Sonntag, 18. November 2007

Ein (fast) cholerischer Trainer und der Fluch

Am 17.11.2007 trafen sich wieder 11 „rattenscharfe“ Spielerinnen und ihr Trainer Thomas zum Spiel in Hütte, um dort gegen VSB offensiv Eisenhüttenstadt II und HSV Cottbus anzutreten. Nachdem wir uns in einer sehr unangenehm riechenden Kabine die „Kampfausrüstung“ angezogen hatten, machten wir uns auf den Weg in die Halle.

Beim Anpfiff um 11 Uhr standen sich Eisenhüttenstadt und Cottbus gegenüber (Wir übernahmen im 1. Spiel das Schiedsgericht). 11 hungrige Wildauerinnen saßen nun außerhalb des Spielfeldes und durften in der Halle leider die zum Verzehr mitgebrachten Speisen nicht verköstigen, denn es gab ein strenges „Essverbot in der Halle“. In dieser Zeit machten sich auch wieder die altbekannten Gesundheits-weh-wehchen breit, Kopfschmerzen, Übelkeit (jaja, die Leberwurst, Rückenprobleme, und, und, und. Jedenfalls gewann Cottbus dieses Spiel mit 3:1.

Jetzt durften wir endlich ran. Nach dem Einspielen mit „Touchy-Bällen“ (Zitat von Tine) ging es in den ersten Satz gegen die Heimmannschaft Eisenhüttenstadt. Laura, Paula, Jule, Caro L., Melli und Tine begannen in der Startaufstellung. Unsere Libera Bine unterstützte die Mannschaft in der Abwehr nach allen Kräften.  Paula brachte uns mit gezielten Angaben mit 6:3 Punkten in Führung. Ein ewiges hin und her zwischen Punktgewinn und –verlust folgte dann. Durch Konzentrationsprobleme ließen wir den Gegner wieder bis zum 19:19 an uns ran. Dann bekamen wir aufgrund einer Verzögerung bei Eisenhüttenstadt beim Wechsel von Libero und seinem Spieler die Führung wieder zurück und gewannen den 1. Satz mit 25:19.

Jetzt hieß es im 2. Satz dran bleiben. Gesagt, getan nahmen wir in der gleichen Aufstellung wie zuvor die Verfolgung des Gegners auf, denn der hatte sich mit 6:2 gleich zu Anfang abgesetzt. Doch wir ließen nicht locker und kämpften uns bis auf 8:9 wieder ran. Beim Hinterfeldangriff von Laura ging unserem Trainer „voll einer ab“. Nach einigen verschlagenen Bällen, fehlender Absprache in der Annahme, brachte Thomas Maria für Melli ins Spiel und unser Block glich durch schöne Aktionen alles wieder aus. Beim Endstand von 25:19 konnten wir den 2. Satz auf unserem Konto verbuchen.

Im 3. Satz spielten Caro R. für Caro L. und Anja für Jule. Unsere Zuspielerin machte tolle Aufgaben und brachte die Abwehr von Eisenhüttenstadt mächtig ins Schwanken. Beim Spielstand 8:5 musste der gegnerische Trainer erstmal in die Auszeit gehen. Danach erzielten wir noch 3 Punkte in Folge und so konnte Thomas Jule für Paula im Außenangriff einsetzen. Leider fand der Wechsel auf unserer Seite zwischen Libero und Spieler nicht immer zum richtigen Zeitpunkt statt und so können wir von Glück sagen, dass das Schiedsgericht das nicht mitbekam. Beim 24:16 durfte ich für einen kurzen Moment am Spielgeschehen teilhaben und wurde für Laura im Außenangriff eingewechselt. Mit großem Gejole wurde ich auf dem Spielfeld empfangen und wir gewannen den Satz 25:16 und das Spiel 3:0.

Das dritte Spiel trugen wir gegen Cottbus aus. Es spielten: Caro L., Jule, Laura, Paula, Tine und Maria. Es dominierten leider unsere Angabenfehler und so kam es, dass wir den ersten Satz mehr als deutlich mit 17:25 an Cottbus abgeben mussten.

Der 2.Satz sollte uns gehören und so gingen wir gestärkt aus der kurzen Satzpause in die Verfolgung von Cottbus. Melli spielte für Maria und Jule diesmal für Laura. Diesmal stand unser Block wieder seine Frau, die Annahme klappte gut und auch unsere Libera konnte ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen: ihr Hinterfeldangriff aus dem Stand brachte uns das 7:5. Doch dann ließen wir wieder nach, so das Thomas beim 11:7 eine Auszeit nahm. „Wenn ich ein cholerischer Trainer wäre, hätte ich mir schon längst die Haare ausgerissen!“. Diese Ansprache saß. Wir bekamen unseren Rhythmus wieder und entschieden den 2.Satz 25:19 für uns.

Weiter durchstarten war angesagt. Im dritten Satz konnten wir weiter punkten und souverän unser Spiel durchziehen. Sichere Angaben auf den Libero der gegnerischen Mannschaft brachten uns das 9:4. Bei diesem Spielstand konnte Trainer Thomas dann einen Spielerwechsel durchführen. Maria wurde für Anja eingewechselt. Nun war das Chaos perfekt, denn Maria wusste gar nicht wo sie zu stehen hatte. Doch unser Captain delegierte sie auf die richtige Position. Thomas Ansage in diesem Satz war volles Risiko im Angriff, keine gelegten Bälle und sichere Angaben. Dies nahmen wir uns zu Herzen und gewannen 25:20.

Last but not least, stand der entscheidende 4. Satz noch vor der Tür. Gegen Anfang des Satzes nutze Cottbus unsere Schwäche am Außenblock und brachten uns mit 4:5 in harte Bedrängnis. Wir wollten diesen Satz unbedingt für uns entscheiden und so setzten wir alles daran, diese Vorstellung auch zu verwirklichen. Jedoch schafften wir es nicht wirklich einen Abstand zu bekommen und so folgte Punkt für Punkt auf unserem und dem generischen Konto: 19:18. Als hätten wir seit dem Spiel in Potsdam einen Fluch an uns haften, unterbrach der Schiedsrichter beim 21:19 aufgrund eines Rotationsfehlers. Diesmal aber glücklicherweise nicht auf unserer Seite. Nach geschlagenen 4 Minuten konnte das Spiel fortgesetzt werden. Dem Gegner wurden keine Punkte abgezogen, da das Protokoll richtig war und keine falsche Aufstellung nachgewiesen werden konnte. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und verwandelten beim 24:19 den Punkt für uns: Spiel, Satz und Sieg für Wildau mit 3:1.

Nun hieß es „Hopp, hopp, hopp und nicht gebummelt!“, denn das Nachtturnier in Wildau, an dem ein paar der Mädels und der Trainer teilnehmen wollten, begann um 18.00 Uhr.
Weiter so Mädels, der dritte Platz steht uns verdammt gut!!!!!

1. VC Wildau: Caro L., Caro R., Mella, Tine, Maria, STEFFI, Laura, Paula, Bine, Jule, Anja

Montag, 12. November 2007

aktueller Spieltag Kreisliga

Kreisliga Männer 2007/08 - letzte Spiele:

Wildau III - Bestensee 0:3 (15:25, 25:27, 23:25)

Wildau III - NH KWH VI 3:0 (25:14, 25:21, 25:9)

Bestensee - NH KWH VI 3:0 (25:10, 25:7, 25:10)


Tabelle

PlatzMannschaftSpielePunkteSätzeBälle
1Wildau III610:215:3438:251
2NHK V24:06:0150:91
3Bestensee24:06:0150:97
4Zossen III44:46:7261:281
5Zossen II22:23:3121:108
6Eichwalde20:40:672:150
7Wildau V20:40:656:150
8NHK VI40:81:12193:323
9Wildau IV00:00:00:0

nächster Spieltag:

Eichwalde, Sporthalle Stubenrauchstrasse am 25.11.07 um 10.00 Uhr mit

Eichwalde - NH KWH V - Wildau IV

Sonntag, 11. November 2007

Positionsfehler, Schnee und andere Katastrophen

An unserem 4. Spieltag trafen sich 13 „rattenscharfe“ motivierte Spielerinnen und Trainer Thomas, um in Potsdam auf den Tabellenersten USV Potsdam und den Zweiten der Landesliga Süd  WSG Buckow zu treffen. Nach „Einhaltung der km/h-Begrenzung“ und einem etwas umständlichen „Folgen des Straßenverlaufs“ (nicht wahr, Steffi?) kamen wir pünktlich in Potsdam an.

Da wir dem Rat unseres Trainers und angehenden Frauenverstehers Thomas folgten, und uns 1,05 € einpackten, konnten wir uns mit Kaffee, Hackbällchen, Salaten und Kuchen am Buffet  der Potsdamer stärken.(Hier noch ein Lob an den USV – es war sehr lecker!)

Im ersten Spiel traten sich Potsdam und Buckow gegenüber und wir übernahmen den undankbaren Part des Schiedsgerichtes. Nach einem spannenden Kampf der Tabellenspitze entschied Buckow das Spiel letztendlich im Tiebreak für sich.

Nun waren wir also an der Reihe – gegen den Tabellenersten! Für Wildau gingen Caro L., Paula, Mella, Jule, Laura und Tine an den Start und Libera  Bine unterstützte tatkräftig die Abwehrreihe. Wie für Wildau nun mal so üblich, brauchten wir wieder einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. So kam es, dass wir den ersten Satz leider mehr als deutlich mit 16:25 an Potsdam abgeben mussten.

Der zweite Satz begann mit einer veränderten Besetzung der Außenangriffspositionen: Anja kam für Laura und Rike für Paula ins Spiel. Der Satz begann ähnlich wie der erste, mühsam kämpften wir uns Punkt für Punkt vor und konnten bis zum Stand von 8:8 mithalten. Nun wurde Laura für Anja zurückgewechselt. Einen Punkt später glaubte das Schiedsgericht des WSG kurioserweise einen Aufstellungsfehler bei uns erkannt zu haben. Wir nahmen also gemäß des Protokolls unsere „richtigen Positionen“ ein (wir wechselten 2 Positionen zurück) und das Spiel ging mit einem Punktverlust für Wildau weiter. Der Verlauf des Spiels wurde zwei Punkte später ein weiteres Mal vom Schiedsgericht unterbrochen, da dieses uns mitteilte, dass wir skurrilerweise erneut eine falsche Aufstellung hatten. Nach etlichen  Diskussionen und erneutem Punktverlust nahmen wir unsere zugeordneten Plätze ein, diesmal wechselten wir jedoch 2 Positionen vor! Etwas absonderlich dieses "Bäumchen-wechsel-dich", könnte man meinen, aber nach mehr als 10-jähriger Spielerfahrung  kann das ja durchaus schon mal vorkommen. Durch allgemeine Verwirrung und Ärgernis der Spieler verlief der Satz eher schleppend und wir verloren erneut mit 16:25.

Nachdem wir allen Ärger und Enttäuschung über solche... Luft gemacht hatten, versuchten wir uns also im dritten Satz auf das Wesentliche, nämlich fairen und guten Volleyball zu spielen, zu konzentrieren. Der 3. Satz begann mit der Endaufstellung des Vorhergehenden. Erst recht motiviert erkämpften wir uns einen Vorsprung von 13:6 und schafften diesen bis 25:18 auszubauen und somit unseren ersten Satzgewinn zu ergattern.

Der vierte Satz glich einem Kopf-an-Kopf-Rennen und keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich einen größeren Vorsprung zu verschaffen. Nach vielen nervenaufreibenden Spielzügen, in denen bei beiden Seiten das Kontingent an Auszeiten ausgeschöpft wurde, kam es nach einigen Satzbällen zum Satz- und somit Spielgewinn für Potsdam mit 30:28.

Im zweiten Spiel traten wir nun dem WSG Buckow gegenüber. In der Startaufstellung spielten Caro L., Mella, Laura, Sandra, Paula, und Tine. Schnell konnten wir uns punktemäßig nach vorne absetzen. Beim Stand von 22:15 für Wildau wurde nun Maria gegen Mella eingewechselt. Wir spielten souverän weiter und es gelang ein  Satzgewinn bei 25:17. Ein schöner Start ins zweite Spiel, könnte man meinen.

Im zweiten Satz hatte sich Buckow jedoch warmgespielt und machte es uns nicht leicht. Bei einem Zwischenstand von 5:11 nahm Thomas eine Auszeit. Diese hielt die  Mädels des WSG jedoch nicht davon ab, ihren Vorsprung auszubauen. Beim Stand von 8:18 kam Jule für Sandra zurück ins Spiel. Wir schafften es nicht, uns aufzurappeln und der Satz endete mit 16:25 für Buckow.

Im 3. Satz spielten anfangs Rike, Mella, die kleine Caro, Anja, Jule und Tine. Der Satz verlief von Anfang an ausgeglichen. Beim Stand von 5:6 wechselten die Zuspieler und die große Caro kam ins Spiel. Punkt für Punkt wurde sich vorgekämpft. Beim Stand von 11:10 wurde Laura für Anja eingewechselt. Nachdem alle Auszeiten ausgeschöpft wurden, verloren wir nur knapp den Satz nach 26 Minuten mit 25:27.

Der vierte Satz begann mit einem kleinen Punktevorsprung, den wir jedoch zum Ende hin weiter ausbauen konnten. Wir brauchten keine Auszeit und keinen Spielerwechsel vornehmen und gewannen den Satz deutlich mit 25:17.

Nun ging es also in den von Wildau stets gefürchteten und allseits ungeliebten Tiebreak. Anfangs noch gleich auf, verloren wir die Buckower langsam aus den Augen und gaben den Satz und somit das Spiel mit 12:15 an Buckow ab.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein Spieltag mit Höhen und Tiefen war, wobei Letzteres leider überwog. Wir bedanken uns bei den Potsdamern für das Catering und die tatkräftige akustische Unterstützung eines Potsdamer Fans bei der Begegnung gegen Buckow. Nach einem langen Spieltag mit zwei 5-Satzspielen und einem 4-Satzspiel fuhren wir gegen 18.30 Uhr bei Schnee und Eis etwas deprimiert nach Hause. Obwohl es keine Schande ist, gegen den Ersten und Zweiten der Tabelle zu verlieren, hoffen wir, dass bei der nächsten Begegnung das Schicksal für uns spricht.

Motto des Tages: „Ob ihr wirklich richtig steht, hört ihr wenn die Pfeife geht!“

1. VC Wildau: Caro L., Caro R., Mella, Anja, Jule, Paula, Laura, Maria, Rike, Sandra, Bine und Tine. Das Trainergespann bestand aus Frauenversteher Thomas und Motivationskünstlerin Steffi

Montag, 29. Oktober 2007

Damen II mit 2:2 Punkten

Samstag, 27.10.2007, Treffpunkt Königs Wusterhausen Erich-Weinert-Straße. Es ist ein ziemlich grauer, bedeckter Tag. Erwärmungsfertig betrachteten wir die KW’er Mädels, die, wie es schien, mehr eine Trainingseinheit als eine Erwärmung absolvierten.

Da wir Spiel 2 und 3 zu bestreiten hatten, nahmen wir alle unsere „Plätze“ rund um das Spielfeld ein und Spiel 1 Netzhoppers gg. Reichenberger SV nahm seinen Lauf. Eigentlich sollte es eine klare Sache sein, wenn der Tabellen-1. auf den Tabellenvorletzten trifft. Doch siehe da, wir sollten eines besseren belehrt werden. Spielstand nach Ende 3:1 für KW – Reichenberg hatte also einen Satz gewonnen.

Tja, nun war also Spiel 2 am Start: NHK gg. VCW. Tabellen-1. trifft auf Tabellen-Letzten. Der 1. Satz war nach sage und schreibe 15 Minuten vorbei, Spielstand 25:5 für KW.

Motivation und Tipps untereinander sollten etwas bewirken. Zielstellung für den 2. Satz war also: Zweistellig um jeden Preis. So konnten wir am End des 2. Satzes immerhin 13 Punkte für uns verbuchen.

Insgesamt war das Spiel nach 54 Minuten für uns beendet, 3. Satz 25:12 für KW.

Abhaken, nach vorn schauen lautete die Devise. Mit neuem Mut gingen wir ins 2. Spiel gegen Reichenberg. Nach einer 2:0-Führung für uns, begann der RSV etwas vorauszueilen. Nach einer Auszeit sollte sich alles ändern. Wir spielten das, was uns auf den vielen Wegen dorthin mitgegeben wurde und überraschten uns selbst mit einer Führung von 20:12. RSV ergatterte noch 3 Punkte und am Ende, siehe da: Wir haben den 1. Satz mit 25:15 GEWONNEN.

Satz 2 sollte nun so weitergespielt werden. Luft holen, freuen und etwas Flüssigkeit zuführen für die „trocken-gebrüllte“ Kehlen – weiter geht’s. Es begann wie in Satz 1 und spätestens als beide Mannschaften die 10er Marke übersprungen hatten, wurde um jeden Punkt gekämpft. Nachdem der RSV mit 11:8 in Führung lag, musste etwas passieren. Und das geschah auch. So konnten wir eine 8-Punkte-Führung zum Ende des Satzes auf unserer Seite betrachten. Spielstand 24:16 auf Seiten von Wildau. Tja, nun sollte man meinen: Es ist doch ein leichtes diesen einen begnadeten Punkt zu machen – weit gefehlt. Nervosität, Unruhe machten sich breit. Auszeit Wildau 24:18 (man beachte den Punktestand – für uns) – und weiter geht’s. Als der RSV es tatsächlich geschafft hatte sich den Ausgleich zu erkämpfen, begann für uns, die den 2. Satz wollten, die „heiße“ Phase. Doch leider sollte uns das Glück nicht hold sein und so ging der Satz an RSV mit 28:26 verloren.

Satz 3 gestaltete sich anfangs wie die vorhergehenden, nach 20 Minuten ging dieser Satz mit 25:19 wieder an uns.

Nun hieß es, in die Hände spucken, Augen zu und durch: Wir wollen den 4. Satz. Von Anfang an war es ein Duell seinesgleichen: Wir wollten den Satz für uns, zum Sieg – RSV wollte mit aller Macht den Ausgleich. Jedoch lautete unsere Devise spätestens nach dem 2. Satz: Wir wollen keinen Tie-Break spielen!!! Das Problem an diesem Vorhaben war nur, dass wir es nicht schafften, den RSV-Mädels die Führung aus der Hand zu reißen. Und so mussten wir uns wohl oder übel mit 25:21 geschlagen geben und es erwartete uns ein 5., der alles entscheidende Satz.

Zielstellung: SIEG!!! – Alle Kräfte mobilisieren, Augen zu und durch. Wer hier als erstes führt, hat alle Vorteile und sollte diese auch zu nutzen wissen. Mit viel Stimmung durch die Bank, Eltern und Mitgereiste (auch wenn es nicht sooo viel waren) begannen wir also. Und siehe da, wir schafften die Führung mit 8:5 – Seitenwechsel. Kurzzeitig gelang es dem RSV uns die Führung aus den Händen zu reißen, doch wir wollten gewinnen. Und so kämpften wir uns bis zum „bitteren“ Ende durch und spielten uns mit SUPER-STIMMUNG zum Sieg. Am Ende hieß es: 15:10 für Wildau. Freudentänze und Gesang („So sehen Sieger aus ....“) überspielten die totale Erschöpfung – Glück und Euphorie bei allen Beteiligten. So schien zumindest für uns zu diesem Zeitpunkt die Sonne.

Allen Beteiligten sei „DANKE!“ gesagt.

1. VC Wildau: J. Dietzmann, M. Ewald, St. Grothe, J. Krüger, M. Kürschner, Ch. Lehmann, L. Schröder, Ch. Seeburg, L. Steiner, J. Tischler
und als Gäste: Christin Schmeiduch, Jessica Schmidt, Stefanie Pöls, St. Grothe’s Mama

Sonntag, 28. Oktober 2007

Es geht, wenn man will

Am Samstag, dem 27.10.2007, machten sich 12 müde Krieger samt Anführer auf den Weg nach Strausberg. Nach mehrmaligem Verfahren in Strausberg und falschem Einfahren in eine Einbahnstraße zogen wir den Zorn der Strausberger Bürger förmlich an, kein gutes Ohmen?

Umgezogen und spielbereit erschienen wir nur wenig später auf dem Spielfeld. Die Erwärmung lief gut, sodass sich alle auf ein schönes Spiel gegen den Gastgeber freuen konnten.

Nur leider sah es im 1. Satz ganz und gar nicht danach aus. Die gegnerische Mannschaft konnte schnell mit 0:7 in Führung gehen, ohne eine Gegenwehr von uns zu erfahren. Kein Angriff ging von uns durch, Annahme sowie Abwehr waren wackelig. Trainer Thomas versuchte ruhig zu bleiben und uns in der ersten Auszeit bei 0:7 durch taktische Hinweise wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Leider konnten wir dies nicht voll durch ziehen, sodass eine zweite Auszeit bei einem Spielstand von 9:17 erfolgen musste. Noch einmal gab Trainer Thomas uns taktische Hinweise, welche wir dann auch besser umsetzten konnten als vorher, sodass wir uns bis auf 14:18 rankämpfen konnten. Der Knoten schien geplatzt zu sein. Wir hatten unser Spiel wieder gefunden. Diesen Satz wollten wir unbedingt gewinnen. Bei dem Siegeswillen schafften wir es den Satz mit 27:25 für uns zu entscheiden.

Im zweiten Satz konnten wir mit gleicher Mannschaftsaufstellung souverän unser Spiel durchziehen, es waren keine Auszeiten nötig und bei einem Spielstand von 20:10 konnte Trainer Thomas dann einen Spielerwechsel durchführen. Es wurde Paula für Rike eingewechselt. Den Satz konnten wir mit 25:16 für uns entscheiden.

Nach zwei gewonnenen Sätzen wollten wir nun unbedingt mit einem 3:0 das Spiel beenden. Begonnen wurde der dritte Satz mit der Startaufstellung aus dem ersten Satz. Wie auch im zweiten Satz konnten wir recht schnell eine hohe Führung (10:0) erlangen so dass ein Spielerwechsel zwischen Anja und Jule bei einem Spielstand von 16:8 durchgeführt werden konnte. Wir zogen unser Spiel weiterhin souverän durch, so dass bei einem Spielstand von 20:10 ein zweiter Spielerwechsel zwischen großer und kleiner Caro durchgeführt werden konnte.
Den Satz entschieden wir 25:12 für uns und gewannen somit das Spiel 3:0.

Nach einem Spiel Pause machten wir uns leicht ermüdet wieder an die Erwärmung um unsere Muskeln wieder in Schwung zu bekommen. Das zweite Spiel wurde gegen Stahl Eisenhüttenstadt bestritten.
Diesmal versuchten wir gleich von Anfang an unser Spiel durch zu ziehen um eine Situation wie im ersten Satz des ersten Spiels zu vermeiden. Das ist uns auch ziemlich gut gelungen, so dass keine Auszeiten nötig waren. Bei einem Spielstand von 20:15 wurde Paula für Rike eingewechselt und bei einem Spielstand von 23:15 wurde Maria für Tine eingewechselt. Den Satz konnten wir mit 25:15 für uns entschieden.

Der zweite Satz begann mit Tine, Caro R., Paula, Mella, Anja und Laura. Diesmal wollte es uns Stahl Eisenhüttenstadt nicht so einfach machen. Punkt für Punkt kämpften sich beide Mannschaften voran. Bei einem Spielstand von 16:13 wurde Rike für Laura eingewechselt. Die erste Auszeit erfolgte dann bei 16:15. Trotz alle dem schaffte es dir gegnerische Mannschaft an uns vorbei zu ziehen. Bei einem Spielstand von 17:18 wurde die zweite Auszeit genommen und danach ein Spielerwechsel zwischen der kleinen und der großen Caro vollzogen. Letztendlich schafften wir es diesen Satz doch mit 25:22 zu gewinnen.

Der dritte Satz begann mit Tine, Caro R., Paula, Mella, Anja und Rike. Es war klar, auch dieses Spiel sollte 3:0 enden. Nur wie wir Wildauer halt so in dritten Sätzen sind, verlernen wir fast schlagartig das Volleyball spielen, sodass sich die gegnerische Mannschaft einen Vorsprung von 2:9 verschaffen konnte. Prompt folgte eine Auszeit, wonach wir uns auf ein 6:9 an den Vorsprung der anderen Mannschaft rankämpfen konnten. Oh, wir können es ja doch. Und wie durch ein Wunder erlangten wir unsere Fähigkeiten wieder, schafften es die gegnerische Mannschaft mit 13:10 zu überholen und uns auf ein 24:13 vorzukämpfen. Für den letzten Punkt wurde Maria für Tine eingewechselt. Wir gewannen den Satz mit 25:14 und somit auch das zweite Spiel mit 3:0.

Danke Mädels, es war ein toller Spieltag! Danke Steffi für deine Unterstützung!

1. VC Wildau: Caro L., Mella, Tine, Maria, Laura, Rike, Jule, Caro R., Paula, Anja, Bine (Libera)

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Heimspiel Damen I - 4 Punkte

Zweiter Spieltag der ersten Damenmannschaft und es hieß HEIMSPIEL in der Sporthalle Oberschule. Unsere Gegner kamen aus Cottbus und Reichenberg. Da wir am ersten Spieltag leider zwei Niederlagen in Kauf nehmen mussten, sollten heute auf jeden Fall zwei Siege folgen. Das Ziel war ganz klar.

Auf Grund des zeitgleich stattfindenen Dahmepokals und krankheitsbedingt waren nicht alle Spielerinnen an Bord. Es spielten: Laura, Rike, Paula, Sandra, Jule, kleine Caro, große Caro, Mella und Maria. Und zu unserem Glück konnte Thomas auch unsere Libera Bine vom Dahmepokal abziehen und in die Halle bringen!

Im ersten Spiel ging es gegen altbekannte Mädels aus Cottbus zur Sache. Auf Grund des schlechten Saisonstarts war uns eine gewisse Nervosität anzumerken und wir benötigten einige Ballwechsel, um zu unserem Spiel zu finden. Cottbus konnte gleich mit mehreren Punkten in Führung gehen. Aber auch ohne Auszeit und ohne Ermahnung vom Trainer gelang es uns, den Cottbusserinnen die Führungsrolle des Spieles aus der Hand zu nehmen und den ersten Satz mit 25:17 zu gewinnen.

Die Spielaufstellung blieb für den zweiten Satz unverändert. Es spielten Laura und Rike im Außenangriff, Mella und Maria im Mittelblock, Jule auf der Diagonalen und die große Caro im Zuspiel. Bine kam als Libera für Maria zum Einsatz. Den zweiten Satz begannen wir souverän und bauten unsere Führung bis zum 21:9 aus. Dann kam kurzzeitig unsere Schwäche, die unkonstante und unkonzentrierte Spielweise, zum Vorschein. Wir verloren einige "dumme" Punkte an den Gegner. Der Vorsprung reichte jedoch aus, um trotzdem noch 25:15 zu gewinnen.

Im dritten Satz wurde es dann noch mal eng. Keine der beiden Mannschaften konnte sich richtig absetzen, so dass wir uns bis in den zwanziger Punkteraum immer weiter hochschaukelten. Cottbus hätte uns in einige Situationen fast noch den Sieg aus der Hand nehmen können. Aber wir konnten das Ruder noch mal zu unseren Gunsten herumeißen und das Spiel mit 3:0 gewinnen.

Im zweiten Spiel erwartete uns die Mannschaft aus Reichenberg. Ein neues Team in unserer Staffel. Wir kannten sie also noch nicht und gingen mit freudiger Erwartung in das Spiel hinein. Wir spielten mit kleinen personellen Änderungen. Die kleine Caro wurde im Zuspiel eingesetzt, Paula spielte für Rike im Außenangriff.

Nach einer kurzen Abtastphase konnten wir uns mit einigen Punkten Vorsprung von den Gegnern absetzen. Und dann kam sie wieder, die Schwächephase. Unerklärlich und nicht nachvollziehbar, aber trotzdem vorhanden. Die Gegenerinnen hatten freies Spiel und nutzten die riesen Lücken in unserer Abwehr geschickt aus. Trotz einiger Auswechslungen konnte der Satz nicht mehr gewonnen werden und ging mit 21:25 an den RSV.

Ein kleiner Disput in der Satzpause trübte die Stimmung. Und so war es nicht verwunderlich, dass wir die Bälle vom Gegner nur so um die Ohren bekommen haben. Nichts funktionierte. Vor allem die Annahme zeigte deutliche Defizite. Kein einziger Ball konnte in den 3-Meter-Raum gespielt werden, so dass auch keine effektiven Angriffe erfolgen konnten. Ein Auswechslung und ein tiefes Durchatmen später haben wir es aber tatsächlich geschafft zu unserer Stärke zurückzufinden. Punkt für Punkt kämpften wir uns wieder heran und schafften es durch konzentriertes Spielen den Satz mit 25:22 zu gewinnen.

1:1, alles fing wieder von vorne an. Wir hatten gemerkt, dass es funktionierte und wollten es auch in den nächsten zwei Sätzen zeigen.  Der dritte Satz war spannend. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Wir lagen jedoch leicht in Führung und konnten diese bis ins Ziel retten.

Im vierten Satz erzielte die Spannung ihren Höchstpunkt. Die Annahme war gut, die Angriffe kamen durch. Aber auch unsere Gegner waren gut. Sie gaben sich nicht geschlagen und wollten den fünften Satz. Wir hatten einige Problem die Angriffe der Gegner mit unserem Block auszuschalten. Der Kapitän der Gegenmannschaft schaffte es immer wieder den Block anzuschlagen, hindurchzuschlagen oder vorbeizuschlagen. Durch eine kurze Beratung in der Auszeit und Hinweise vom Trainer gelang es uns einige dieser Angriffe zu blocken. Die Freude war riesig. Aber keine der Mannschaften schaffte einen 2 Punkte Vorsprung bei 25 zu erzielen. So musste weitergespielt werden. Mehrere Satzbälle auf beiden Seiten. Die Auswechselspieler standen auf den Bänken und feuerten uns an. Da kamen sicherlich wieder ein paar neue graue Haare dazu, aber wir schafften es tatsächlich und gewannen den Satz mit 29:27 und dieses Spiel mit 3:1.

Es war ein tolles Spiel und hat sehr sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf die nächste Begegnung.

Das dritte Spiel des Tages gewann Reichenberg mit 3:0 gegen Cottbus.

Montag, 8. Oktober 2007

Sieg und Niederlage

Am Sonnabend dem 6. Oktober waren die Teams von Energie Cottbus II und Grün Weiss Erkner in der Wildauer Oberschulhalle zu Gast. Nach den zwei Auftaktniederlagen am 1. Spieltag sollte diesmal mindestens ein Sieg her um nicht gleich den Anschluss in der Tabelle zu verlieren.
Im ersten Spiel gegen die "Zweite" von Energie legten die Wildauer auch gleich los wie die Feuerwehr und liessen trotz altbekannter Schwächephasen zwischendurch nichts anbrennen. 3:0 und 2 Punkte auf der Habenseite waren das Ergebnis nach knapp über einer Stunde. Man muss dennoch festhalten das wir solche Spiele noch klarer gestalten müssen, wenn wir in der Tabelle weiter nach oben klettern wollen.
Im 2. Spiel gegen die Mannschaft aus Erkner sollte sich die unbeständige Spielweise des Wildauer Teams rächen. Erkner stellte sich als ein stärkeres Kaliber heraus und nutzte die leider immer wieder auftretenden "Hänger" der VCW Truppe. In den Sätzen immer knapp vorn schafften die Wildauer es nicht ihr Spiel bis zum Satzende durch zu ziehen. Die Konsequenz war ein 5 Satz Spiel was Grün Weiss Erkner mit 15:13 im Tie Break für sich entscheiden konnte.
Im 3. Spiel des Tages setzte sich Cottbus überraschend mit 3:0 gegen Erkner durch.
Am 03.11.07 geht es nach KWh zu den beiden Tabellenersten, was sicher eine schwere Aufgabe wird. Dennoch war in einzelnen Spielelementen ein Aufwärtstrend zu erkennen der aber bestätigt werden muss, will man die Klasse halten.

1. VC Wildau: Andreas Freidank, Axel Hagedorn, Matti Leydecker, Jan Diestel, Bert Krause, Alexander Dehnst, Ronny Wentzke, Michel Reichow

Montag, 24. September 2007

Zum Auftakt 2 Niederlagen

Am Samstag den 22.09.2007 begann die Landesliga Saison 2007/2008 für die 1. Herrenmannschaft des VCW in heimischer Halle. Zu Gast waren die 2. und 3. Vertretung der TSGL Schöneiche. Pünktlich um 11:00 Uhr begann das 1. Spiel gegen die körperlich überlegene 2. von Schöneiche.
Schnell zeigte sich wieder einmal das einspielen und Wettkampf zwei paar Schuhe sind. Konnten die Schöneicher beim Einschlagen noch mit eindrucksvollen Aktionen aufwarten, zeigte sich im 1. Satz des Spiels das diese Mannschaft auch anfällig ist was nicht zuletzt 11 Eigenfehler zeigten. Das Spiel der Wildauer war unspektakulär aber konstant, wobei man leider immer wieder vermeidbare Fehler in allen Bereichen des Spiels machte. So lief man bis zum Stand von 16:17 einem bis zu 4 Punkte Rückstand hinterher ehe man eine schwache Phase des Gegners für sich nutzen konnte und mit 21:17 in Führung ging. Mit 25:23 konnte man dann schliesslich den Satz auch für sich entscheiden.
Der 2. Satz begann für die Wildauer ebenfalls sehr verheissungsvoll hatte der Gegner doch wahrscheinlich nicht verarbeitet wie und was da eben passiert war. Bei 3:0 Führung sollte der bis dahin erfolgreiche Spieltag jedoch eine folgenschwere Wende nehmen. Mittelblocker Sven Rehfeldt knickte nach einer Blockaktion um verletzte sich.
Geschockt und auch die personelle Umstellung nicht verkraftend bekam das Wildauer Spiel einen deutlichen Knick und sollte an diesem Tage nicht mehr zum laufen kommen. Deutliche Schwächen im Angriff und zu harmlose Aufschläge machten es den Gästen jetzt leicht.
Nachdem ab dem 3. Satz auch noch die Annahme nur noch selten brauchbar stattfand, ging das Spiel schliesslich mit 1:3 verloren.
Zum 2. Spiel gibt es keine Berichte. Man verlor hier deutlich mit 0:3.
Als Fazit bleibt das sich Zuspieler Andreas Freidank in konstant guter Form befand, Jugendspieler Ronny Wentzke eine sehr gutes Debüt hinlegte und die Truppe mit einigen guten Aktionen aufwarten konnte, wenn da nicht immer wieder diese Schwächephasen wären. Bedenkt man das eine Vorbereitung aufgrund beruflicher und gesundheitlicher Verpflichtungen der Spieler nicht stattfand war zumindest das 1. Spiel gar nicht so schlecht. Um das Saisonziel Klassenerhalt und Integration der 3 neuen Jugendspieler zu erreichen muss man sich zwar noch steigern aber hier kann man durchaus positiv in die Zukunft blicken.

1. VC Wildau: Andreas Freidank, Alexander Dehnst, Sven Rehfeldt, Jan Diestel, Axel Hagedorn, Ronny Wentzke, Bert Krause, Thomas Eick, Matti Leydecker

Montag, 23. April 2007

Saisonende der Wildauer F-Jugend

Zum letzten Spieltag der Saison 07/08 ging es für unsere jüngsten Wettkampfspieler(innen) heute nach Angermünde in die Mehrzweckhalle. 15 Spiele standen für die 2 Wildauer Teams in der Staffel D auf dem Programm. Gespielt wurde in der 6er Staffel mit Potsdam Waldstadt III + IV, VC Angermünde III und dem TSV Blau Weiss Schwedt auf 2 Spielfeldern, so das der Spieltag zügig verlief.
Im ersten Spiel des Tages traf unsere „2.“ auf den TSV und war trotz anfänglicher Gegenwehr mit 0:2 (11, 7) unterlegen. Die Oderstädter Jungs spielten sehr sicher mit wenig Eigenfehlern und wurden am Ende dieses Spieltages Staffelsieger. Auf Wildauer Seite wurde in beiden Mannschaften durchgewechselt um noch einmal allen die Möglichkeit zu geben etwas Wettkampfluft zu schnuppern.
Unsere erste Vertretung spielte zunächst gegen die 3. Mannschaft des Gastgebers und musste sich recht knapp mit 0:2 (11, 13) geschlagen geben. Zu diesem Zeitpunkt war bei beiden Wildauer Mannschaften eine erneute Leistungssteigerung zu erkennen, was man an unserem sicherem Spielaufbau und der doch guten Aufschlagquote erkennen konnte. Was noch fehlte war ein Erfolgserlebnis, welches sich aber im nächsten Spiel, für zumindest eine Wildauer Mannschaft einstellen sollte.

Das Vereinsinterne Duell „1.“ gegen „2.“ stand an und verlief im ersten Satz sehr spannend. Mit 17:15 musste sich VCW I schließlich in  Satz 1 geschlagen geben und fand im Anschluss nicht mehr in das Spiel zurück. Endstand 2:0 (15, 8) für VCW II, die in diesem Spiel von Matthias Endres gecoacht wurden und durch eine enorm hohe Motivation und starken Willen ihren Sieg auch zurecht einfuhren.
Im Anschluss musste VCW I gegen die WSG Potsdam Waldstadt IV ran und siegte mit 2:0 (8, 13). Nun sollte das beste Spiel des Tages gegen die Gastgeber gespielt werden und hier gab es Spannung pur. Gelungene Spielzüge und toller Einsatz auf beiden Seiten mit dem besseren Ende für den VCA, 2:1 (12, 15, 12) waren das Ergebnis. Gegen Schwedt musste unsere erste Vertretung ebenso eine Niederlage hinnehmen wie schon VCW II zu Beginn des Spieltages.
In den letzten 3 Partien unserer Mannschaften konnten wir dann 3 Siege gegen die Mannschaften von Potsdam verbuchen und somit einen tollen Spieltag zu einem erfolgreichem Abschluss bringen.
VCW II – WSG III     2:1 (13-, 11, 8)
VCW I  – WSG III     2:0 (9, 12)
VCW II – WSG IV     2:1 (12-, 6, ?)
Fazit: Eine tolle und für uns erfolgreiche Saison geht zu Ende. Die Tabelle findet ihr wie immer in den nächsten Tagen auf www.bvv-online.de.
An dieser Stelle ein ganz, ganz großes „Dankeschön“ an alle Eltern ohne deren Unterstützung diese Saison nicht möglich gewesen wäre.
1. VC Wildau: Max Sommerfeld, Christian Schirmer, Christopher Wunnicke, Laura Flücht, Basti Rutz, Leon Endres, David Weyers, Jan Balke

Bestensee schafft das Double

Wie in jedem Jahr bildet der Kreispokal der Volleyballer den Saisonabschluss. In diesem Jahr war es auch ein Saisonhöhepunkt. Gespielt wurde am Sonntag, dem 22.04.2007 in der Sporthalle der Realschule Wildau.
Vor dem Beginn der Spiele, die Ansetzungen hatte Reiner Damme ausgelost, gab es die offizielle Siegerehrung der Kreisklasse. Der Kreismeister wurde auch mal gleich als erste Mannschaft nach vorne gebeten und erhielt unter dem Beifall der Mannschaften Pokal und Urkunde. Und dann hielt dieser Applaus einfach bis zum 6. Platz an!
In diesen Applaus hinein verkündete Staffelleiter Damme das Ergebnis der Auslosung. In Staffel 1 spielen mit Bestensee, Schulzendorf und Wildau III die drei Erstplatzierten der Kreismeisterschaft! Die Bekanntgabe des Spielmodus ging dann schon in den lebhaften Diskussionen unter. Der Spielmodus hier der Vollständigkeit halber:
2 Gewinnsätze bis 15 Punkte, 2 vor, im möglichen dritten Satz Seitenwechsel bei
8 Punkten; die Staffeldritten scheiden aus; Halbfinale über Kreuz; Finale.
In Staffel 1 wurde Schulzendorf Erster vor Bestensee und Wildau III. In Staffel 2 belegte Dabendorf Platz 1 vor Netzhoppers IV und Wildau IV.
Im Halbfinale setzten sich die Favoriten Bestensee, wenn auch mühsam (2:1) gegen Dabendorf und Schulzendorf, sicher gegen NHK IV (2:0), durch.
Das Finale war ein packendes Dreisatzspiel. Der erste Satz war lange ausgeglichen, ehe Bestensee sich im Endspurt dank einer überraschenden Drei-Zuspieler-Taktik und eines überragenden Michael Wegeners mit 15:12 durchsetzen konnte.
Im zweiten Satz siegte Schulzendorf klar mit 15:9! Bei diesem Satz zeigte sich am deutlichsten der Einfluss der unsymmetrisch angeordneten Spielfelder. Auf der kurzen Seite ist es deutlich dunkler und druckvolle Aufgaben fast unmöglich. (Da ein stadtbekannter Volleyballer diese Halle gebaut hat, ist das keine Kritik, nur die Beschreibung eines Spielverlaufs!)
Den dritten Satz gewann dann Bestensee ebenfalls deutlich. 15:8 für den Kreismeister, der damit in überzeugender Manier das Doppel schaffte. Als Kreispokalsieger wird Bestensee dann an der ersten Hauptrunde des Landespokals teilnehmen.
Den Abschluss eines tollen Sportereignisses bildeten die Siegerehrung und viele Gespräche um den Volleyball.

Sonntag, 22. April 2007

Landespokal Endrunde in Cottbus

Nachdem sich die 1. Damenmannschaft erfolgreich im Qualifikationsturnier um den Einzug in die Endrunde des Landespokals gegen Dahlwitz-Hoppegarten und Netzhoppers Königs Wusterhausen durchgesetzt hatte, fuhren wir am vergangenen Samstag den 21.04.2007 nach Cottbus.
Überpünktlich trafen wir in der Cottbuser Lausitzarena ein. Dennoch waren alle Umkleidekabinen schon besetzt und Anja schob uns in den Elektroraum mit viel Staub, Besen und Scheuermitteln.
Auch wenn wir dort mehr Platz gehabt hätten, weigerten sich einige Mädels und wir drängten uns in eine überfüllte Kabine und konnten uns schon einmal die mindestens 2 Köpfe größeren Gegnerinnen aus der Nähe betrachten.

Unser „Glück“ begann schon in der Auslosung der Mannschaften. Wir wurden in dem Sinne nicht gelost, da wir der letzte Zettel im Lostopf waren. Wir gerieten in die einzige Dreierstaffel  zusammen mit den Regionalligisten WSG Waldstadt und HSV Cottbus. Da wir in der letzten Staffel die letzte Mannschaft waren, mussten wir uns in Geduld üben. 2 Spiele Pause, 1 Spiel schiedsen, ein weiteres Spiel Pause.

Etwa gegen 14:00 Uhr konnten wir endlich mit unserem ersten Spiel gegen WSG Waldstadt beginnen. Spontan änderte Trainer Thomas Eick vor Anpfiff die geplante Aufstellung und stellte Ersatzzuspielerin Jule R. auf Außenangriff und unseren Joker Caro R. auf Zuspiel. Die Gegnerinnen hatten Aufschlag und brauchten nicht viel tun um uns aus dem Konzept zu bringen. Von vornherein waren wir ohne Grund vom Gegner eingeschüchtert, stocksteif standen alle da und versuchten dem Ball aus dem Weg zu gehen. Schnell lagen wir 0:6 zurück und gingen in die erste Auszeit. Doch auch die Kopfwäsche vom Trainer konnte uns nicht beruhigen. Die Annahme kam nicht zum Zuspieler, so dass keine ordentlichen Pässe gespielt werden konnten. Die Waldstädter nahmen unsere Dankebälle mit Leichtigkeit an und verwandelten sie in druckstarke Angriffe. Dank einiger Aufgaben- und Angriffsfehler der Gegnerinnen konnten wir uns auf ein 3:12 und letztendlich 7:25 „steigern“.

Nach diesem katastrophalen Satz und zahlreichen ängstlichen Gesichtern auf dem Feld setzten wir uns das Ziel es den Gegnerinnen nicht zu einfach zu machen und den nächsten Satz wenigstens zweistellig zu beenden. Was uns auch gelang: Die Aufgaben kamen über das Netz, die starken gegnerischen Angriffe konnten teilweise abgeblockt bzw. in der Abwehr gerettet werden. Den Satz konnten wir dennoch nicht für uns entscheiden, aber immerhin 18 Punkte einheimsen (18:25; 0:2).

Unser zweites Spiel des Tages gegen den HSV Cottbus begann nach erneuter stundenlanger Pause. Auch dieses Spiel überwog durch unsere Eigenfehler. Die variablen kurzen und langen Aufgaben machten unserer steifen Annahme zu schaffen. Sie kam nicht zum Zuspiel, so dass überwiegend Hinterfeldangriffe gespielt werden mussten. Zudem verstand es die gegnerische Zuspielerin unseren Block auszutricksen, so dass Aufsteiger, Schuss über 3 und 4 ungehindert (und zugegebenermaßen mit einem imposanten Armzug) in unserem Feld platziert werden konnten. Um eine weitere Erfahrung reicher verloren wir dieses Spiel 0:2 (9:25, 14:25).

Da wir den dritten Platz in unserer Dreierstaffel erzielten, hatten wir das Vergnügen noch über Kreuz gegen den Zweitplatzierten aus der C-Staffel um den Einzug ins Viertelfinale zu spielen. Unsere letzten Gegner des Tages waren die Mädels vom Blau-Weiß Brandenburg. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings nicht, dass diese Drittplatzierte in der Landesliga Nord sind. Wir erwarteten ein weiteres Spiel auf Regionalliganiveau und rechneten mit einer Niederlage. Von vornherein war uns klar, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen wollten, da wir am folgenden Tag nicht ein weiteres Mal nach Cottbus anreisen wollten.

Während der ersten Spielzüge waren wir über unsere Gegner völlig verwundert. Sie hatten Probleme mit unseren Aufgaben, ihre Angriffe konnten wir locker abblocken bzw. in eigene starke Angriffe verwandeln. So gewannen wir diesen Satz ohne viel Anstrengung und vermuteten, dass unser Gegner wohl auch am nächsten Tag nicht antreten wollte (25:??).

Trainer Thomas holte uns in die nächste Auszeit und teilte uns mit, dass er uns nicht zu Fehlern anstiften kann und er das Spiel abbrechen würde. Er teilte den Schiedsrichtern mit, dass wir wegen Verletzung aufgeben. Demnach verpassten wir unseren Einzug ins Viertelfinale nur knapp.

Zum Abschluss ist zu sagen, dass es trotz viel Warterei ein toller Spieltag war. Ein großes Dankeschön geht an Anja, die unsere Mannschaft zum wiederholten Mal verstärkte. Spieltechnisch möchte ich unsere starke Blockerin Tine loben und unseren Zuspieljoker Caro R., die sich von Satz zu Satz in ihrer Leistung steigerte. Letztendlich gewannen unsere ersten Gegnerinnen vom WSG Waldstadt den Brandenburgischen Landespokal.

1. VC Wildau: Laura Bley, Anja Fladrich, Tine Fladrich, Claudia Hübner, Melanie Mulack, Carolin Rick, Julia Rick, Sandra Wiedemann

Donnerstag, 29. März 2007

JtfO Regionalfinale 2007

Am heutigen Donnerstag dem 29.03.07 trafen sich insgesamt 11 Mannschaften in der Wildauer Sport- und Schwimmhalle, um das Regionalfinale 2007 des Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" im Volleyball bei den Jungen und Mädchen zu spielen. Zu den Spielen muss man sagen das unsere beiden Wildauer Teams Lehrgeld gezahlt haben, sich aber dennoch mehr als achtbar aus der Affäre zogen. Das sieht man daran das wir von der Turnierleitung während der Siegerehrung ein grosses Lob erhielten, waren wir doch die einzigen Teams die sich nicht am Volleyballtennis beteiligten. Wir versuchten immer 3x zu spielen, was dazu führte das wir zwar die schönsten Spielzüge bieten konnten, aber auch mehr Eigenfehler produzierten.
Ebenso muss man festhalten das wir den gegnerischen Teams körperlich unterlegen waren. Unsere Mannschaften traten mit Spielern der 3. und 4. Klassen an, wogegen die Spieler der Gäste doch grösstenteils aus den 6. und 5. Klassen stammten.
So blieben uns am Ende zwar nur die Plätze 5 (Mädchen) und 6 (Jungen), aber für die Zukunft lässt sich heute schon sagen das wir in den nächsten 2 Jahren sicherlich wieder oben mitspielen werden.
Ein Dankeschön geht an die Grundschule Wildau für die Unterstützung im Trainingsbetrieb der beiden Schulmannschaften, sowie die Freistellung aller Wunschspieler von Trainer Sven Rehfeldt für den heutigen Schultag, was während einer Projektwoche nicht selbstverständlich ist.

Montag, 26. März 2007

A-Jugend weiblich ohne Probleme

Solche Spieltage lobt man sich doch als Trainer: Die weibliche A-Jugend sah sich heut im Qualifikationsturnier des Landespokals mit keinerlei spielerischen Problemen konfrontiert, so dass mühelos der Einzug in die Endrunde gelang. Die Ergebnisse sprechen für sich:

1. VC Wildau : VC Storkow 25:16, 25: 7
1. VC Wildau : SF Brandenburg 25:12, 25:9
1. VC Wildau : Reichenberg 25:5, 25:12
1. VC Wildau : Preußen FFO 25: 7, 25:1

Aufgrund der Schwäche der Gegner, auch wenn dies hier vielleicht arrogant klingen mag, lässt sich an der Leistung der Mädels nichts kritisieren, konsequent wurde das eigene Spiel durchgezogen ohne dabei auf allzu große Gegenwehr zu stoßen. In der Endrunde (Termin: 06.05.07, Ort noch offen) geht es dann gegen deutlich stärkere Gegner, und da gibt’s bestimmt auch wieder was zu meckern.
Endstand:
1. 1.VC Wildau
2. SF Brandenburg
3. Preußen FFO
4. Reichenberg
5. VC Storkow
Ein großer Dank an Mella, Caro und Sven mit seinen Jungs die die Kampfgerichte stellten, sowie Axel der in gewohnt zuverlässiger Weise die Turnierplanung vor Ort durchführte.

1. VC Wildau: Caro Rick (MB), Laura Bley (AA), Maria Grau (MB), Julia Tischler (Z), Sabine Stieg (AA/D), Sandra Wiedemann (AA/D), Paula Kastner (AA), Laura Hertlein (MB/Z).

Freitag, 23. März 2007

Abschlusstabelle Kreisklasse 2006/2007

Hier ist die Abschlusstabelle für die Kreisklasse Herren 2006/2007:
PlatzMannschaftSpielePunkteSätze
1.VSG Bestensee1630:245:7
2.SG Schulzendorf1526:442:11
3.VC Wildau III1620:1235:22
4.VC Wildau IV1518:1231:26
5.Netzhoppers KW V1516:1432:22
6.Rot Weiß Dabendorf1614:1826:29
7.Netzhoppers KW VI128:1814:26
8.SV Klausdorf154:266:39
9.Alysa WSG81 KW160:322:47

Am Ende gibt es einen soliden 3. Platz

Am Samstag traf sich die 1. Damenmannschaft pünktlich um 10:00 Uhr in der Halle der Oberschule Wildau. Als Trainer stand uns diesmal Rene zur Seite, der freundlicher Weise für Thomas eingesprungen ist und seine Arbeit sehr gut übernommen hat. Danke noch mal! Nicht zu vergessen ist Steffi, die uns trotz Verletzung die letzten Spieltage vom Spielfeldrand aus kräftig unterstützt hat. Wir hoffen, dass es dir bald wieder richtig gut geht!

Motiviert starteten wir die Erwärmung und stimmten uns seelisch und moralisch auf unser erstes Spiel gegen SV Preußen I ein. Den ersten Satz bestritten Caro L. auf Zuspiel, Jule als Diagonalspieler, Mella und Tine als Mittelblocker plus Rike und Laura als Außenangreifer und gewannen diesen mit 25:15 Punkten.

Der zweite Satz wurde in derselben Aufstellung mit 25:8 Punkten gewonnen.

Im dritten Satz kamen Sandra, Caro R. und Claudi zum Einsatz. Dieser Satz wurde 25:18 gewonnen, sodass wir zufrieden auf ein Gesamtergebnis von 3:0 blicken können.

Nach einer kurzen Pause und gestärkt von Claudias leckerem Zupfkuchen erwärmten wir uns für das Spiel gegen VC Storkow. Im ersten Satz spielten Tine, Caro L., Rike, Mella, Jule und Laura. Obwohl wir zur Mitte des Satzes hin mit 16:10 führten, ließen wir Storkow, ganz nach Wildauer Art, immer näher an uns heran kommen, bis sie zu einem Stand von 17:17 aufgeholt hatten. Langsam zog Storkow an uns vorbei und trotz Siegeswillen unsererseits, schafften wir es nicht mehr an Storkow ranzukommen und gaben den Satz mit 23:25 Punkten an Storkow ab.

Der zweite Satz sollte nicht anderes verlaufen. Schon ziemlich früh gingen wir in Führung, bis zu einem Punktestand von 20:13. Wieder schaffte es Storkow durch starke Aufgabenserien bis zu einem Punktestand von 24:24 an uns heran zukommen. Durch die Einwechselung von Caro R. versuchte Rene uns in der Annahme zu stärken. Leider mussten wir auch diesen Satz wieder ganz knapp an Storkow mit 27:29 Punkten abgeben.

Im dritten Satz ging Storkow anfangs in Führung, doch schon bei einem Stand von 7:6 schafften wir es an Storkow vorbei zu ziehen und uns einen Vorsprung von 22:14 Punkten zu erkämpfen. Bei diesem Punktestand wurde auch Sandra eingewechselt. Dank unseres Siegeswillen, gewannen wir diesen Satz mit 25:18 Punkten.

Im vierten Satz verloren wir leider unsere Kräfte. Trotz Anstrengung und unzähliger Versuche den Ball „tot“ zu kriegen, schafften wir es nicht mehr an Storkow heran zu kommen und verloren den Satz mit 17:25 Punkten.

Trotz des verlorenen Spieles, denken wir, dass wir gut verloren haben und fanden das Spiel sehr fair. Wie sagt man so schön?! Der bessere gewinnt. Am Ende gibt es für uns einen soliden dritten Platz in der Tabelle und so können wir motiviert in die nächste Saison starten. Den letzten Spieltag ließen wir dann ganz in Ruhe in einem Restaurant ausklingen und ließen es uns schmecken. Mädels, es war ein toller Abend!!!! Auf die nächste Saison und lauter hoch motivierter Mädels.

1. VC Wildau: Jule u. Caro R., Caro L., Tine, Mella, Rike, Laura, Claudi, Sandra

Mittwoch, 21. März 2007

Versöhnlicher Saisonabschluss

Am Samstag, dem 17. März, hatten wir nun schlussendlich unser letztes Punktspiel für diese Saison in der Landesklasse. Wir haben uns also am Samstag um 9.30 Uhr auf dem Plus-Parkplatz neben der Sporthalle in Wildau getroffen. Fast pünktlich sind wir dann auch mit neun Spielerinnen im Minibus losgefahren. Sind Gott sei Dank nicht in eine Polizeikontrolle gekommen! In Strausberg angekommen hatten wir auch gleich das erste Problem. Wo ist die Halle? Wir sind mindestens sechsmal um den gleichen Block gefahren, von dem aus wunderbar viele Einbahnstraßen abgingen, bis wir schließlich die Halle samt Eingang gefunden hatten. Naja wir mussten ja nicht die Ersten in der Halle sein, da wir das erste Spiel das Kampfgericht gestellten.


Nachdem die Aufgaben klar verteilt waren, schauten wir uns gespannt das Spiel an. Anfangs schien es, schnell vorbei zu sein, doch bereits im zweiten Satz steigerte sich Eisenhüttenstadt, und der Satz ging bei weitem enger aus. Den dritten Satz gewann Hütte IV dann sogar, doch Strausberg dominierte erneut im vierten Satz, womit das Spiel 3:1 für Strausberg ausging.

Dann waren wir endlich an der Reihe. Nach der Erwärmung und dem Einschlagen ging Strausberg leider schnell in Führung. Bei uns auf dem Feld schien jeder für sich allein zu spielen; wir schafften es einfach nicht als Mannschaft zu agieren und rannten uns mehr oder weniger gegenseitig die Köpfe ein. Somit gaben wir auch recht bald den Satz 23:25 an Strausberg ab.

Der zweite Satz war nicht viel besser. Wir brauchten an diesem Samstag einfach eine Ewigkeit, um gemeinsam ins Spiel zu kommen. Strausberg war keine unschlagbare Mannschaft, aber sie brachten halt jeden Ball zurück. Und wenn man auf der einen Seite ein Team wie ein Flummi hat und auf der anderen eine Gruppe junger Draufgänger, die den Ball so elegant wie möglich schlagen wollen, anstatt wenigstens ins gegnerische Feld, dann kann dies ja nicht gut ausgehen, also verloren wir den zweiten Satz ebenfalls, diesmal 20:25.

Im dritten Satz schien es dann letztlich doch mal besser für uns zu laufen. Mit gezielten Legern und einer besser organisierten Abwehr entschieden wir sogar diesen Abschnitt des Spieles für uns mit 25:23.

Dieser Sieg spornte uns an, sodass wir auch den vierten Satz (25:21) mit einer konstanten aus dem dritten Satz übernommenen Leistung gewinnen konnten.

Das bedeutete nun „Tie-Break“! Obwohl uns allen klar war, dass der Satz nur bis 15 geht, gaben wir nicht unser Bestes. Strausberg ging schnell und deutlich in Führung, sodass wir das Spiel bereits verloren glaubten, doch dann lief es auch bei uns wieder rund und wir holten auf. 11:14, 12:14, 13:14, doch dann geschah der Fehler und wir mussten wohl oder übel unsere Niederlage hinnehmen.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter. Die zweite Damenmannschaft des 1. VC Wildau gegen Eisenhüttenstadt IV. Wir glaubten dem Gegner deutlich überlegen zu sein, doch dieser Gedanke erwies sich als falsch. Wir konnten zwar den ersten Satz durchaus für uns entscheiden, doch war der Kampf um diesen Teilsieg nicht so leicht, wie wir uns ihn zuvor vorgestellt hatten. Doch wir gaben uns Mühe und Eisenhüttenstadt war noch nicht wieder richtig warm gespielt, deshalb gewannen wir 25:22.

Im darauf folgenden Satz sah es schon viel kritischer für uns aus. Eisenhüttenstadt ging bereits zu Beginn mit acht bis zehn Punkten in Führung. Eine ihrer Spielerinnen konnte souverän eine starke Aufgabenserie durchziehen. Eine andere Gegnerin erwies sich als nur schwer blockbar, da sie sehr hoch gewachsen war mit ihren 15 Jahren und ihren Schlägen auch eine gewisse Wucht zu verpassen vermochte. Mit diesen Bällen hatten wir ganz schön zu kämpfen, besonders da sie selbst, wenn einer von uns seine Hände unterm Ball hatte, andauernd an die Decke gingen. Die Halle an sich war nicht unbedingt flach, doch die Gerüste des Dachstuhls waren eindeutig im Weg. Trotz dieser kleinen Unannehmlichkeiten holten wir auch bei diesem Abstand wieder auf, allerdings gaben wir dann doch den Satz 19:25 ab.

Der dritte Abschnitt war fast wie der zweite, nur mit dem feinen Unterschied, dass wir 25:19 gewannen.

Der nächste Part verlief im Großen und Ganzen auch wieder sehr ähnlich. Hütte IV ging wieder weit in Führung und trotz unserer Aufholaktion gewannen die anderen (25:23).

Somit hieß es erneut „Tie-Break“! Der Gegner hatte die Auslosung gewonnen und damit Aufschlag. Wir suchten uns dafür die angenehmere Seite aus, das soll heißen, die Seite auf der wir die vorhergehenden Sätze gewonnen hatten. Wir waren zwar bereits ziemlich ausgelaugt und die Uhr schlug schon 17.30 Uhr, aber trotz allem zeigten wir noch mal eine wirklich gute Performence, indem unsere Abwehr endlich einmal stand und unsere Angriffe hart und oder gezielt waren. So machte es wieder richtig Spaß zu spielen, obwohl alle müde waren. Wir entschieden also den Tie-Break mit 15:9 für uns und schlossen die Saison mit einem gekonnten sowie erfolgreichen Spiel ab.

Zur Erholung von dem langen Spieltag gab es dann auch noch eine wundervoll kalte bis eiskalte Dusche und eine gemütliche Busfahrt zurück ins vertraute Heimatdorf.

1. VC Wildau: Sabine Stieg (Diagonal), Julia Tischler (Zuspiel), Maria Grau (Mittelblock), Maja Ewald (Außenangriff), Christin Seeburg (Mittelblock), Christin Lehmann (Mittelblock), Lisa Schröder (Außenangriff), Laura Hertlein (Mittelblock) und Paula Kastner (Außenangriff)

Montag, 12. März 2007

3. Spieltag der jüngsten

Am Sonntag dem 11.03.07 war es wieder soweit. Unsere F-Jugend "reiste" mit zahlreichem Anhang nach KWh um ihren 3. Spieltag der diesjährigen Landesmeisterschaften zu absolvieren. Wie immer traten wir mit 2 Mannschaften an und spielten mit Schwedt, Potsdam und Pinnow in der Staffel D. Angermünde reiste aus Krankheitsgründen nicht an und auch Schwedt musste leider aus Verletzungsgründen den Spieltag vorzeitig abbrechen.
Auf die genauen Ergebnisse (die Klasse waren) möchte ich nicht weiter eingehen, da sie für uns in dieser Saison eh nur zweitrangig sind. Bei Interesse findet ihr sie auf der Webseite des Verbandes unter www.bvv-online.de.
Nun aber zu unserer kleinen Auswertung des Spieltages. Erstmals in den neuen Trikots der Mannschaft spielten mit Laura Flücht und Jan Balke zwei Debütanten mit, denen man ehrlich gesagt nicht anmerkte das dies ihre ersten Wettkämpfe bei einer Landesmeisterschaft waren. Beide spielten wie der Rest der Truppe hervorragend.

Mich freut insbesondere das wieder eine Steigerung in unserem Spiel zu den vorherigen Spieltagen zu erkennen war, was mir nicht nur von unseren eigenen Fans sondern auch von dem ein oder anderen Trainer der gegnerischen Teams bestätigt wurde. Unsere gelungenen Aktionen werden nicht nur immer besser, sondern auch immer zahlreicher. Toller Einsatz um jeden Ball und sogar einige mutige Aufschläge von oben gab es von unseren Teams zu bewundern. Klasse Jung`s und Mädel`s, so macht es nicht nur euch (hoffentlich) sondern auch dem Trainer und den Fans Spass dabei zu sein.
Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Eltern für ihre Unterstützung, insbesondere Matthias für die Hilfe beim Coaching und die tollen Bilder vom Spieltag.

Bitte merkt euch den 29.4.07 vor, dann findet ab 9:00 Uhr das diesjährige Regionalfinale von Jugend trainiert für Olympia in der Wildauer Sporthalle statt. Wir sind dort mit einem Mädchen- und einem Jungenteam gemeldet und bei beiden der aktuelle Titelverteidiger. Wer genau von euch dabei ist erfahrt ihr in der nächsten Woche.

1. VC Wildau: Max Sommerfeld, Christian Schirmer, David Weyers, Laura Flücht, Sebastian Rutz, Leon Endres, Jan Balke

Montag, 5. März 2007

Endlich zwei Siege

Letzten Samstag, dem 3. März, hatten wir, die zweite Wildauer Damenmannschaft mal wieder Spieltag. Um 9.15 Uhr trafen wir uns auf dem Plus-Parkplatz neben der Sporthalle, um von dort aus mit dem Bus und einem Auto weiter nach Strausberg zu fahren. Dort angekommen mussten wir natürlich gleich einmal rumnörgeln. Die Musik der Strausberger ließ wahrhaftig zu wünschen übrig, doch die einzige Alternative war gar keine Musik, was scheinbar auch keinen Anklang fand. Trotz der geräuschvollen Störung aus den Lautsprechern spielten wir uns unbeirrt ein und bereiteten uns auf das bevorstehende Spiel vor.

Um elf ging es dann endlich los, unser erstes Spiel gegen Strausberg. Wir waren schnell in Führung. Wir waren mit viel Spaß und Engagement bei der Sache, womit der erste Satz in Kürze 25:12 gewonnen war.

Also gingen wir optimistisch in den zweiten Satz, was allerdings ein Fehler war. Strausberg führte von Anfang an und obwohl wir mit viel Mühe wieder ins Spiel kamen, gaben wir den Satz 21:25 ab. Die Gegner hatten zwar so einige große bis sehr große Spielerinnen, die durchaus auch angreifen konnten, aber ihre Abwehr hatte doch ein paar Lücken.

Der dritte Satz begann wie der erste und endete auch ähnlich mit 25:18 für uns. Einige gezielte Long-Line-Schläge und gewitzte Ableger von Anja, direkt in die Mitte des gegnerischen Feldes.

Wir hatten uns fest vorgenommen, keinen Tie Break zu spielen und wer hätt´s geglaubt, wir haben es geschafft; wir haben den vierten Satz mit 26:24 für uns entschieden.

Nach diesem einsatzreichen Spiel hatten wir die ehrenvolle Aufgabe des Stellens des Kampfgerichts. Strausberg und Pinnow schienen gleichstark und spielten ganze fünf Sätze. Auch wenn es doch meist angenehmer ist die zwei Spiele direkt nacheinander zu haben, hatten wir so zumindest die Chance unseren zweiten Gegner noch einmal zu beobachten. Dadurch stellten wir auch frühzeitig fest, dass die Pinnower Mannschaft kurioser Weise den Ball immer wieder hoch und zurück brachte. Als wir dann letztlich wieder an der Reihe waren, wärmten wir uns zwar kurz aber effektiv wieder auf.

Das Spiel gegen Pinnow startete wie das Spiel gegen Strausberg. Wir gewannen den ersten Satz nach nur wenigen Minuten 25:12.

Und ebenfalls wie im ersten Spiel, gaben wir den zweiten Satz mit 20:25 ab, nachdem Pinnow schnell in Führung war und wir aufgeholt hatten. Maria jagte uns noch einen Schrecken ein, da sie plötzlich ausgewechselt werden wollte, weil ihr kleiner Finger erneut wehtat. Gott sei Dank konnte sie nach einer kleinen Pause wieder eingesetzt werden, da wir sie natürlich einerseits auf dem Feld brauchten, aber andererseits so auch sicher sein konnten, dass nichts Ernstes geschehen war. Teilweise entstand eine Hektik, besonders vorne am Netz und im Hinterfeld rannten wir uns gelegentlich die Köpfe ein.

Im dritten Satz gaben wir uns souveräner und uns gelangen einige richtig gute Angriffe, die auch nicht vom feindlichen Block aufgehalten werden konnten. In Kombination mit ein paar Assen und einer halbwegs guten Annahme und Abwehr entschieden wir den dritten (25:16) uns sogar den vierten Satz (25:17) Widererwarten für uns.

Es war somit der erste Spieltag, an dem wir beide Spiele gewannen, also ein riesiger Erfolg! Hiermit haben wir uns höchst wahrscheinlich den fünften Platz in der Tabelle gesichert!

1. VC Widau: Sabine (Zuspiel), Anja (Diagonal), Laura (Mittelblock), Maria (Mittelblock), Maja (Außenangriff), Paula (Außenangriff), Christin (Mittelblock), Lisa (Außen/Mitte), Tinchen (Mittelblock), Julia (Zuspiel)

Sonntag, 25. Februar 2007

Am Ende sei stark

Am 24.02. trafen 6 Wildauer Mädels samt der „Omma“, dem Trainer und einem verletzten Anhängsel in Dahlewitz-Hoppegarten zum Pokalspiel ein. Gemeldete Mannschaften: Wildau, KWh, Dahlewitz-Hoppegarten und Strausberg. Um 10.15 Uhr fand die Auslosung statt. Strausberg war bis zu diesem Zeitpunkt nicht in der Halle erschienen und so wurde das 1. Spiel Dahlewitz gegen Strausberg mit 3:0 für Dahlewitz gewertet.

Das 2.Spiel fand zwischen der KW'er Mannschaft und uns statt. Anfangsaufstellung: Tine/Melli-MB, Rike/Claudi-AA, Susi-Zuspiel und Caro R.-Diagonal. So richtig in Fahrt kamen wir im 1. Satz nicht wirklich, sodass Thomas beim 6:10 seine 1. Auszeit nahm. Eine saubere Annahme und die bessere Absprache innerhalb der Mannschaft sollten uns wieder ins Spiel bringen (11:13). Ein ewiges hin und her zwischen Punktgewinn und –verlust folgte dann. Doch getreu dem Motto “Gemeinsam stark sein!“ gewannen wir den 1.Satz mit 25:19.

Im 2. Satz spielte Sandra für Claudi, doch es sollte wie im 1. Satz beginnen. Wir konnten uns wieder nicht absetzen. Doch durch einen gezielten Lop-Schlag von Sandra, auf die freie Feldfläche bei KW, kamen wir dann doch in Führung (5:3). Unsere kleine Aufgabenkönigin Susi überraschte dann alle durch tolle Aufgaben, obwohl das Training am Freitag diesbezüglich nichts Gutes verhießen hatte. Thomas forderte die Aufgabe von unten, doch Susi wollte nicht klein beigeben. Alle waren gespannt und nervös, doch Susi gab ihr Bestes…Eine ganze Aufgabenserie von ihr, tolle Angriffe über die Mitte und später ein gelegter Ball von Melli verschafften uns den Satzball von 25:18.

Der 3. Satz hätte so einfach sein können, doch wir wären nicht Wildau, wenn es genau anders wäre. Leider. Beim 6:8 nahm Thomas eine Auszeit und den einzigen Satz, den ich aufgreifen konnte war: “Ein Hühnerhaufen ist ein Sch…gegen Euch!“ Totale Unruhe, chaotische Spielzüge auf unserer Seite brachte KW bei einem Punktestand von 12:14 in Führung. Doch wir gaben nicht auf! Gezielte Angriffe von Rike brachten uns auf 22:22 wieder ran. Eine weitere Auszeit von  Thomas und  Sandra wurde wieder für Caudi eingewechselt, doch es half alles nix, wir gaben den Satz 22:25 ab.

Auf in den 4.Satz! Es spielten Anja für Caro R. auf Diagonal und Sandra weiterhin auf Außen. Dieser Satz verlief klar für uns. Aufgabenkönigin Susi knallte KW gleich 3 Asse hintereinander rein, die Zusammenarbeit von Mittel- und Außenblock war souverän und dann ein weiterer Außenangriff und wir entschieden 25:14 für uns.

Das letzte Spiel trugen wir gegen Dahlewitz aus. Susi, Caro R., Rike, Sandra, Tine und Melli begannen in der Startaufstellung. Dieses Spiel sollte sich etwas schwieriger gestalten und Dahlewitz gab von Anfang an den Ton an. (7:12). Wir hatten Probleme mit den Angaben des Gegners, so dass Thomas Rike durch die „Omma“ ersetzte. Wir kämpften uns an ein 16:16 ran und fanden unseren Rhythmus wieder. Die Annahme war gut, die Blockarbeit konnte sich sehen lassen und die Hinterfeldangriffe von Rike und Caro R. brachten das 23:23. Ein begeisterter Thomas stimmte fröhlich zum SchaLaLa ein und wir gewannen 25:23.

Claudi und Anja verstärkten das Wildauer Team im 2. Satz. Susi ließ es mit ihren Aufgaben wieder krachen (7:3), Anja schloss sich gleich an und machte 4 Punkte in Folge durch ihr Angaben (12:4). Doch auch Dahlewitz wusste unsere Schwäche in der Annahme zu nutzen. Thomas nahm wieder eine Auszeit und schaffte damit seinen 4. Trainer-Auszeit-Punkt an diesem Spieltag. Wir kämpften eisern um jeden Ball, doch auch Dahlewitz gab nicht auf und vereitelte einen Aufsteiger von Tine durch ihren Block. Endstand: 22:25 für Dahlewitz.

Der 3. Satz war weiterhin geprägt durch Annahmefehler auf unserer Seite. 2:6, 6:12, 12:17, 17:2, ein Block bei Dahlewitz zerschlug den Aufsteiger über Mitte, 18:22. Dann sollte es doch noch spannend werden. Satzball von Dahlewitz wurde von uns abgewehrt 24:24 und dann ging es hin und her bis zum 28:27. Rike machte die Satzballaufgabe, die Annahme von Dahlewitz kam sofort zurück und lieferte eine tolle Vorlage für unsere Mittelblockerin Melli, die den Ball versenkte. Hurra, 29:27!

Im 4. und letzten Satz drehten wir den Spieß um und zeigten, dass unsere Aufgaben auch nicht ohne sind. Melli und Anja machten deutlich was sichere Angaben für Vorteile bringen. Beim Punktestand von 23:8 fegten wir den Gegner mit unserem handfesten Block vom Feld. Endstand 25:8! Spiel, Satz und Sieg!!

Fazit vom verletzten Anhängsel: „Ich bin stolz ein Teil dieser tollen Mädelstruppe zu sein!!!

1. VC Wildau: Rike, Tine, Melli, Caro R., Susi, Claudi, Anja und Sandra

Montag, 19. Februar 2007

2. Spieltag LM F-Jugend

4 Spieler, 1 Trainer und ein halbes Dutzend Fans reisten am Sonntag nach Schwedt um den 2. Spieltag der jüngsten Volleyballer zu bestreiten. Zum Spieltag bleibt zu sagen, das wir uns weiter verbessert haben (vor allem im Aufschlag) und wieder alle Spiele über weite Strecken offen halten, ja sogar je 2x gewinnen konnten. Da aufgrund von Krankheit und Verletzungen unsere 4 Jungs alles durchspielen mussten, sind die gezeigten Leistungen um so höher einzustufen. Am 11.03.07 geht es weiter mit dem 3. Spieltag in KWh. Bis dahin, lasst uns weiter so fleissig trainieren.
1. VC Wildau: Max Sommerfeld, David Weyers, Leon Endres, Sebastian Rutz

Heimspieltag der 2. Damen

Am 17. Februar 2007, hatten wir, die 2. Damenmannschaft des 1. VC Wildau, mal wieder ein Heimspiel. So blieb uns eine lange Busfahrt erspart und wir konnten etwas länger schlafen. Gespielt haben wir gegen den SV Preußen aus Frankfurt/Oder und gegen Angermünde. Gegen halb elf versammelten sich alle Mannschaften in der Halle. Das erste Spiel war gegen Frankfurt. Wir sind wohl gelaunt in den Kampf gezogen und waren von Anfang an siegessicher.

Doch die Frankfurter schienen zugelegt zu haben. Sie spielten deutlich besser als beim letzten Mal in Angermünde und fingen anfangs erfolgreich an sich gegen uns zu wehren. Allerdings waren sie trotz aller Mühen chancenlos. Ihre Abwehr stand; unsere stand besser. Ihre Angriffe kamen übers Netz; unsere kamen härter oder wenigstens in die Lücken (manchmal zumindest). Ihre Aufgaben machten zu wenig Druck, unsere waren für sie unerreichbar. Und es kam, wie es kommen sollte, zu einem Sieg für uns. Den ersten Satz gewannen wir zu 16, den zweiten zu 17 und, O.K.  im dritten Satz wollten wir sie mal ein wenig an der Siegesluft schnuppern lassen und ließen sie bis auf 22 Punkte rankommen, ließen uns das Vergnügen des Gewinnens trotzdem noch lange nicht nehmen.

Nach einer kleinen Pause, die mir diesmal wie eine Ewigkeit vorkam, ging es dann endlich weiter. Unser Spiel gegen Angermünde. Angermünde war zwar der klare Favorit, aber es macht doch auch mal Spaß am Favoriten zu rütteln.

Der Umsturz Angermündes ist uns zwar nicht gelungen, aber es war ein schönes Spiel und wir hatten unseren Spaß. All bekannt ist ja, dass man sich seinem Gegner anpasst, leider Gottes, aber genau aus diesem Grund haben wir natürlich auch in diesem Spiel besser agiert als zuvor. Das Zusammenspiel war nicht mehr so chaotisch, die Angriffe waren härter und die Annahmen noch gekonnter, da die Bälle dieses Gegners doch eindeutig schwieriger waren, als die ihrer Vorgänger. Trotz unseres verbesserten Spiels und unseren Bemühungen, verloren wir mit 21 Punkten im ersten Satz, 22 im Zweiten und 10 im Dritten. Der dritten Satz war zugegeben etwas peinlich. Während der Aufgabenserie einer Spielerin von Angermünde lief bei uns alles den Bach runter. Verzweiflung war uns allen ins Gesicht geschrieben! Entweder es scheiterte an der Annahme, oder halt am Angriff. Der Gegner brauchte nicht mehr viel tun, da wir die Punkte ihnen fast schon aufdrängten. In dieser Phase wurde deutlich, dass Angermünde doch überlegen war und sich den Sieg verdient hatte. Das soll allerdings nicht heißen, dass wir nicht trainieren bis zum nächsten Mal, oder womöglich gleich aufgeben. Wir werden auch demnächst ehrgeizig auf´s Feld treten und unser Bestes geben, wer auch immer auf der anderen Seite steht.

Im Weiteren verlief das Spiel von Angermünde und Frankfurt ziemlich zügig und war auch nicht gerade spannend. Angermünde nutzte es anfangs als Trainingsspiel und  Frankfurt schien das Spiel von vornherein verloren zu geben. Unspektakulär für die Zuschauer und eindeutige Kräfteverteilung für die Mannschaften. Angermünde gewann nochmals 3:0.

Danach ging es wie gewöhnlich an`s Aufräumen. Auch dies war schnell erledigt und wir konnten bald gehen, da Ausnahmsweise die gegnerischen Mannschaften auch mal recht schnell aus der Dusche kamen. Im Großen und Ganzen war es ein gemäßigt erfolgreicher Tag für uns, der aber auf jeden Fall Spaß machte!

1. VC Wildau: Sabine Stieg (Z/D); Laura Hertlein (M/Z); Lisa Schröder (M); Anne Schmidt (AA); Christin Lehmann (M); Paula Kastner (AA); Janine Drogatz (AA/D); Maja Ewald (AA); Anja Fladrich (D/M)

Wir können doch noch gewinnen

Am Samstag trafen wir uns bereits um 8:30 Uhr um uns auf den Weg nach Senftenberg zu machen! 8 Mädels und natürlich unser Thomas! Im ersten Spiel ging es gegen die Heimmannschaft aus Senftenberg. Da uns der Siegeswille in den letzten Spielen ein wenig im Stich gelassen hatte, waren wir hoch motiviert, dem absteigenden Ast einen Strich durch die Rechnung zu machen, und endlich wieder zu gewinnen.

Die erste Besetzung auf dem Feld war: Mella und Tine als Mittelbock, Laura und Caro R. im Außenangriff, Jule auf der Diagonalen und Caro L. im Zuspiel. Auf der Bank saßen Claudi und Rike, die im Laufe der Spiele immer wieder für Caro R. und Laura eingewechselt wurden.
Der erste Satz verlief am Anfang sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich weit absetzen. Doch es dauerte nicht lange, bis wir es schafften, uns einen ordentlichen Vorsprung auszuarbeiten. Es sah ganz danach aus, als könnten wir den ersten Satz locker gewinnen. Doch die Senftenberger mit samt ihrer Fangemeinde ließen uns nicht einfach so gewinnen. Beim Stand von 24:21 nahm Thomas eine Auszeit, um noch mal etwas Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Doch es hat nichts geholfen. Leider haben wir noch 27:29 verloren.

Im zweiten Satz lief es hingegen schon sehr viel besser. Wir gingen gleich 3:0 in Führung und haben diese Führung auch bis zum Ende nicht mehr abgegeben, so dass wir deutlich mit 25:11 gewinnen konnten.

Glücklich über diesen eindeutigen Satz waren wir voller Hoffnung, auch den dritten für uns entscheiden zu können. Dieser verlief wieder ähnlich wie der erste. So leicht wie im zweiten Satz hat es uns Senftenberg diesmal nicht gemacht. Es war ein sehr ausgeglichener Satz, den wir am Ende leider wieder mit 27:29 verloren haben.

Jetzt musste ein Sieg im 4. Satz daher, um noch einen Tiebreak spielen zu können. Gesagt getan. Wild entschlossen dieses Spiel zu gewinnen, „fegten“ wir Senftenberg vom Feld. Alles lief gut. Senftenberg machte mehr und mehr Eigenfehler und wir brachten unsere Angriffe sicher im Feld der Gegner unter. Auch eine Aufgabenserie von Rike (8 Punkte in Folge), brachte uns einen 25:13 Sieg.

Jetzt war es klar…es lag an der Feldseite. Es wurden die Sätze immer nur auf der einen Feldhälfte gewonnen. Also wählten wir für den Tiebreak diese Feldseite aus, um dort zu beginnen. Die Taktik ging auf. Der Seitenwechsel erfolgte bei einem Stand von 8:4 für uns. Leider haben wir unseren Vorsprung nicht weiter ausgebaut. Ganz im Gegenteil, der Gegner kam auf 9:9 heran. Dieses Hin und Her ging bis zum 14:13 für Wildau. Der erste Satzball. Eine Auszeit vom Gegner, und es kam was kommen musste, Caro L. schlug den Ball ins Netz! Aber mit viel Siegeswillen ist es uns Gott sei Dank noch gelungen, den Satz mit 19:17 zu gewinnen. Die Freude war riesengroß. Endlich wieder ein Sieg und vor allem endlich mal wieder einen Tiebreak gewonnen.

Das zweite Spiel des Tages bestritten Senftenberg und HSV Cottbus. Die Cottbusser konnten die geknickten Senftenberger deutlich mit 3:0 besiegen.

Nun galt es noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, die nach 5 anstrengenden Sätzen und einem „Wartespiel“ nicht unbedingt sofort da waren.
Zu Beginn des Spieles war es sehr ausgeglichen. Die Cottbusser zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Abwehr sehr sehr viele Bälle noch vom Boden wieder hochkratzen können und einen Ball nicht so schnell verloren geben. Bis zum 19:19 war es sehr ausgeglichen. Doch durch eine Aufgabenserie von Claudi konnten wir den Satz mit 25:20 gewinnen.

Nun ging es daran den Fluch der „Verliererseite“ zu besiegen. Dies gelang uns auch sehr gut. Der zweite Satz hatte am Ende das gleiche Ergebnis wie der erste, und ging somit mit 25:20 an uns.
Jetzt bloß nicht nachlässig werden und konzentriert weiterspielen.

Der 3. Satz war sehr anstrengend und langatmig. Die Kraft näherte sich dem Ende, wir kamen an unsere Grenzen. Und leider kamen wir auch in Rückstand. Bei 7:10 kam es zur ersten Auswechselung. Claudi wurde durch Laura ersetzt. Es zeigte nicht sofort Wirkung, so dass Thomas bei 7:12 die erste Auszeit nahm. Wir hatten folgende Möglichkeiten: Entweder diesen Satz verlieren und noch einen ganzen vierten Satz zu spielen, oder noch mal alle Kräfte zu mobilisieren und diesen Satz noch einmal umzudrehen. Gott sei Dank entschieden wir uns für letztere Variante. Und dank der Aufgabenserien der beiden Caro’s, gelang es uns, den dritten Satz mit 25:21 zu gewinnen, und so dieses Spiel mit 3:0 zu gewinnen.

Insgesamt war es ein ganz toller Spieltag. Endlich wieder zu gewinnen ist ein sehr schönes Gefühl. Und die Spiele haben auch wirklich viel Spaß gemacht. Das erste noch viel mehr als das zweite Spiel!
Ich hoffe wir können aus diesem Spieltag ein bisschen Kraft für die letzten beiden Spieltage gewinnen. Und für alle, die langfristig planen: Wir haben am 17.03.2007 unseren letzten Spieltag. Dieser wird in Wildau stattfinden. Also, wer uns noch ein bisschen anfeuern will, 17.03. - 11 Uhr Sporthalle Oberschule.

1. VC Wildau: Mella, Tine, Laura, Rike, Caro R., Claudi, Jule, Caro L.

Montag, 5. Februar 2007

Gut gekleidet spielt sich gut

Am Samstag bekamen die 2. Damen nun die 1. Chance ihre neue Garderobe auszuführen. Dies sollte in Eisenhüttenstadt passieren und so traf man sich „frisch und munter“ um 9 Uhr auf dem Plus-Parkplatz. Nach der Busübergabe konnten wir die Reise antreten. Axel ließen wir dabei auf dem Parkplatz mit „Seinesgleichen“ zurück, da unsere 1. Herren ebenfalls Spieltag hatten. In Eisenhüttenstadt angekommen, schlüpften wir fix ins unseren neuen schicken Trikots und brachten unsere müden Knochen in Schwung.


Das erste Spiel begannen wir gegen Eisenhüttenstadt IV konzentriert, motiviert und nur mit wenigen Fehlern. Somit konnten wir den ersten Satz deutlich mit 25-10 gewinnen.

Vielleicht etwas zu siegessicher und unsere Gegner etwas munterer gingen wir in den nächsten Satz. Anfangs lagen beide Mannschaften gleich auf, aber schon wenig später gerieten wir in  Rückstand. Mit Hilfe von 2 Auszeiten, schafften wir es uns wieder heranzukämpfen und behielten bei etlichen Satzbällen einen kühlen Kopf. Resultat: 27-25 für Wildau.

Der dritte und hoffentlich auch letzte Satz stand an. Er verlief ähnlich wie der 2., allerdings konnten wir den Sack glücklicherweise schon beim Stand von 25-22 zu machen.

Erstes Spiel gewonnen, wir waren warm- und eingespielt und dann kam SIE - die tödliche Pause. Während des Spiels, welches Strausberg 3:1 für sich entschied, schwanden unsere Kräfte und Motivation.

Schnell gerieten wir in einen Rückstand und auch die Auszeit beim Stand von  7:14 nutzte nicht viel. Unkonzentriertheit und kleinere Verständigungsprobleme führten dazu, dass wir den ersten Satz viel zu leicht an Strausberg abgaben (16-25).

Die Folgenden liefen ein wenig besser, aber nicht optimal (20-25; 18-25)  und so verloren wir sang- und klanglos 0:3.

Leider konnten wir unser Ziel, 4 Punkte mit nach Hause zu nehmen, nicht erreichen. Aber es gibt ja noch einige Chancen in dieser Saison, welche wir nutzen können und hoffentlich auch werden.
Trotz Allem kann man eines ganz sicher sagen: Wir haben auf jeden Fall gut ausgesehen.
VIELEN DANK ANECOM !!!!!!

1. VC Wildau: Sabine Stieg (Z); Laura Hertlein (M), Christin Seeburg (M); Christin Lehmann (M)
Paula Kastner (A); Janine Drogatz (A); Anne Schmidt (A); Anja Fladrich (D)

Sonntag, 28. Januar 2007

Da war der Wurm drin

Am vergangenen Samstag stand für die 1. Damen ein Heimspiel an. Als Dankeschön für ihr Kommen, machten wir es den Gastmannschaften PSV Herzberg und WSG Buckow nicht zu schwer, sich jeweils 2 weitere Punkte für die Tabelle zu verdienen. Aber von vorn:

Da wir, wie so oft an den wichtigen Spieltagen, an schwerwiegender Unterbesetzung litten, holten wir uns Laura Hertlein und Anja Fladrich von den 2. Damen zur Verstärkung in die Mannschaft. An dieser Stelle gleich ein großes Dankeschön an euch, ihr habt eure Sache gut gemacht!

Das erste Spiel stand gegen den Erstplatzierten PSV Herzberg an. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass unsere Annahme stark zu Wünschen übrig ließ. Die ersten Aufgaben vom Gegner konnte nicht zurück ins gegnerische Feld gebracht werden, so dass wir sofort 2 Punkte zurück lagen. Erleichterung machte sich bei unserem ersten Punkt breit und wir konnten anfangen etwas Volleyball zu spielen. Angriffe über 2, 3 und 4 funktionierten, die gegnerischen Angriffe konnten teilweise abgeblockt werden. Dennoch lagen wir den Herzberger Mädels im gesamten ersten Satz hinterher und verloren 21:25.

Im zweiten Satz erreichten wir unsere Tageshöchstform und blieben den Gegnern bei 8:11 und 19:20 dicht auf den Fersen. Doch aufgrund schlechter Annahme und Blockarbeit mussten wir auch diesen Satz 23:25 abgeben.

Über den dritten und letzten Satz möchte man eigentlich nicht mehr reden, die Annahme war eine Katastrophe. In der ersten Auszeit bei 6:11 forderte Trainer Thomas Eick auf, sich in der Annahme zu konzentrieren. Er durfte sich in der zweiten Auszeit bei 6:15 wiederholen. Die gegnerische Aufgabenspielerin machte eine Serie von 14 (!) Punkten, Zuspielerin Caro L. bekam nach eigenen Aussagen nur 2 Bälle im gesamten Satz in die Hand. Die Gegnerinnen durften mittlerweile kalt geworden sein und gewannen 25:12 und somit 3:0.

Schwer geknickt gingen wir in das zweite Spiel gegen WSG Buckow, die wir zuvor bereits zweimal 3:0 geschlagen hatten. Doch auch dort sollte sich das Annahmedrama fortsetzen. Zu Beginn des ersten Satzes blieben wir mit den Buckower Mädels gleichauf, doch die Gegnerinnen überzeugten zum Satzende mit ihren Aufgaben und wir verloren 20:25. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war allen Spielerinnen klar, dass dies ein Ausnahmespieltag war. Annahme, Block, Aufgaben – alles lag unterhalb unseres üblichen Niveaus.

Im zweiten Satz konnten wir uns noch etwas wehren, unterlagen dennoch 21:25.

Im dritten und letzten Satz des Tages sah man nur noch geknickte Gesichter auf unserem Spielfeld. Der Gegner brauchte sich nur auf druckvolle Aufgaben konzentrieren und konnte so sicher punkten. Kam dennoch ein Angriff zustande, KONNTEN die Anweisungen vom Trainer nicht umgesetzt werden, wohin der Ball ins gegnerische Feld platziert werden sollte. Also verloren wir auch diesen Satz 16:25 und stellten somit unseren Negativrekord von 2 verlorenen Spielen an einem Spieltag auf.

Die darauf folgenden Diskussionen und Emotionen sind nach so einem Spieltag sicherlich berechtigt, aber es gibt eben auch schlechte Tage. Jeder hat sein Mögliches gegeben, diesmal war nur einfach der Wurm drin. (Zitat: Jule) Wir haben nichts zu verlieren, also lasst uns Spaß am Volleyball haben und den Gegnern zeigen, was wir können!!!

1. VC Wildau: Tine Fladrich, Claudia Hübner, Carolin Lehmann, Melanie Mulack, Julia Rick, Friederike Rolle, Sandra Wiedemann, Anja Fladrich, Laura Hertlein

Montag, 22. Januar 2007

LM letzter Spieltag D-Jugend m

Die AK der 93´er Jahrgänge bestritt am Sonntag (21.01.2007) ihren letzten Spieltag in der LM. Christopher Wolf, Tim Hoffmann, Matthias Norden, Lin Lin Ye und Sebastian Körnicke schlossen ihre Saison mit 2 klaren 3:0 Siegen ab. Das Fazit lautet : Erwartungen erfüllt. Hätte man im Laufe der Saison nicht den Spielmodus geändert, wer weiss ob unsere Jungs dann nicht doch noch in die Endrunde gerutscht wären. Auch diesmal ein Dank an alle Eltern die dabei waren.

Montag, 15. Januar 2007

Saisonstart der jüngsten in Angermünde

Am Sonntag dem 14.01.2007 starteten die LM der jüngsten Volleyballer in Brandenburg. Gespielt wurde in Angermünde, wo in der Mehrzweckhalle 5 Spielfelder aufgebaut waren. Bemerkenswert ist es das unsere in der Regel 1-2 Jahre jüngeren Spieler mehrere Spiele freundlich, ja sogar recht eng und spannend gestalten konnten. Höhepunkt war der erste Sieg der 2. Vertretung gegen Waldstadt IV. Ein Dank geht an alle Eltern für die Unterstützung an diesem 1. Spieltag der F-Jugend (m). Ebenso an Felix Neumann, der trotz Krankheit die weite Reise mitmachte.

1. VC Wildau: Christian Schirmer, Christopher Wunnicke, Max Sommerfeld, Leon Endres, Sebastian Rutz

Weibliche A-Jugend knapp gescheitert

Am heutigen Sonntag kamen 3 A-Jugend Mädels in den Genuss der persönlichen Abholung durch Busfahrer und Trainer in Personalunion. Allerdings war der Morgen gerade erst am grauen (7.30 Uhr Abfahrt), was den Genuss wohl etwas relativierte. Die restlichen 4 Spielerinnen (unglaublich komfortabler Personalüberhang von einer Spielerin) warteten pünktlich (!!!) vor der Halle in Wildau und ab gings zusammen im Gemeindebus nach Eberswalde zur Qualifikationsrunde für die weibliche A-Jugendmeisterschaft.
Wittenberge trat wegen Spielermangel gar nicht erst an, so wurden die beiden Startplätze für die Endrunde der Meisterschaft unter den verbliebenen 5 Mannschaften (Motor Eberswalde, VC Angermünde, VfK Pritzwalk und SC Potsdam I) ausgespielt.
Unser Spieltag begann gleich mit dem Spiel gegen Potsdam I, insofern ganz günstig, da das erste Spiel des Tages auf Grund der Verschlafenheit meistens eh nicht Wildaus Stärke ist. So wollten wir uns denn ein bisschen wach schießen lassen und gegen den haushohen Favouriten so gut wie möglich aus der Affäre ziehen. Aber manchmal ist ja bekanntlich komisch, und so sah man sich von Beginn des ersten Satzes durchaus auf Augenhöhe mit den Potsdammer Spielerinnen, die allerdings ohne 5 Stammspieler antraten. So erkämpften wir uns gar einen kleinen Vorsprung beim  Spielstand von 12:9, der allerdings beim Stand von 17:17 wieder dahin war. Anschließend spielte der Gegner seine Größenvorteile konsequent aus, so dass der Satz zu 18 abgegeben wurde. Der 2. verlief genau andersherum: wir lagen schnell mit 4:9 zurück, kämpften uns aber über 8:12 und 10:14 wieder heran und schafften bei 17:17 den Ausgleich. Dann zogen die Potsdamer allerdings das Tempo wieder etwas an, beim Stand 19:24 konnten zwar noch mal 3 Punkte erkämpft werden aber der Satz, und damit das Spiel gingen 25:22 verloren. An dieser Stelle schon mal vorweg: Es war trotz der frühen Stunde und Niederlage das beste Spiel der Wildauerinnen: Die Eigenfehlerquote ging gegen Null, es wurde frisch und mutig aufgespielt und jeder Punkt gegen das bundesligaerfahrene Team aus Potsdam schien doppelt zu zählen. Da machte sogar das Zuschauen Spaß.

Um die Chanchen auf ein Weiterkommen zu wahren musste im anschließenden Spiel gegen den VfK Pritzwalk ein Sieg her. Im Grunde war das Spiel eine recht klare Angelegenheit. Der Schwung aus dem Spiel gegen Potsdam wurde zum Teil mitgenommen, so dass wir fast immer in Führung lagen. Allerdings wechselten sich Phasen in den die Punkte hart und konsequent erkämpft wurden mit solchen ab, in denen durch unnötige Annahmefehler  und Abstimmungsprobleme 3-4 Punkte hintereinander verschenkt wurden. Daher auch das recht knappe Ergebnis von 25:21 im ersten Satz. Im 2. Satz kam die Annahme dann deutlich präziser, so dass unser Angriffsspiel effizienter gestaltet werden konnte. Caro in der Mitte war selten zu stoppen, es war kaum zu merken dass dies nicht ihre Stammposition ist. Julia als Zuspielerin lieferte wie auch im Spiel gegen Potsdam eine gute bis sehr Leistung ab: Bälle wurden (flink!!!) erlaufen, es gelangen Blocks, selbst lange Pässe über 7-8m erreichten in etwa das Zielgebiet an der Antenne (der Ringtrick) und auch die Feldabwehr schien kein Fremdwort mehr. Beste Saisonleistung bis dato! (Muss allerdings zugeben dass ich noch nicht allzu viele Spiele sehen konnte). Bei Struppi scheinen sich die Liegestütze langsam auszuzahlen, hart geschlagene Aufsteiger waren keine Mangelware und die Feldabwehr wurde souverän wie immer erledigt. Bine ersetzte in diesem 2. Satz Sandra, die bis dahin in allen 3 gespielten Sätzen mit gemeinen, unter der Netzkante geschlagenen Bällen glänzte, die trotzdem meist ihren Weg ins gegnerische Feld fanden. Und auch Laura hat offenbar den Mut und die Lust an hart geschlagen Bällen wieder gefunden: Der Block störte sie da eher weniger, wenn schon Fehler, dann konsequent ins aus gehämmert. Aber die Quote konnte sich trotz allem sehen lassen! Dank der geschlossen guten Leistung konnte der Satz klar mit 25:13 gewonnen werden.

Nach der Spielpause, in der Potsdam klar gegen Pritzwalk gewann und Paula wegen nem Kürbis auf dem Autodach Tränen lachte, mussten wir im Überkreuzvergleich gegen Motor Eberswalde spielen, die sich zuvor in der anderen Staffel im Tiebreak gegen VC Angermünde durchgesetzt hatten. Der erste Satz schien völlig an uns vorbei zu gehen. Die Annahme war deutlich unstabiler, die daraus folgenden unpräzisen Pässe konnten nicht so geschlagen werden dass der Gegner unter Druck gesetzt werden konnte. Unser Mittelangriff fand aus demselben Grund nahezu überhaupt nicht statt, so dass der Satz 15:25 verloren ging. Im 2. Satz genau das Entgegengesetzte Bild: Durch druckvolle Aufgaben, besonders von Paula, hatten die Eberswalder Probleme mit Ihrer Annahme und konnten demzufolge ihr Angriffsspiel nicht aufziehen. Der Satz ging 25:17 an uns. Die Entscheidung im Tiebreak musste her, in diesem alles entscheidenden Spiel. Nach schnellem Rückstand von 0:4 erste Auszeit. Und wieder war es Paula, die mit Ihren Aufgaben den 5:5 Ausgleich vorbereitete. Nun war Stimmung im Spiel und um jeden Punkt wurde hart gekämpft. Wechsel bei 7:8, Miniführung bei 12:11. Dann Fehlerserie, Herzrasen und Auszeit beim Stand von 12:14. Tommy würde sagen „Trainerpunkt“, denn die folgende Aufgabe versenkten die Eberswalderinnen im Netz. Eine weitere gelungene Aktion brachte den 14:14 Ausgleich. Es folgte ein langer Ballwechsel, bei dem dreimal die Chance vertan wurde sich den Punkt zu sichern. Beim 14:15 für Eberswalde folgte ein Ball der Kategorie „Nimm du ihn ich hab ihn sicher“: Der Ball fiel nach einem Abstimmungsproblem zu Boden und ließ die Meisterschaftsendrundenträume platzen...
Schade, schade, schade... (besser so Struppi?)

Da die Gäste aus Pritzwalk ein frühes Nachhausekommen Ihren Schiedsrichterpflichten vorzogen, „durfte“ ich dass Spiel um Platz 1 und 2 pfeifen. In gewohnter Manier setzte sich Potsdam zügig, wenn auch wenig deutlicher als erwartet gegen Eberswalde durch, so dass ich ab der 2. Hälfte des 2. Satzes wieder in den Genuss der Wildauer Volleyballkunst im Spiel um Platz 3 und 4 kam. Der erste Satz wurde knapp verloren (ohne mich, ich stand ja pfeifend auf dem Nachbarfeld), und im 2. Satz waren 3 Satzbälle nötig um den Satz mit 28:26 zu unseren Gunsten zu entscheiden. Und auch der Tiebreak ging mit 15:13 an uns, so dass wir als 3. aus der Qualifikation gehen, eventuell mit der Minichance in die Endrunde nachzurücken, falls ein Team nicht antreten sollte.
Gerade im 2. und 3. Spiel waren Ermüdungserscheinungen und daraus resultierende Unkonzentriertheiten nicht zu übersehen, allerdings war ein Teil der Mädels auch gestern schon mit der Landesklasse im Ligabetrieb im Einsatz. Spaß hat es trotzdem gemacht. Ein Teil der Mannschaft: Struppi, Sandra und Bine, sind dabei seit ich dass Team vor fast 4 Jahren übernommen hab, gaben heut ihr Abschiedsspiel für die A-Jugend: gut gemacht Mädels! Und mit den anderen hab ich ja im nächsten Jahr vielleicht auch noch das Vergnügen!?

1. VC Wildau: Caro Rick (MB), Laura Bley (AA), Sandra Wiedemann (D), Julia Tischler (Z), Bine Stieg (U), Paula Kastner (AA) und Struppi alias Laura Hertlein (MB)