herrn
Fischer von der Grundschule Wildau nach Jüterbog zu reisen.
Dort angekommen stellte sich heraus das man entgegen den offiziellen Regeln und Ausschreibungen der Wettkampfklasse IV, 6 gegen 6 auf dem grossen Volleyballfeld spielen sollte. Da man jeweils 2 Auswechselspieler dabei hatte und alle Spieler im Turnierverlauf verletzungsfrei blieben, konnte diese Hürde genommen werden.
Vom Aufschlag dominierte und eher an „ Volleyballtennis „ erinnernde Spiele sollten die Folge dieser unsinnigen Entscheidung sein. Am Turnier selber nahmen 8 Mädchenteams sowie 7 Jungenteams teil. Gespielt wurde in der Vorrunde über 2 Sätze bis 15 Punkte.

Die Jungen konnten sich hierbei mit jeweils 2:0 gegen die Teams aus Baruth, Luckau und Töpchin durchsetzen und wurden so mit 9 Punkten klarer Gruppensieger. Den 2. Gruppenplatz sicherten sich die Jungs aus Luckau
Bei den Mädchen wurden die Wildauer ebenfalls Gruppensieger, mussten aber beim 1:1 gegen Baruth einen Satz abgeben und siegten nach kleinen Punkten. Gegen die Teams aus Jüterbog und Trebbin siegte man jeweils 2:0. Den 2. Platz holten sich hier die Mädchen aus Jüterbog.
Beide Wildauer Teams trafen in ihren Halbfinalbegegnungen auf die Mannschaften aus Jüterbog und gewannen ungefährdet je 2:0. So sollten nun im Finale beide Teams gegen die Jungen und Mädchen aus Luckau antreten.
Bei den Mädchen war das Endspiel widerum eine klare Angelegenheit, so das die Mädchen mit 2:0 recht schnell zum grössten Triumph einer Wildauer Schulmannschaft im Volleyball gelangten.
Bei den Jungen wurde es ein Nervenspiel, gaben sie den 1. Satz überraschend an die Luckauer ab, obwohl man in der Vorrunde relativ klar mit 2:0 gegen dieses Team gesiegt hatte. Im 2. Satz fand man aber wieder zu alter Stärke zurück und sicherte sich mit druckvollen Aufschlägen den Satzausgleich zum 1:1. Im entscheidenen 3. Satz begann man ebenso konzentriert wie in Satz 2 und obwohl sich die Luckauer Jungs mit einer starken Leistung gegen die drohende Niederlage wehrten, siegte das Wildauer Team am Ende mit 2:1.

Somit holten wie schon beim Kreisfinale beide Wildauer Vertretungen den Pokal und nach einem kleinen Siegersekt ging es zurück nach Wildau.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Gemeinde Wildau für den Bus, bei Herrn Lutz Rehfeldt dem Busfahrer, bei Frau Dähn und Herrn Fischer für die Betreuung und bei Herrn Bischof der als Fan mitgereist war.

Grundschule Wildau:
Mädchen: Christina Bischof, Sophia Gawron, Thalia Sporleder, Juliane Klebsch, Lisane Ziminzke, Jessica Jozefowski
Jungen: Christopher Wolf, Matthias Norden, Sebastian Körnicke, Tim Hofmann, Lin Lin Ye, Marcel Gessner{jcomments on}

Montag, 13. Februar 2006

Herren I mit 2 Niederlagen

Am Samstag haben die 1. Herren ihre beiden Spiele in Erkner gegen den Gastgeber und die 2. Mannschaft von Energie Cottbus verloren. Im Spiel gegen den VSV verschliefen die Wildauer die beiden ersten Sätze komplett und fanden überhaupt nicht in das Spiel.
Nachlassende Erkneraner und nun kämpfende Wildauer sorgten für den 2:2 Satzausgleich. Im 5. Satz bot sich das gleiche Bild wie in Satz 1 und 2. Wildau verpatzte den Start und lag schnell 5 Punkte zurück. Erkner spielte den Satz souverän zu Ende und gewann verdient das Spiel.
Über das 2. Spiel bleibt nur zu sagen das man 0:3 verlor und die schwächste Leistung der Saison bot. Trotz des beruflichen Fehlens von Kapitän und Hauptangreifer Jan Diestel war in beiden Spielen deutlich mehr drin und insbesondere das 2. Spiel war ein unnötig schwacher Auftritt der Wildauer.
So hat der VCW es an diesem Wochende versäumt einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen, was bedeutet das zu Platz 8 in der Tabelle noch alles offen ist. Am 23.02.08 empfangen die Männer Aufsteiger Buckow und die 3. Vertretung der Netzhoppers in der heimischen Sporthalle Jahnstrasse.

1. VC Wildau: Andreas Freidank, Axel Hagedorn, Sascha Gaidies, Bert Krause, Alexander Dehnst, Ronny Wentzke, Michel Reichow, Matti Leydecker, Sven Rehfeldt