Sonntag, 14. Dezember 2008

Zur Halbzeit ohne Spielverlust

Wildau, 13. Dezember 2008 - In einem spannenden Regionalderby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen setzten sich die 1. Damen erneut 3:1 durch. VC Angermünde unterliegt 0:3. Damit stehen die Wildauer Mädels zur Saisonhalbzeit mit 24:0 Punkten weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der Landesliga Süd.
Dass „mit diesem Team einfach alles möglich ist“, sollte im letzten Heimspiel des Jahres gegen den Tabellenzweiten Netzhoppers Königs Wusterhausen bewiesen werden.

Mit diesen Worten hatte ein grandioser Artikel in der MAZ auf die Erfolgsserie der Damen aufmerksam gemacht. Auch im Verein wurde ordentlich die Werbetrommel gerührt, so dass sich zu Spielbeginn ungewöhnlich viele Zuschauer (auch von KWer Seite) einfanden.

Captain Caro, Paula, Laura, Steffi, Claudi und Mella hatten das Ruder in der Hand. Wir waren ziemlich nervös, aber unser Gegner schien uns darin zu übertrumpfen. Mit starken Angriffen über Mitte und Außen zeigten wir den Mädels gleich zu Beginn wo der Hammer hängt - 4:0. Der Gegner scheiterte zunehmend an unseren Aufgaben und unserem variantenreichen Angriffsspiel. Verdient ging der erste Satz an uns Wildauer Mädels, 25:21.

Im zweiten Satz zogen wir unser konsequentes Spiel durch und gewannen kurzerhand 25:14.

Wie immer kommt an dieser Stelle ein „aber“, denn im dritten Satz wendete sich das Blatt. Hatten wir das Spiel in unseren Köpfen bereits gewonnen? Prompt konterten die Netzhoppers mit starken Angriffen. Unsere Abwehr war deutlich zu steif, so dass wir nicht druckvoll reagieren konnten und den Gegner mit Danke-Bällen bedienten. Die Appelle von Trainer Thomas waren vergeblich und so musste der Satz 21:25 abgegeben werden.

Auch im vierten Satz fanden wir nicht zur Form der ersten beiden Sätze zurück. Unsere Annahme war zwar deutlich besser als üblich, dennoch konnten wir nach wie vor nicht druckvoll angreifen. Schnell ging der Gegner in Führung (2:6), bis zum 9:9 konnten wir allerdings wieder aufschließen. Dank Claudi´s Aufgabenserie von 10 Punkten vergrößerten wir den Abstand auf 20:11.
Die Netzhoppers schienen zu diesem Zeitpunkt entmutigt - und überließen uns das Feld, 25:14.

Die Freude und Erleichterung über den erneuten 3:1 Sieg war groß, hatten wir doch dem gestiegenen Leistungsdruck standgehalten. Vielen Dank an dieser Stelle für die lautstarke Unterstützung unserer „Fans“!

In den Vorbereitungen für das Regionalderby war der zweite Gegner, der VC Angermünde II, zunächst in den Hinterkopf geraten. Nach dem berauschenden Sieg musste aber auch dieser Gegner bezwungen werden.
Caro R., Anja, Tine, Laura, Claudi, Mella und Bine hatten das Los gezogen, auch dieses Spiel nach Hause zu bringen. Völlig entkräftet vom ersten Spiel überließen wir zunächst Angermünde das Spiel. Wir standen mit lustlosen Gesichtern auf dem Feld und versuchten zu reagieren. Der Rückstand war die Folge. Bei 19:20 wurden die ersten Auswechselspieler heran gepfiffen, das war dann doch genug Motivation um das Spiel noch einmal zu wenden: Bei 22:23 ging Laura zur Aufgabe und machte den Sack endlich zu, 25:23.

Mit Paula für Anja und Steffi für Laura ging es in die zweite Runde, die diesmal eindeutig ausfiel. Zwar war die Leistung nicht annähernd mit dem vorherigen Spiel vergleichbar, dennoch konnte wieder konsequent gepunktet werden. Tine glänzte zwischenzeitlich immer wieder mit ihren Angriffen, ob aus dem Hinterfeld oder von Außen. Nach nur 14 Minuten entschieden wir den zweiten Satz 25:10 für uns.

Etwas spektakulärer war der dritte Satz, hatten wir doch dank des knallharten Angriffs von Steffi endlich wieder eine gegnerische Spielerin zu Tränen gerührt. Mit 25:16 besiegelten wir unseren 3:0 Sieg.

Mit beiden Siegen, insbesondere mit einem zweiten Sieg gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen, konnte der Platz an der Sonne behauptet werden. Damit erhöhen die 1. Damen ihr Punktekonto auf 24:0 und sind zur Saisonhalbzeit nach wie vor ungeschlagen.

1. VC Wildau: Captain Caro, Laura, Tine, Anja, Paula, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Mella

Sonntag, 30. November 2008

Damen I weiterhin ungeschlagen

Wildau / Cottbus, 29. November 2008 - Nach endloser Spielpause knüpfen die 1. Damen mit zwei Siegen in Cottbus an die vorangegangene Erfolgsserie an. Frisch und munter ging es bei wildem Schneetreiben auf nach Cottbus. Im Gepäck neun fitte Mädels, eine Verletzte, Trainer-Stelli René und ein kleines Publikum.  Roadrunner Lauri legte auf der Autobahn einen Zahn zu, so dass die Vorhut rechtzeitig das Schiedsgericht stellen konnte. Nach und nach trafen dann auch die Nachzügler ein

Als Gegner des Tages standen der HSV Cottbus (Tabellendritter) und der SV Energie Cottbus II (Tabellenletzter) auf dem Programm. Im Regionalderby unterlag Energie Cottbus II dem HSV 0:3.

In unserem ersten Spiel gegen den HSV gingen Captain Caro, Paula, Steffi, Laura, Claudi, Mella und Libera Bine an den Start. Die lange Spielpause, das letzte Training und böse Omen in Lauras Träumen ließen uns eher verhalten gegen den motivierten Gegner antreten. Doch zu unserer eigenen Überraschung legten wir einen außerordentlich guten Start hin - da war die ganze Aufregung im Vorfeld doch umsonst. Dank fünf Aufgaben in Folge von Steffi gingen wir in Führung (8:4) und hielten diese bis zum Satzende bei, 25:20.

Knapper war es hingegen im zweiten Satz. Beim Punktestand 8:8 holte uns der Gegner ein und wir machten uns mit verschlagenen Aufgaben selbst das Leben schwer. Bis zum 13:18 konnte sich der HSV absetzen. Dann ging Laura an die Aufgabe und brachte die gegnerische Annahme zum wanken, 21:18. Doch der Satz war noch keineswegs gewonnen. Wir kämpften uns bis zum 24:21 heran. Jedoch machten uns die gegnerischen Angreifer mit gelegten Bällen das Leben schwer. Trainer-Stelli René nahm beim 24:23 die einzige Wildauer Auszeit des Tages. Mit gesammelter Konzentration sollte der letzte Punkt erspielt werden, aber die Gegnerinnen wehrten auch unseren dritten Satzball ab, 24:24. Jetzt war wirklich Schluss mit lustig: Eine verschlagene Aufgabe vom HSV und ein druckvoller Angriff über außen brachte uns zum 26:24.

Im dritten Satz trat uns der HSV plötzlich völlig lustlos entgegen. Mit unseren Aufgaben, die nun auch über das Netz gingen, und mithilfe der einen oder anderen Kombi - vom Trainer-Stelli erwünscht und umgesetzt - drückten wir den Gegnerinnen unser Spiel auf und entschieden den Satz nach nur 18 Minuten 25:9 für uns. Endlich war ein Spiel 3:0 in Sack und Tüten.

In der zweiten Begegnung gegen Energie Cottbus II war Motivation gefragt. Die Motivationskünstler waren: Caro R., Paula, Laura, Tine, Claudi, Mella, Libera Bine. Völlig verschüchtert traten uns die jungen Mädels entgegen und bekamen ihre Aufregung im gesamten ersten Satz nicht in den Griff, 25:6.

Monsterblockerin Claudi wurde in der Satzpause ins Gewissen geredet - die abgeblockte und halb umgeschubste Angreiferin sei doch erst 14 Jahre alt. Leider zogen wir unser konsequentes Spiel nicht durch. Im zweiten Satz wachten die Energie-Mädels auf und konnten dank unserer mangelnden Konzentration vielfach punkten, dennoch war unser Sieg nicht in Gefahr - 25:18.

In der Satzpause verlangte Trainer-Stelli René nach einem Witz und Claudi hatte prompt einen parat: „Warum hat ein Waldorf-Lehrer so viele Kinder? Weil sich selbst gestrickte Wollkondome nun einmal schlecht machen...“ Naja, die Stimmung war gut doch der Sack sollte im dritten Satz zugemacht werden. Wie schon im Satz zuvor ließen wir uns wieder hängen und machten den kleinen Mädels unnötigerweise Hoffnungen... Captain Caro meinte bei der gegnerischen Auszeit bei 19:17: „Wenn wir uns wieder sehen, haben wir gewonnen". Es zog sich dann doch leider etwas länger hin, aber letztlich entschieden wir den Satz 25:21 für uns. Damit ging ein weiterer 3:0-Sieg an Wildau!

Die derzeitige Bilanz mit 10 Spielen und 10 Siegen kann sich sehen lassen! Ich sag nur 20:0, 20:0, 20:0 - damit sind wir Mädels nach wie vor ungeschlagen an der Tabellenspitze!
Auch heute ein kurzer Kommentar, diesmal vom Stelli-Trainer: Der Spieltag hätte ihm viel Spaß gemacht. Er würde jederzeit gern wieder den Trainer vertreten. Und das bei so einem Hühnerhaufen - unglaublich!

Auch Trainer Thomas wurde vom freudigen Ergebnis berichtet und alle, die jetzt eine euphorische Reaktion erwarten, werden enttäuscht. Schon im Vorhinein hat er gesagt, dass er zwei Siege von uns erwartet. Aber was Positives gab es trotzdem: „Oh, dann fangen wir jetzt doch an, die Spiele zu Null zu gewinnen?!“ Das sollte so etwas wie ein Lob sein.

1. VC Wildau: Captain Caro, Laura, Tine, Paula, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Mella

Montag, 10. November 2008

Knappe Niederlage für Damen II

Am 08.11.08 fuhren unsere 2. Damen ohne Trainer Sven nach Bad Saarow um dort ihren ersten Sieg mit nach Hause zu nehmen. Der erste Gegner waren die Saarower Mädels. Hier war es von Anfang an klar, dass wir zu kämpfen haben.
Wir lieferten ein gutes Spiel mit schönen Angriffen und doch einigen schweren Bällen für unsere Gegnerinnen. Meistens hatten wir nur 4 Punkte Unterschied, doch zum Ende jeden Satzes lies die Konzentration von uns nach und es wurden simple Fehler gemacht. Trotzdem konnten wir mit dem Ergebnis zufrieden sein (18:25, 12:25, 14:25).

Dann sollte unsere Stunde schlagen. Storkow ist eine neue Mannschaft in unserer Klasse und wir wussten dass man die Mannschaft leicht schlagen könnte. Mit der Motivation und Ruhe gingen wir auch in den ersten Satz und Ines machte mit ihren Aufschlägen gleich am Anfang ordentlich Druck. Bei 8:0 nahmen unsere Gegner die erste Auszeit. Ein verschlagener Ball ergab dann den ersten Punkt für Storkow. Doch hier stand unsere Annahme, das Zuspiel klappte und der Angriff war perfekt. So konnten wir mit unserem Spiel fortsetzen und entschieden den Satz mit 25:12 für uns. Die Storkower Mädels waren sichtlich bedrückt.

Im 2. Satz änderten sie ihre Aufstellung und scheinbar auch mit Erfolg, denn nun standen sie überall. Ob kurze oder lange Bälle, es war immer eine Hand darunter und sie brachten ihn wieder zurück in unser Feld. Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit meistens nur 2 Punkten Unterschied. Doch leider verloren wir hier mit 22:25.

Der Kampfesgeist war geweckt, doch aus unerklärlichen Gründen konnten wir keinen großen Abstand gewinnen. Trotz Einwechselungen und guten Ideen gaben wir die beiden folgenden Sätze ab (22:25, 20:25) und gingen enttäuscht vom Feld.

Schade Mädels, aber Kopf hoch. Nächsten Samstag werden wir unsere 2. Chance nutzen und sie schlagen!

1. VC Wildau: Maja Ewald, Christin Seeburg, Stephanie Grothe, Ines Rehfeldt, Mandy Kürschner, Isabelle Weikert, Stefanie Pöls

Freitag, 7. November 2008

Nachholspiel gegen Rüdersdorf

Am 06.11.08 holten wir das Spiel gegen Rüdersdorf nach. Kurz nach 20:00 Uhr gings los. Sven wollte von uns ein sauberes Spiel sehen ohne Experimente und Nervosität. Im Großen und Ganzen konnten wir das auch umsetzen.

Die ersten beiden Sätze verloren wir nur knapp (19:25, 21:25). Den 3. konnten wir endlich mal mit 25:23 für uns entscheiden (unser erster gewonnener Satz in dieser Saison), somit war die Freude und Motivation natürlich groß. Doch nun überholte uns die Nervosität, es wurden zu viele Fehler gemacht, am  meisten haperte es am Aufschlag und wir gaben den 4. Satz an Rüdersdorf ab. 14:25 lautete das Endergebnis.

1. VC Wildau: Stephanie Grothe, Mandy Kürschner, Christin Seeburg, Christin Lehmann, Ines Rehfeldt, Isabelle Weikert, Stefanie Pöls

Dienstag, 4. November 2008

Herren I siegen im Nachholspiel

Im Nachholspiel gegen den VSV Ludwigsfelde konnten die Wildauer Männer am vergangenen Samstag einen 3:0 Sieg für sich verbuchen.
In einem mittelmässigem Spiel hatten die Ludwigsfelder ständig Probleme mit dem Wildauer Aufschlag und konnten so keinen optimalen Spielaufbau für sich gestalten.
Die Angriffe der VSV Männer waren so für den VCW im Block und der Feldabwehr gut zu kriegen und man konnte regelmässig selbst druckvoll zum Gegenangriff übergehen und punkten.
Am kommenden Samstag wird die 1. Runde mit Ausnahme von einem Nachholspiel gegen Eisenhüttenstadt in Erkner abgeschlossen. 3. Team an diesem Spieltag ist der Tabellenzweite aus Fürstenwalde.

1. VC Wildau: Jan Diestel (C), Bert Krause, Michel Reichow, Ronny Wentzke, Alexander Dehnst, Sven Rehfeldt, Marco Göhr, Matti Leydecker, Andreas Freidank

Dienstag, 21. Oktober 2008

Nachholspiel gegen Strausberg

Am Montag, den 20.10.2008 holten wir das Spiel gegen Mühlenberg-Strausberg vom 04.10.2008 nach. Unser Ziel an diesem Tag war es, dem Absteiger aus der Landesliga mindestens einen Satz abzunehmen.
Um 19:45 Uhr begann das Spiel, doch schon von Anfang an hatte Strausberg die Kontrolle übernommen. Anfangs spielten auch Stephie und Mandy auf der Zuspiel- und Diagonalposition, da Ines später kam. In der Mitte des 1. Satzes wurde sie dann auch  eingewechselt. Der Satz endete nach 17 min mit einem 16:25.

Im 2. Satz gab es gute und druckvolle Aufschlagserien von unserer Seite, welche die Gegner einschüchterten, doch auch hier konnten wir nicht die Oberhand gewinnen. 11:25 war das Ergebnis.

Nun kam die letzte Chance unser Ziel zu erfüllen und diese nutzten wir auch. Wir kämpften von Anfang an und holten einen Vorsprung von 6:0 heraus, doch dann lies die Konzentration nach und der Gegner holte auf (8:8). Durch schöne Angriffe und Bälle in die langen Ecken konnten wir noch ein paar Punkte machen. Jedoch trotz der Mobilisation aller Kräfte und auch der Auswechslung unserer Mitte Christin gegen Mandy hatten wir keinen Erfolg. Mit 14:25 wurde der Satz und somit das Spiel beendet.

Wirklich schade Mädels, aber Kopf hoch! Wir werden noch einen Sieg mit nach Hause bringen.

1. VC Wildau: Stephanie Grothe, Mandy Kürschner, Maja Ewald, Christin Seeburg, Christin Lehmann, Ines Rehfeldt, Stefanie Pöls

Samstag, 18. Oktober 2008

Siegesserie am Heimspieltag fortgesetzt

Die 1. Damen verbuchen am Heimspieltag zwei Siege und können damit ihre Spitzenposition behaupten. Zum ersten Heimspieltag der Saison waren der Reichenberger SV und die BSG Stahl Eisenhüttenstadt in die Wildauer Oberschulhalle geladen. Pünktlich startete die erste Partie gegen die Reichenberger Mädels mit folgender Aufstellung unsererseits: Claudi, Caro R., Steffi, Mella, Paula, Laura und Libera Bine.


Ungeübt durch die einwöchige Spiel- und Trainingspause kamen wir nicht von Anfang an ins Spiel – und ermöglichten damit den Gegnerinnen einen guten Start.
Schon die erste Aufgabe verwandelten wir nicht in einen Punkt und gerieten anschließend zunehmend in Rückstand – 2:8, 3:10. Nur langsam fanden wir in unser altes Spiel zurück. Trainer Thomas rüttelte uns in der zweiten Auszeit bei 14:20 noch einmal kräftig wach. Beim Punktestand 17:22 ging Paula zur Aufgabe und holte mit sechs Punkten in Folge den Rückstand wieder auf, 23:22. Nun entbrannte ein kurzes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei welchem wir uns 26:24 geschlagen geben mussten. „Wer zu spät anfängt, den bestraft das Leben.“, so oder ähnlich waren die Worte von Trainer Thomas.

Mit hängenden Gesichtern gingen wir in gleicher Aufstellung in den zweiten Satz. Nie zuvor hatten wir so einen missglückten Start erwischt. Doch wir hatten Siegeswillen und nun war es daran den Spieß umzudrehen. Größte Unsicherheitsquelle waren zu diesem Zeitpunkt unsere Aufgaben, die den Gegnerinnen einfache Punkte brachten. Aber unser Angriff fand wieder zu alter Stärke zurück und wir marschierten durch – bis 24:11. Und dann? Auf einmal waren wir vom obligatorischen Leistungstief betroffen, das uns diesen Sieg streitig machen wollte. Die Annahme bereitete uns ernste Probleme und einfache Angriffe wurden plötzlich ins Aus geschlagen. Trainer Thomas kochte am Spielfeldrand schon vor Wut und unterbrach die gegnerische Aufgabenspielerin bei 24:16 in ihrer Serie. Noch einmal alle tief durchatmen, nur noch ein Punkt musste her. Die Verschnaufpause hatte geholfen und wir schlossen den Satz 25:16.

Mit einer kleinen personellen Veränderung (Tine für Steffi) gingen wir in Satz drei. Sofort waren wir wieder im Run des vorherigen Satzes drin und marschierten – diesmal ohne Zwischenprobleme – in 18 Minuten zum 25:9 durch.

Die Gegnerinnen hatten wir mit unserem Spiel völlig überrumpelt  und so konnten wir auch im vierten Satz durchweg punkten und hier und da ein wenig im Angriff experimentieren. Bei 19:6 kam unser „alter Diagonalhase“ Jule nach langer Abwesenheit auf das Feld und bewies mit ihren Angriffen, dass sie in der Zwischenzeit nichts verlernt hatte. Im Fluge war dieser Satz 25:11 vorbei und der erste 3:1-Heimspielsieg auf unserem Konto.

Doch so schnurstracks ging es in der zweiten Begegnung gegen die Mädels vom BSG Stahl Eisenhüttenstadt leider nicht weiter. Mit Claudi, Caro R., Tine, Mella, Anja und Steffi in der Aufstellung nahm die Dramatik wieder seinen Lauf. Die Gegnerinnen drückten uns sofort ihr Spiel auf und wir setzten uns nicht zur Wehr. Jederzeit hingen wir zwei bis drei Punkte hinterher, 12:15, 20:22. Auch die Einwechselungen von Laura und Paula brachten nicht den erhofften Umschwung und so mussten wir erneut den ersten Satz abgeben, 23:25.

Auch im zweiten Satz wollte uns das Spiel nicht so recht gelingen. Die Aufgaben waren zwar nun sicherer, aber die Abwehr nach wie vor zu steif. In der Satzmitte wussten wir noch nicht, wie wir das Blatt wenden konnten. In einer Auszeit  bei 10:15 prophezeite Trainer Thomas das Schlimmste: „Wenn ihr so weiter macht, dann verliert ihr dieses Spiel.“ Plötzlich war der Kampfesgeist wieder geweckt. Claudi ging zur Aufgabe und brachte uns unserem Sieg näher. Auch im Angriff besannen wir uns wieder auf das Wesentliche – druckvolle Angriffe über die Außenposition – und es schien zu wirken. Bei 18:17 hatten wir den Gegner überholt und rauschten weiter zum Satzgewinn bei 25:19.

So knapp sollte es im nachfolgenden Satz nicht noch einmal werden. Caro R. ging zur Aufgabe und erzielte die ersten fünf Punkte, 6:0, anschließend ging Steffi zur Aufgabe und baute auf 12:2 aus. Anschließend folgte ein Wechselfehler bei den Gegnerinnen, der sie völlig aus dem Spiel brachte. Unspektakulär gewannen wir in 17 Minuten 25:8.

Aufgabe im vierten Satz war es, genügend Punkteabstand zum Gegner herauszuspielen, so dass Rike nach langer Abwesenheit eingesetzt werden konnte. Zwar konnten wir 9:4 in Führung gehen, aber mehr war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Der Gegner blieb uns dicht auf den Fersen und Rike wurde bei 15:13 unter Leistungsdruck eingewechselt. Unsere Angriffe waren zwar druckvoll, doch den gegnerischen Mädels gelang es unter jeden Ball noch ein paar Finger zu bekommen, so dass der Ball etliche Male über das Netz flog, bevor er endlich „tot“ war. Beim Punktestand 18:17 kam erneut Jule auf die Diagonale und verstärkte unseren Angriff. Auch wenn es am Ende eine knappe Sache war, konnten wir den Satz letztlich 25:23 und das Spiel 3:1 für uns entscheiden.

In der letzten Begegnung des Tages unterlag Eisenhüttenstadt den Reichenberger Mädels 0:3.

Ich hatte überlegt eine neue Rubrik „die Meinung des Trainers zum Spieltag“ einzuführen. Mir fallen zwei Szenen am Spielfeldrand ein:
1. Im ersten Satz des ersten Spieles liegen wir 2:8 zurück – Trainer Thomas sitzt ruhig, ja fast gelangweilt, auf der Bank. „Mein Respekt!“, denke ich mir. Kennt er uns doch schon so gut und weiß, dass alles Interessante erst in der Satzmitte geschieht.
2. Im zweiten Satz des ersten Spieles liegen wir 24:11 vorn. Und der Gegner punktet hintereinander weg: 24:12, 24:13, 24:14…, Trainer Thomas rennt am Spielfeldrand entlang, schreit, haut mit der flachen Hand auf die Bank. Ich gucke meine Mädels an, die völlig unbeeindruckt auf dem Feld stehen und sich davon gar nicht beeinflussen lassen.

Nun stellte ich mir die Frage, will ich wirklich wissen, was Trainer Thomas zu diesem Spieltag zu sagen hat? In einer ruhigen Minute hake ich aus Neugierde dann doch nach. Trainer Thomas: „Ihr Mädels seid in der Vergangenheit menschlich sehr gereift“, bekomme ich zu hören, man merke, dass wir ein Team seien und miteinander kämpfen. „Besonders lobenswert ist die Harmonie, die derzeit in der Mannschaft herrscht.“

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Jule, Caro R., Rike, Bine, Claudi, Steffi, Mella

Samstag, 11. Oktober 2008

Damen I setzen Erfolgsserie fort

Wildau / Cottbus, 11. Oktober 2008 - Die 1. Damen setzen mit zwei Siegen gegen Energie Cottbus II und HSV Cottbus ihre Erfolgsserie in der Landesliga Süd fort. In alter Frische machten sich acht Wildauer Spielerinnen samt Trainer auf den Weg nach Cottbus. Missionsaufgabe: Kräftemessen gegen die Cottbusser Mannschaften.


Der junge Gastgeber SV Energie Cottbus II hatte in dieser Saison noch kein Spiel absolviert und war daher schlecht einzuschätzen. In der Startaufstellung standen Captain Caro auf Zuspiel, Anja auf der Diagonale, Tine und Laura im Außenangriff, Claudi und Mella im Mittelblock. Von Anfang an konnten wir in Führung gehen und diese durch Tines Aufgabenserie von sechs Punkten auf 12:3 ausbauen. Auf Dauer wollte sich der Gegner das allerdings nicht gefallen lassen und wurde allmählich munter. Mit unseren Angriffen konnten wir den Ball nicht „tot machen“ und erhielten die Quittung. Der Gegner kämpfte sich dank unserer bewegungslosen Annahme heran - dennoch hatten wir am Ende bei 25:16 die Nase vorn.

Hoch motiviert kamen die Cottbusser Mädels in den zweiten Satz. Zwar gingen wir erneut in Führung, wurden aber in der Satzmitte eingeholt, 12:14. Das Drama nahm seinen Lauf und auch die zwei Einwechselungen von Paula und Steffi konnten den Satz nicht mehr retten, 21:25.

Bis zur Mitte des dritten Satzes lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Auszeit bei 13:11 rüttelte uns dann aber endlich wach und wir entschieden den Satz 25:18 für uns.

Der vierte Satz sollte der Entscheidende werden, doch auch hier konnten wir uns zunächst nicht recht von den Gegnerinnen absetzen. In der Auszeit bei 20:17 wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert um den Sack bei 25:21 zuzumachen und den 3:1 Sieg einzufahren.

Anschließend stand das Regionalderby der Cottbusser Mannschaften an, in dem der Gastgeber dem HSV Cottbus 1:3 unterlag.

Je später die Stunde, umso wärmer wurde es in der „Glashalle“. Bei wüstenähnlichen Temperaturen um die (gefühlten) 40 Grad Celsius begann unser Match gegen den HSV Cottbus. Die meisten Spielerinnen konnten sich noch an die letzte Niederlage in der vergangenen Saison erinnern, so dass der Gegner keineswegs unterschätzt wurde.  Claudi, Captain Caro, Tine, Mella, Paula und Laura machten den Anfang. Souverän bereiteten wir dem HSV mit unseren Aufgaben und Angriffen Probleme und gingen 3:0, 13:8 in Führung. Bei 17:11 ging unser Captain an die Aufgabe und ließ keine Gnade walten: Die Gegner hatten Schwierigkeiten in ihrer Annahme und wir marschierten durch zum Satzgewinn - 25:11.

Der Sauerstoff in der Halle wurde immer knapper, doch uns schien das gut zu tun: Mit erstaunlicher Leichtigkeit konnten wir wie im vorherigen Satz weiterhin punkten. Ein nettes Erlebnis bescherte uns noch das Schiedsgericht, als Captain Caro zur Aufgabe ging und vorsichtshalber noch einmal fragte, ob sie wirklich Aufgabe hätte. Nach erfolgter Aufgabe wurde dann Aufstellungsfehler gepfiffen - Caro hatte keine Aufgabe und ihr vorheriges Nachfragen war wohl aus sämtlichen Erinnerungen gepustet. Aber mit etwas Wut im Bauch spielt es sich doch gleich besser. Bei 19:9 kam Steffi für Laura auf das Feld und unterstützte den Satzgewinn bei 25:15.

Wie immer: Es wäre doch zu schön gewesen, wenn... Nein, es folgte unser obligatorisches Leistungstief. Aufgaben wurden leichtfertig verschlagen, Angriffe wurden bis zur gegenüberliegenden Hallenwand durchgeschlagen oder die Annahme ging ins nirgendwo - das Reden von Trainer Thomas blieb umsonst und so musste der dritte Satz trotz anfänglicher Führung 19:25 abgegeben werden.

Bei tropischen Temperaturen und völlig geblendet von der Nachmittagssonne begann der vierte Satz. Nun fanden wir zu unserer alten Form zurück und gingen 8:1 in Führung. Bis zum Satzende konnten wir unseren Gegnerinnen unser Spiel aufdrücken - auch wenn wir wegen der Sonne fast „blind“ auf dem Feld umher sprangen, blockten und angriffen. - 25:15 und erneuter 3:1 Sieg sprechen für sich.

Mädels, es hat mir wieder viel Spaß gemacht mit euch. Mir bleibt nur zu sagen: „Weiter so!“

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro L., Claudi, Steffi, Mella

Samstag, 4. Oktober 2008

Doppelsieg der I. Damen

Wildau / Angermünde, 04.Oktober 2008 - Die 1. Damen haben in der Landesliga Süd am zweiten Punktspieltag der Saison zwei Siege einfahren können. Mit dem VIP-Shuttle und neun fitten Mädels im Gepäck ging es in aller Frühe nach Angermünde. Dort angekommen sorgten die neuen Trikots - insbesondere die neuen Hosen - für Aufregung. „Go Kickers - Go!“

Mit schniekem Outfit gingen wir in die erste Partie gegen die Mädels von VC Angermünde II. Unsere Startaufstellung bestand aus Captain Caro auf Zuspiel, Paula auf der Diagonale, Tine und Laura im Außenangriff, Claudi und Mella im Mittelblock.
In den ersten Spielzügen ließen wir uns von der Hektik des Gegners anstecken. 10:7, 14:12 und der Gegner blieb uns dicht auf den Fersen. Kritisch wurde es zum Satzende. Durch unser nachlässiges Spiel konnte uns der Gegner überholen. Beim Stand 21:22 kam Steffi zur Verstärkung auf das Feld. Was folgte glich einem Kopf-an-Kopf-Rennen: 24:24, 25:25. Dann ging Laura an die Aufgabe - ihre druckvollen Aufgaben verunsicherten die Gegnerinnen und brachten uns den ersehnten Satzgewinn, 27:25.

Dieser Adrenalinschub verschaffte uns einen guten Start in den zweiten Satz. Sofort konnten wir 3:0 in Führung gehen und diese bis zum 13:3, 16:5 ausbauen. Es wäre doch zu schön gewesen, diese Serie fortzusetzen. Wie allzu oft folgte allerdings an dieser Stelle ein Tief - die Annahme bereitete uns große Schwierigkeiten und Captain Caro musste jedem Ball hinterher rennen. Die Angermünder Mädels drückten uns ihr Spiel auf und kamen vom Stand 17:7 auf 18:17 (!) heran. Die Auszeiten von Trainer Thomas bei 18:13 und 18:16 schienen nicht wirklich zu fruchten. Erst wenn es so richtig brenzlig ist, laufen wir zur Höchstform auf. So auch in diesem Fall - mit starken Aufgaben und Angriffen punkteten wir wieder und entschieden den Satz 25:20 für uns.

Nicht weniger spannend sollte der dritte Satz werden. Die kleine Caro hatte im Zuspiel Probleme die schlechten Annahmen in Traumpässe zu verwandeln. Demzufolge gingen die Gegnerinnen in Führung und wir hingen hinterher - 15:16, 17:20. Erst zum Satzende konnten wir den Spieß umdrehen und unser Spiel verwirklichen. Bei 18:20 ging Mella an die Aufgabe und konnte zusammen mit einer tollen Blockarbeit und einer dynamischen Abwehr den Satz und das Spiel nach Hause bringen, 25:20 und somit Spielgewinn 3:0.

Im zweiten Spiel des Tages unterlagen die Gastgeber den Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 0:3.

Anschließend folgte das Regionalderby - Wildau gegen Königs Wusterhausen. Die Startaufstellung bestand aus Claudi, Captain Caro, Steffi, Mella, Anja und Laura. Was war im ersten Satz los? Gepritschte Bälle und Leger der KW’er Mädels machten uns das Leben schwer und viel schlimmer - wir bekamen keine Angriffe zustande und pritschten die Bälle zurück. Unsere „soziale Ader“ sollte betraft werden: Ein Punkterückstand von 2:9, 9:17, den wir bis zum Satzende nicht mehr aufholen konnten, Satzverlust bei 14:25.

Im zweiten Satz sollte dann endlich Schluss mit lustig sein - die Dankebälle der Gegnerinnen sollten in druckvolle Angriffe verwandelt werden, was uns auch gelang. Von Anfang an gingen wir in Führung, 14:9, 20:15. Mit 25:20 gelang uns der Satzausgleich.

Im dritten Satz begann die Siegesserie von Mittelblockerin Claudi - „bis dass die Tränen kommen“ wurden die Angriffe der Gegnerinnen abgeblockt. Ging dann doch ein Angriff an ihr vorbei, stand die Abwehr hinter ihr und ermöglichte schnelle Angriffe. Auch die ein oder andere Kreuz- und Staffelkombination funktionierte. Wir drückten den Gegnerinnen unser Spiel auf und holten uns den Satz bei 25:15.

Nicht anders sah der vierte Satz aus - Claudi mit den Backblechhänden ließ die Netzhoppers verzweifeln. Anja’s Aufgabenserie von sechs Punkten vergrößerte den Abstand zum Gegner, 13:7, 16:7. In Höchstform ließen wir den Gegner nicht mehr zu sich kommen und gewannen 25:13 und somit 3:1.

Damit gehen weitere vier Punkte auf unser Wildauer Konto, was mit einem souveränen Tabellenplatz belohnt wird.

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro L., Caro R., Claudi, Steffi, Bine, Mella

Montag, 29. September 2008

Sieg und Niederlage für Herren I

Mit einem 3:1 (25:23, 25:19, 15:25, 25:23) Sieg gegen die 2. Mannschaft vom SV Energie Cottbus und einer 0:3 (28:30, 23:25, 22:25) Niederlage gegen den KSC Asahi Spremberg endete am vergangenen Samstag der 2. Spieltag der Landesliga Herren für die Männer des VC Wildau in eigener Halle.
Im 3. Spiel des Tages unterlagen die Cottbusser Männer Spremberg mit 1:3. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an
BROMMIS SPORTSHOP EICHWALDE
und das
WILDAUER BISTRO

die in dieser Saison als Sponsoren des Teams auftreten.

1. VC Wildau: Jan Diestel (C), Bert Krause, Marco Göhr, Ronny Wentzke, Michel Reichow, Philipp Rosendahl, Alexander Dehnst, Sven Rehfeldt

Saisonstart der U 14

Bereits am 14.09.2008 begann für unsere Nachwuchsspieler die Saison mit den Landesmeisterschaften der U 14 in Wildau. Mit einem Wildauer Team aus grösstenteils U 13 Spielern bestehend startete man in der Gruppe B (Leistungsklasse II) gemeinsam mit den Mannschaften aus Potsdam, Angermünde, Schwedt und Königs Wusterhausen. In den 4 Gruppenspielen konnten die Nachwuchsvolleyballer vom VC trotz 3 Niederlagen durchaus überzeugen, sammelte man doch schliesslich die ersten Erfahrungen auf dem neuen Spielfeld (7mx7m) mit 4 Spielern unter Wettkampfbedingungen.
Gegen die Mannschaft aus Schwedt verlor man nach 1:0 Satzführung und gegen die 2. Vertretung aus Potsdam gelang sogar der 1. Sieg in dieser Saison. Das Hauptaugenmerk in dieser Saison liegt für unseren Nachwuchs auf den U 13 Meisterschaften auf die man nach den gezeigten Leistungen durchaus positiv hoffen kann.

Weiter geht es am 12.10.08 in Potsdam mit dem 1. Spieltag der U 13.
1. VC Wildau: Leon Endres, Erik Lange, Sebastian Rutz, Johannes Höricke, Gerome Müller, Christopher Wunnicke, David Weyers

Sonntag, 28. September 2008

Erfolgreicher Saisonstart der 1. Damen

Die 1. Damen starten in der Landesliga Süd mit zwei Siegen in die neue Saison. Am ersten Punktspieltag den 27.09.2008, ging es mit einigen personellen Veränderungen nach Eisenhüttenstadt.

Während der Sommerpause haben Maria und Sandra uns verlassen, Neuzugang Claudi wird uns zukünftig im Mittelblock unterstützen. Hoch motiviert und nicht weniger „rattenscharf“ als in der vergangenen Saison machten wir uns auf den Weg nach Eisenhüttenstadt.

In der ersten Begegnung zwischen WSG Buckow II und VSB offensiv Eisenhüttenstadt II unterlagen die Gastgeber 1:3.

In unserem ersten Spiel gegen Eisenhüttenstadt gingen Claudi, Caro, Steffi, Mella, Paula und Laura an den Start. Souverän konnten wir uns von Anfang absetzen und den  ersten Satz 25:12 für uns entscheiden.

In gleicher Besetzung machten es uns die Gegnerinnen im zweiten Satz schon etwas schwerer. Bis zur Auszeit bei 19:19 von Trainer Thomas konnte sich keine Mannschaft klar hervorheben. Dank einer nachfolgenden Aufgabenserie von Claudi gewannen wir 25:19.

Im dritten Satz kamen Anja und Tine für Paula und Laura. Unsere Konzentration war auf einem Nullpunkt und wir gerieten von Anfang an in Rückstand. Die Annahme kam nicht zu Zuspielerin Caro, die „hasenartig“ jedem Ball nachrechnen musste - druckvolle Angriffe kamen so nicht zustande. Im gesamten Satz lagen wir 6:11, 18:24 zurück und mussten ihn auch letztlich 18:25 abgeben.

Mit Tine und Steffi im Außenangriff und Paula auf der Diagonale wollten wir den vierten Satz für uns entscheiden. Mit „sicheren und gleichzeitig risikovollen“ Aufgaben (?) und druckvollen Angriffen gingen wir 8:3, 20:15 in Führung. Unsere schlechte Annahme brachte die Gegnerinnen noch auf 18 Punkte heran. In der Auszeit bei 20:18 wurde dann der Entschluss gefasst, den „Sack endlich zuzumachen“. Und es sollte uns gelingen: Zu 25:21 und somit 3:1 gewannen wir unser erstes Spiel der Saison.

Etwas verärgert über den einen verlorenen Satz gingen wir in die zweite Begegnung gegen den Aufsteiger aus der Landesklasse, WSG Buckow II. Die Startaufstellung bestand aus Claudi, Caro, Tine, Mella, Anja und Laura. Geschwächt vom ersten Spiel und ohne Kampfesgeist gerieten wir sofort in Rückstand und hingen im gesamten Satz hinterher. Trainer Thomas rüttelte uns in der Auszeit bei 21:18 wach - mit so einem ***-Spiel (zensiert) würden wir auch diesen Satz verlieren. Der Kampfesgeist den Satz noch umzudrehen war gestärkt, die Stimmung auf dem Feld stieg. Mit der Aufgabenserie von Mella und einer beweglichen Abwehr konnten wir das Ruder herumreißen - und 25:23 gewinnen.

Im zweiten Satz sollte es eigentlich weniger spannend zugehen. Aber auch hier lieferten wir uns ein Kopf an Kopf rennen mit den Buckower Mädels. Knapp entschieden wir 25:23 den Satz für uns.

Im dritten Satz sollte unser nachlässiges Spiel gestraft werden. Bis zu den Punkteständen 17:17, 23:23 war noch alles offen. Mal wieder bereitete uns die Annahme Probleme und Zuspielerin Caro musste nach 6 ½ Sätzen und etlichen Laufkilometern Luft holen: Spontan wurde Steffi bei 5:10 für sie eingesetzt und vertrat die Position würdig. Dennoch mussten wir uns 24:26 geschlagen geben.

Mittlerweile hatte der Spieltag bei einigen Spielern seine Spuren hinterlassen. Deswegen sollte der vierte Satz der „Entscheidende“ werden, der Tie-Break war für uns keine Option. Mit Caro und Steffi auf ihren gewohnten Stammpositionen gingen wir kurzzeitig in Führung, konnten diese allerdings nicht ausbauen - 17:17.  Bei diesem Punktestand nahm Trainer Thomas seine zweite Auszeit und forderte wiederholt druckvolle Aufgaben und eine saubere Annahme. Mithilfe von Claudi’s Aufgaben konnten wir den Abstand auf 21:17 ausbauen. Nochmals wurden die letzten Kräfte mobilisiert. Starke Angriffe „ohne Pardon“ brachten den Gegner letztlich „zum Fall“ und bescherten uns das 25:22 und den 3:1 Sieg.

Mit unseren ersten vier Punkten haben wir eine solide Basis für die neue Saison geschaffen und werden mit dem 2. bzw. 3. Tabellenplatz belohnt. Ein großes Lob geht an unsere Caro, die ihren Job unter „erschwerten Bedingungen“ gut gemeistert hat. Es hat mir Spaß gemacht wieder mit meinen Mädels auf dem Feld zu stehen - einer erfolgreichen Saison steht nun nichts mehr im Wege!

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Steffi, Caro R., Claudi, Bine, Mella

Montag, 22. September 2008

Misslungener Saisonstart der 2. Damen

Diesen Samstag den 20.09.08 gingen wir mit voller Motivation in das Spiel gegen die Netzhoppers. Doch leider verfielen wir wieder in unsere allbekannte Tiefphase und die Gegner konnten gleich am Anfang 11 Punkte erzielen. Jetzt musste etwas passieren, doch der Erfolg blieb aus. Den ersten Satz verloren wir 8:25.


Im zweiten Satz griffen wir dann endlich an. Christin Seeburg machte ein paar Punkte durch eine lange, abwechslungsreiche Aufschlagserie. Jetzt waren die Gegner ein wenig unsicher. Beim Stand von 7:7 kam für Christin Lehmann, Julia Krüger auf die Mittelposition. Trotzdem verloren wir 17:25.

Der dritte Satz sah trotz Kampfgeist, Tipps vom Trainer Sven Rehfeldt und Unterstützung aus dem Fanblock nicht besser aus. Mit einem 15:25 und somit 0:3 verloren wir den Satz und somit auch das Spiel.

Vor dem Spiel gegen den Absteiger aus der Landesliga SV Mühlenberg hielt Sven eine Ansprache an uns in der Umkleidekabine. Durch die Fehleranalyse wussten wir nun woran wir arbeiten mussten. Mit einer neuen Aufstellung probierten wir ein besseres Spiel zu machen. Durch viele Angriffe von Maja Ewald über die Außenposition und der guten Annahme von Christin Seeburg machten wir unseren Gegner nervös. Doch auch hier behielten sie die Oberhand und schlossen den ersten Satz mit 12:25 ab.

Im zweiten Satz behielten wir unsere Aufstellung bei und trotz guter Angriffe von der Mitte durch Stephanie Grothe und Stefanie Pöls konnten wir zwar mehr punkten, aber nicht gewinnen. 15:25 war das Endergebnis.

Im dritten Satz kam Mandy Kürschner für Julia Krüger auf die Diagonalposition. Auch hier hatten wir gute Block- und Angriffaktionen, was uns jedoch nicht zum Sieg verhalf. Den Wunsch von Sven 17 Punkte zu erreichen, konnten wir ihm nicht erfüllen. Somit endete der Satz 14:25.

Ein Lob an unsere Zuspielerin Ines Rehfeldt, für die es Kilometergeld hätte geben müssen, da die Annahmen nicht wie gewünscht, funktionierten. Großen Dank an unseren Fanblock und auch eine ehemalige Spielerin (Julia Dietzmann) kam vorbei.

1. VC Wildau: Maja Ewald, Mandy Kürschner, Julia Krüger, Christin Seeburg, Christin Lehmann, Stephanie Grothe, Ines Rehfeldt, Stefanie Pöls

Montag, 15. September 2008

Herren I starten erfolgreich

Mit 2 Siegen starteten die Herren der 1. Mannschaft des VC am vergangenen Samstag in die neue Saison. Gastgeber SV Kolkwitz wurde mit 3:0 und die dritte von NHK mit 3:1 bezwungen.
Ein insgesamt erfolgreicher Spieltag, der an der einen oder anderen Stelle in Zukunft sicher souveräner gestaltet werden muss, lässt die Männer auf eine erfolgreiche Saison hoffen.
Weiter geht es mit dem 1. Heimspieltag am 27.09.08 ab 11:00 Uhr in der Sporthalle der Oberschule (Karl Marx Straße 108). Gäste: Energie Cottbus II und KSC ASAHI Spremberg.

1. VC Wildau: Michel Reichow, Ronny Wentzke, Sven Rehfeldt, Alexander Dehnst, Marco Göhr, Jan Diestel, Bert Krause

Montag, 4. August 2008

Herren I gewinnen Vorbereitungsturnier

Am Samstag (02.08.08) hatte die 1. Herrenmannschaft vom MSV Zossen zum Automobile Cup 2008 eingeladen. Neben den Gastgebern aus der Landesklasse spielten der SV Glienicke (2. Platz Landesliga Nord), die BSG Pneumant Fürstenwalde (Aufsteiger in die Landesliga Süd) und der VC Wildau I (7. Platz Landesliga Süd) im 4er Turnier jeweils 2 Gewinnsätze jeder gegen jeden.
Da am selben Tag die praktischen Prüfungen eines Schiedsrichterlehrganges abgenommen wurden, konnten die Wildauer Männer in aller Ruhe das 1. Spiel des Tages, Zossen gegen Fürstenwalde, beobachten. In einem guten Spiel unterlag der Gastgeber mit 1:2 gegen phasenweise stark spielende Fürstenwalder. Die durchschnittlich grössere "Arbeitshöhe", die bessere Athletik und ein gut aufgelegter Diagonalspieler gaben den Ausschlag für einen verdienten aber etwas unerwartet knappen Sieg der Fürstenwalder Männer.
Nun sollten die Herren vom VCW gegen den SV Glienicke in das Turniergeschehen eingreifen. Nach der "Verjüngungssaison 07-08" präsentierte sich die erste 7 in einer fast komplett geänderten Aufstellung. Diese Umstellung, die trotz Sommerpause starke Fitness, und auch die spielerische Entwicklung jedes einzelnen Spielers in den vergangenen Trainingswochen sorgten für einen sehr souveränen Auftritt der Wildauer. Mit druckvollen Aufschlägen und einem variablen Kombinationsspiel im Angriff machten die Wildauer von Anfang an deutlich, das man den Vohrjahres 2. der Landesliga Nord schlagen wollte. Eine insgesamt konzentrierte Leistung sorgte letztlich für einen klaren 2:0 Sieg des VCW.
Spiel 3 im Turnier konnte der SV Glienicke gegen die Zossener Männer mit 2:0 für sich entscheiden.
Pneumant Fürstenwalde gegen VC Wildau lautete die nächste Ansetzung, die es in dieser Landesliga Saison noch 3 mal geben wird. Beide Mannschaften hatten ihre ersten Spiele gewonnen und mit gutem Volleyball überzeugt. So sollte auch der 1. Satz in diesem Spiel beginnen. Beide Mannschaften spielten für ein Vorbereitungsturnier auf einem hohen Niveau und erst zum Ende des 1. Satzes konnten sich die Wildauer leicht absetzen. Die Schwächephasen des VCW hielten sich in Grenzen und konnten immer wieder kurz gehalten werden, so ging man mit 1:0 nach Sätzen in Führung. In Satz 2 knüpften die Wildauer da an wo sie aufgehört hatten. Immer wieder schnelles Kombinationspiel und jetzt auch eine erfolgreiche Blockarbeit sorgten für eine leichte Führung im ersten Satzdrittel. Diese Führung konnte stetig ausgebaut werden und man gewann das Spiel mit 2:0.
Nach diesem sehr guten Spiel von beiden Teams ist die Geschichte von Spiel 5 schnell erzählt. Die gezeigten Leistungen der Wildauer hatten wohl Eindruck hinterlassen, konnte man doch einen nie gefährdeten 2:0 Sieg gegen den Gastgeber einfahren und sich so den Turniersieg sichern.
Im letzten Spiel des Tages konnte sich der SV Glienicke mit einen 2:1 gegen die BSG aus Fürstenwalde den 2. Platz sichern.
Endstand
1. Wildau
2. Glienicke
3. Fürstenwalde
4. Zossen
1. VC Wildau: Michel Reichow, Ronny Wentzke, Marco Göhr, Sven Rehfeldt, Bert Krause, Jan Diestel, Andreas Freidank

Montag, 5. Mai 2008

Wildauer Senioren sind Deutscher Meister !

In einem spannenden Finale gegen die WSG Potsdam-Waldstadt, konnten sich unsere Senioren bei der von uns ausgerichteten Deutschen Meisterschaft, mit 2:0 durchsetzen und das Spiel gewinnen.
Nun können Sie sich DEUTSCHER MEISTER - SENIOREN Ü 59 nennen!
Von uns allen natürlich herzlichen Glückwünsch!
Ebenso möchten wir uns bei allen Helfern während der Deutschen Meisterschaft bedanken.

Geteilter 3. Platz beim Landespokal 2008

Am Samstag fuhren wir nach Cottbus um in der Pokal-Endrunde ein wenig mitzumischen. Anders als im Jahr zuvor wurde unser Los gleich am Anfang gezogen und wir wurden der Gruppe A zusammen mit Ludwigsfelde (LL), Eisenhüttenstadt (RL) und Erkner (BBL) zugeteilt.

Nach 2 Spielen Pause ging es dann endlich für uns los. 2 Niederlagen,  gegen Hütte und Erkner, und ein hart erkämpfter Sieg gegen Ludwigsfelde brachten uns den 3. Platz in der Staffel und in das Überkreuzspiel gegen den 2. der Staffel B - Oranienburg. Dieses Spiel sollte jedoch, anders als von uns erhofft, erst am Sonntag ausgetragen werden. Das hieß für uns also eine weitere Fahrt ins wunderschöne Cottbus.

Am Sonntag um 10.00 Uhr ging es in der *Pumahalle* in die Partie gegen Oranienburg (BBL). Aufgrund einer tollen Mannschaftsleistung gewannen wir dieses Spiel ziemlich überraschend 2:0 und waren somit im Viertelfinale. Dort trafen wir auf Angermünde (2. Platz BBL). Wir waren warm- und eingespielt und gewannen auch dieses Spiel 2:0. Das Halbfinale und Platz 4 war uns sicher.

Unser Halbfinalgegner war der Reginalligaabsteiger Schwedt. Im ersten Satz lagen wir mit bis zu 8 Pkt. vorne, konnten diesen Vorsprung leider nicht halten und verloren unglücklich mit 23-25. Im 2.Satz war Schwedt dann warmgespielt und bei uns lief nicht mehr allzuviel zusammen. Der Satz ging mehr als deutlich mit 14:25 an die Gegner.
Da der 3. Platz nicht ausgespielt wurde, konnten wir uns am Ende des Tages diesen mit Hütte teilen. Im Finale gewann Cottbus deutlich mit 2:0 gegen Schwedt und wurde Pokalsieger.

Fazit: Ein gelungenes Wochenende, mit viel Spaß am Spiel und einer Super-Platzierung.

1. VC Wildau: Caro R., Paula, Jule, Mella, Tine, Laura, Steffi, Bine, Anja

Sonntag, 16. März 2008

Saisonabschluss 1. Damen

Die 1. Damen des VC Wildau sicherten sich am letzten Spieltag der Saison den 4. Platz in der Landesliga Süd. Zu diesen Punktspielen waren die Tabellenspitze WSG Buckow und USV Potsdam nach Wildau geladen. Nicht nur wir Wildauer Mädels trafen überpünktlich in der Halle ein, sondern auch unsere ersten Gegnerinnen vom USV Potsdam und unser (alt bekannter) Schieribeobachter. Unsere zweiten Gegnerinnen und Schiedsrichter ließen etwas auf sich warten.

Bevor die Spiele begannen, besprachen Trainer und Captain die Taktik des Tages: Spaß haben und Halligalli oder Leistungsdruck und gewinnen? Da wir in den vergangenen Begegnungen jeweils nur knapp verloren hatten,  einigte man sich schnell darauf, „auf Sieg“ zu spielen. Mit diesem Ziel vor Augen konnte es endlich losgehen.

Das Spiel gegen USV Potsdam begann mit Tine, Caro L., Paula, Anja, Laura und Mella in der Startaufstellung.  Captain Caro gewann wohl das erste Mal in dieser Saison die Auslosung, so dass wir mit der Aufgabe starteten. Tines Aufgaben bereiteten der gegnerischen Annahme große Probleme und brachten uns die ersten 3 Punkte. Diese Führung konnten wir mit unseren mehr oder weniger sicheren Aufgaben zum 9:2 und 20:7 ausbauen. Ohne viel Eigeninitiative sicherten wir uns mit 25:10 den ersten Satz.

Mit der Gefahr sich auf diesem Ergebnis auszuruhen, gingen wir in gleicher Besetzung in den nächsten Satz. Prompt waren die Potsdamer Mädels wacher als zuvor und nutzten unsere Trägheit in der Annahme für sich. Bis zur Satzmitte waren beide Mannschaften gleichauf. Doch dann kam Anja zur Aufgabe, die mit 7 Aufgaben hintereinander punktete und den Abstand auf 22:13 erhöhte. Mit diesem Polster gewannen wir 25:15.

Durch eine erste verschlagene Aufgabe und unsere unkonzentrierte Annahme lagen wir im dritten Satz rasch 0:4 zurück. Eine Auszeit bei 4:9 wusch uns zwar den Kopf, erzielte allerdings nur eine geringe Wirkung. Immer noch machten wir uns mit unserer Annahme das Leben selbst schwer und verhinderten druckvolle Angriffe. Erst nach der zweiten Standpauke bei 9:14 konnten wir uns erstmals auf ein Gleichstand (14:14) herankämpfen. Von da an gingen die Potsdamer Mädels immer einige Punkte in Führung, bevor wir nachzogen: 15:19, 20:20, 20:22, 22:22. Beim Stand von 23:23 glaubten die wenigsten noch an einen glücklichen Ausgang, am wenigsten wohl unsere Laura, die zur Aufgabe ging. Ein flehender Blick zur Zuschauerbank (zu Peter oder zu Mama - man munkelt) verschaffte ihr aber die notwendige Motivation. Die gegnerischen Angriffe konnten wir abwehren und unsere folgenden Angriffe sicher durchbringen. So kam es zum ersehnten 25:23 und 3:0 Sieg gegen den USV Potsdam.

Nun stand das zweite Spiel gegen den Erstplatzierten und Aufsteiger in die Brandenburgliga, WSG Buckow, an. Da wir in den letzten zwei Begegnungen jeweils knapp 2:3 verloren hatten, hofften wir diesmal endlich einen Sieg verbuchen zu können.

Im ersten Satz gegen WSG Buckow gingen Tine, Caro L., Paula, Jule, Laura und Mella an den Start. Durch die Anlaufschwierigkeiten der Buckower Mädels gingen wir 7:2 in Führung. Nach einer gegnerischen Auszeit bei diesem Punktestand gelangten sie allerdings wieder zu ihrer alten Form zurück. Beim 15. Punkt überholten sie uns. Kurzzeitig konnten wir ihren Angriffen Paroli bieten und bis zum 19:19 mithalten. Danach zwangen die Gegnerinnen uns ihr Spiel auf und wir mussten uns mit 19:25 geschlagen geben.

Im zweiten Satz, mit Zuspielerin Caro R. und Rike für Laura im Außenangriff, drehten wir das Spielchen um. Wir gingen 4:0 in Führung und zogen bis 12:6 davon. Danach folgte unsere obligatorische Schwächephase, in der uns die Gegnerinnen durch ihre druckvollen Angriffe gefährlich nah kamen, 13:12. Doch auch diese Schwächephase konnten wir durch 9 aufeinander folgende Aufgaben von Caro R. überwinden, 23:13. Überzeugend gewannen wir somit diesen Satz 25:16.

In den Sätzen 3 und 4 lagen wir mit den Gegnerinnen gleich auf. Keine Mannschaft konnte sich eindeutig absetzen. Den dritten Satz verloren wir trotz unserer stetigen, aber geringen Führung (14:10, 20:18) 23:25. Im Gegenzug hatte Buckow im vierten Satz das Nachsehen, 26:24.

So musste abermals, d.h. zum dritten Mal (!), der Tie-Break her. Tine, Caro L., Paula, Anja, Laura und Mella mussten ran. Die 0:2 Rücklage konnten wir schnell 4:4 wieder aufholen. Zur Verstärkung wurde bei diesem Punktestand Jule für Anja eingesetzt. Bis zum Seitenwechsel bei 6:8 gelang es uns noch gut mitzuhalten und durch starke Angriffe zu punkten. Danach bereiteten die druckvollen Aufgaben der Gegnerinnen unserer Annahme Schwierigkeiten, so dass wir zunächst den Anschluß verloren (7:11). Doch unser Siegeswille war noch keineswegs erloschen: Die Aufgaben kamen und die gegnerischen Angriffe konnten teils geblockt werden. Bei der gegnerischen Auszeit bei 10:11 war eigentlich noch alles möglich. Es waren allerdings die Buckower Mädels, die in diesem entscheidenden Augenblick das „glückliche Händchen“ besaßen. Wir mussten den Satz 11:15 und das Spiel erneut 2:3 an die Aufsteiger abgeben.

Mit diesen Ergebnissen befinden wir uns zum Saisonabschluss auf dem 4. Platz der Landesliga Süd. Viele geknickte Gesichter gingen vom Feld, denn nur die wenigsten sind mit dieser Platzierung zufrieden. Rückblickend kann man aber sagen, dass wir durchaus mit den Spitzenmannschaften mithalten können. Wir haben zwar keinen Medaillenplatz, sind doch aber die „Weltmeister der Herzen“, aus unserer Sicht natürlich. Ich fand es war eine tolle Saison und freue mich auf neue Erfolge mit euch Mädels in der kommenden Saison. Jetzt sei uns aber eine Sommerpause gegönnt, in der alle Rücken-, Fuß- und Motivationsprobleme kuriert werden können.

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Maria, Paula, Caro. L., Jule, Caro R., Rike, Bine, Steffi, Mella

Montag, 3. März 2008

Siege und Niederlagen in der Kreisklasse

Am Sonntag konnte die U 21 Vertretung des VC Wildau gegen die Mannschaft vom MSV Zossen II gleich 2 mal (jeweils 3:0 nach Sätzen) punkten. Im kurzfristig angesetzten Nachholspiel gegen die VSG Bestensee war man dann allerdings mit 1:3 nach Sätzen unterlegen.
Berichten zufolge soll die 3. Mannschaft vom VCW gegen Bestensee gewonnen haben, somit bleibt die Kreismeisterschaft weiterhin spannend.
Auch die U 16 Vertretung war an diesem Spieltag in Eichwalde aktiv. Gegen den SC 2000 Eichwalde hatte man zwar mit 0:3 das Nachsehen, aber zumindest den 2. Satz des Spiels konnte man ausgeglichen gestalten. Motivation und Einstellung stimmten, aber zu viele Konzentrationsschwächen sorgten für zu viele Eigenfehler des jungen Wildauer Teams.

Sonntag, 2. März 2008

Schwächephase zum Saisonende

Die 1. Damen des VC Wildau verbuchten am 01.03.2008 in der Landesliga Süd einen Sieg und eine Niederlage. Unsere Gegnerinnen waren die BSG Stahl Eisenhüttenstadt (jetzt Tabellensechster) und der SV Mühlenberg Strausberg (Tabellenletzter).
In beiden Spielen überwiegten unsere Eigenfehler: Die Annahme kam nicht zum Zuspieler, die Angriffe konnten nicht versenkt werden und in entscheidenden Momenten wurden Aufgaben und Angriffe verschlagen.

Demzufolge lagen wir im ersten Spiel gegen Stahl Eisenhüttenstadt bereits 1:2 in Sätzen zurück, entschieden den vierten Satz allerdings eindeutig für uns. Der sich anschließende Tie-Break glich eher einer Tragödie. Wir gingen zwar mit dem ersten Punkt in Führung, lagen danach aber schnell 3:6, 4:10 zurück. Viel zu spät war unser Kampfgeist geweckt. Wir kämpften uns noch auf 9:13 und 12:13 heran, unterlagen aber letztlich 13:15 und somit 2:3. (25:18, 19:25, 20:25, 25:15, 13:15).

Auch im zweiten Spiel gegen Mühlenberg Strausberg war keine Besserung in Sicht. Nach einem zähen vierten Satz stand der Tie-Break an. Im Entscheidungssatz konnten wir schnell in Führung gehen und diese auch bis zum 14:9 ausbauen. Schwierigkeiten bereitete uns wieder einmal der letzte Punkt. Die Gegnerinnen kämpften sich bis auf den 12. Punkt heran. Die letzte Auszeit bei diesem Punktestand war zwar kein direkter Trainerpunkt, verhalf uns allerdings zum 15:12 und zum 3:2 Sieg. (25:23, 20:25, 25:11, 20:25, 15:12)

Mit diesen Ergebnissen haben wir uns wohl die Chance auf einen Platz auf dem Podest zum Saisonende verspielt. Am letzten Spieltag der Saison gegen die Tabellenspitze können wir noch einmal zeigen, was wir wirklich drauf haben. Hoffnung macht mir, dass wir gegen starke Mannschaften gut spielen.

Das letzte Punktspiel ist ein Heimspiel, Beginn 11.00 Uhr in der Oberschule Wildau. Zuschauer und Motivatoren sind herzlich willkommen!

1. VC Wildau: Laura, Anja, Maria, Paula, Caro L., Caro R., Rike, Bine, Mella

Sonntag, 24. Februar 2008

Qualifikation Landespokal

Am 23.02.08 konnten sich die 1. Damen des VC Wildau in der Vorrunde für den Landespokal in Cottbus qualifizieren. Die Vorrunde fand in Rüdersdorf statt, wo wir auf 3 Mannschaften aus dem Mittelfeld der Landesklasse Ost trafen. Das Los bescherte uns das Glück, dem ersten Spiel des Tages zuschauen zu können.

Während sich der Saarower VSV in einem langatmigen Spiel mit 3:1 gegen GW Erkner II durchsetzte, genossen wir das kostenlose Frühstücksbuffet mit Schnittchen, Kuchen und Kaffee. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Gastgeber für die schmackhaften Leckereien!

Einige Mädels haben ja ganz schön zugeschlagen, wie die Strichliste zeigt: Caro R. - mind. 2x Kuchen, 1x Schnittchen, Tine - 1x Salamischnittchen, Anja - viel, viel Zucker mit Kaffee, dies könnte endlos fortgeführt werden.  Kleiner Scherz am Rande. Wer auf dem Buffet nichts fand, naschte die Milchschnitten von Laura trotz des strikten Essverbots in der Halle und wurde von der „freundlichen“ Aufsicht hochkant rausgeschmissen.

Gestärkt traten wir unser erstes Spiel gegen VSG Einheit Rüdersdorf an. Unsere Gegnerinnen waren von Anfang an ziemlich eingeschüchtert und brachten uns im ersten Satz 4:0, 8:1 in Führung. Jede Spielerin legte eine kleine Aufgabenserie hin und wir gewannen problemlos 25:8.

Die 8 Punkte der Rüdersdorfer waren durch unsere Eigenfehler bei den Aufgaben und der Blockarbeit zustande gekommen. Diese sollten im zweiten Satz minimiert werden. Zu Satzbeginn waren wir so unkonzentriert, dass wir zunächst in Rückstand gerieten. Zu den Problemen des ersten Satzes kamen in das Netz geschlagene Angriffe und eine wackelnde Annahme. Wir punkteten, allerdings ohne uns vom Gegner klar abzusetzen (6:5, 10:8). Erst  durch die Auszeit bei 13:11 brachten wir wieder Ruhe in unser Spiel und entschieden den Satz 25:15 für uns.

Auch im dritten Satz konnten wir uns zunächst nicht von den Gegnerinnen absetzen. Trainer Thomas Eick bat bei einer Auszeit bei 8:7 um mehr Konzentration. Anschließend machte Tine eine Aufgabenserie mit 8 Punkten (18:9), danach verhalfen uns Caro R.´s Aufgaben zum Vorsatzball (23:10). Wir gewannen den Satz 25:11 und das Spiel 3:0.

Somit stand fest, dass der Saarower VSV im Finalspiel auf uns Wildauer traf. Wie uns ein gegnerischer Trainer sagte, würden die Saarower Mädels ordentlich kämpfen und es uns nicht einfach machen. Wir ließen uns überraschen.

Den ersten gegnerischen Aufschlag verwandelten wir sofort in einen Punkt. Unsere druckvollen Aufgaben verunsicherten die Saarower Mädels, so dass wir unsere Führung auf 11:2 ausbauten. Danach machten wir uns mit unserer Annahme selbst das Leben schwer. Zuspielerin Caro R. musste vielen Annahmen hinterher laufen und war zu Hinterfeldpässen gezwungen. In der Auszeit bei 16:9 wurden wir zu einer sauberen Annahme und ordentlicher Blockarbeit aufgefordert. Auch diesmal schien die Predigt zu wirken: unser „Monsterblock“ bremste die gegnerischen Angriffe und verhalf uns in Kombination mit tollen Angriffen zum 25:13.

Im zweiten Satz gingen wir 3:0 in Führung. Doch auch die Gegnerinnen kämpften und erreichten kurzerhand ein 7:7. Unser Trainer verschaffte uns bei diesem Punktestand einen „Trainerpunkt“ durch Auszeit. Anschließend ging Anja zur Aufgabe und brachte uns zum 12:7. Eine konstante Annahme hatte variable Angriffe über 3 und 4 zur Folge und den Satzgewinn bei 25:14.

Im dritten und letzten Satz machten wir es mal wieder etwas spannender.  Durch die üblichen Annahmeprobleme lagen wir schnell 1:5, 4:8 zurück. Der ein oder andere Tusch-Ball wurde uns leider nicht zuerkannt, was die Laune etwas trübte und die Aggressivität erhöhte. Nach dem Motto „Hau drauf!“ konnten wir überzeugend punkten und unsere Gegnerinnen bei 11:11 einholen und überholen. Auch die letzte Auszeit der Saarower Mädels bei 17:13 brachte uns nicht mehr aus dem Konzept und wir gewannen überzeugend den Satz 25:14 und somit das Spiel 3:0.

Mit diesen Siegen haben wir uns für die Endrunde des Landespokals in Cottbus am 03./04.05.08 qualifiziert. An dieser Stelle möchte ich mich für den ein oder anderen „Sahnepass“ unserer Zuspielerin Caro R. bedanken und die überzeugenden Angriffe von Laura und Anja loben! Alle anderen haben natürlich auch toll gespielt - ich will ja keine Tränen. Also ich fand´s toll und hoffe auf ähnlich gute Ergebnisse in der Endrunde.

1. VC Wildau: Bine, Caro R., Paula, Anja, Tine, Laura, Mella

Montag, 18. Februar 2008

2. Spieltag der U 13 LM

Mit einer erneuten starken Mannschaftsleistung beider U 13 Teams konnte sich der 1. VC Wildau am 2. Spieltag der Landesmeisterschaften 2008 behaupten bzw. soagr wieder eine Leistungsklasse aufsteigen.
Mannschaft 1 konnte 3 der 4 Gruppenspiele gewinnen und musste sich wie schon am 1. Spieltag nur der 1. Vertretung vom VCA nach 1:0 Satzführung knapp mit 1:2 geschlagen geben. Matthias Endres der die Mannschaft von der Linie aus coachte, ließ konsequent alle Spieler nach dem Rotationsprinzip zum Einsatz kommen. Um so höher ist die Leistung des Teams zu bewerten, kann doch hier jeder mit jedem spielen. Zur Belohnung gab es für die Mannschaft den 2. Gruppenplatz und den damit verbundenen Aufstieg in die Leistungsklasse 1 am nächsten Spieltag (09.03.08) in Fürstenwalde.
Die Leistung der 2. Mannschaft ist mindestens genauso hoch zu bewerten, trat sie doch nur zu dritt und mit 2 Mädels an. Mit 2 Siegen und 2 Niederlagen konnten die Erwartungen übertroffen worden, war man doch auch erst am letzten Spieltag in die Gruppe D aufgestiegen. Die verlorenen Spiele konnten ausgeglichen gestaltet werden und die Tatsache das es am Ende 3 Mannschaften mit 4:4 Punkten in der Gruppe gab, zeigt das hier auf einem gleichwertigen Niveau gespielt wurde. Der Ballpunkte wegen gab es am Ende einen verdienten 3. Gruppenplatz und den Verbleib in der Gruppe D.
1. VC Wildau: Leon Endres, Basti Rutz, Max Sommerfeld, Laura Fluecht, David Weyers, Jennifer Griessbach, Mareen Büttner

Titelverteidiger lässt Federn

Mit 3:2 gegen die VSG Bestensee und 3:0 gegen den SC 2000 Eichwalde konnten die Herren IV (U 21) des 1. VC Wildau ihre Siegesserie in der Kreisklasse fortsetzen.
Die 5. Mannschaft verlor ihre beiden Spiele konnte aber eine Steigerung vorweisen. Mit 6 Spielern konnte man so viele kleine Punkte sammeln wie noch nie in dieser Saison.

Sonntag, 17. Februar 2008

2 Auswärtssiege der I. Damen

Am vergangenen Samstag, 16.02.08, konnten die 1. Damen des VC Wildau in der Landesliga Süd 2 Siege verbuchen. Um nicht auf den 5. Tabellenplatz abzurutschen, war ein Sieg gegen den Gastgeber Reichenberger SV Pflicht. Die Kür bestand darin auch den SV Energie Cottbus III zu besiegen. Frisch und munter machten wir uns auf den Weg nach Strausberg.

Im ersten Satz gegen den Reichenberger SV gingen Tine, Caro L., Paula, Mella, Anja und Laura an den Start. Mit den üblichen Anfangsschwierigkeiten hingen wir den Gegnerinnen einige Punkte hinterher. In zwei Auszeiten bei 12:14 und 13:17 versuchte Trainer Thomas Eick uns wachzurütteln. Es schien zu wirken: plötzlich konnten mehrere Punkte in Folge erzielt und die Satzbälle der Gegnerinnen abgewehrt werden. Ab dem 24:24 begann ein spannender Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, den wir Wildauer bei 30:28 für uns entschieden.

Munter und motiviert konnten wir im zweiten Satz die Gegnerinnen überrumpeln. Wir gingen sofort in Führung und konnten diese ausbauen: 5:2, 17:8. Anschließend ließ unser obligatorischer Konzentrationsmangel den Gegner bis auf 20:14 herankommen. Diese Phase konnte Dank einer Auszeit überwunden und der Satz mit 25:15 gewonnen werden.

Wir wären nicht Wildau, wenn wir es nicht spannend machen würden. Mit Rike im Außenangriff für Paula und ansonsten gleicher Besetzung gingen wir in den 3. Satz. Aufgrund unserer schlechten Annahme kam kein ordentlicher Angriff mehr zustande. Problemlos konnten sich die Reichenberger Mädels von 6:6 auf 11:6 absetzen. Durch eine Aufgabenserie konnten wir die Gegnerinnen bei 19:19 einholen und auf 22:19, 23:20 überholen. Trotz des Vorsprungs gelang es uns nicht diesen Satz für uns zu entscheiden. Der Reichenberger SV kämpfte sich wieder auf ein 23:23 heran und wir verloren 25:27.

Im vierten Satz war von unseren wahren Fähigkeiten nicht viel zu erkennen. Von Anfang an hingen wir den Gegnerinnen hinterher. Verletzungsbedingt musste Maria kurzzeitig für Mella einspringen, Caro R. durfte als Diagonale nach langer Zeit mal wieder angreifen. Der Reichenberger SV konnte nicht mehr eingeholt werden, so dass wir 21:25 verloren.

Nun war es an der Zeit, den Tie-Break für uns zu entscheiden. In der Startaufstellung (bis auf Caro R. auf der Diagonale) sollte nun gesiegt werden.  Die Aufgaben von Kapitän Caro L. brachten uns schnell in Führung (4:1). Durch druckvolle Angriffe und gute Blockarbeit wurden bei 8:4 die Seiten gewechselt. Ohne Probleme gelangten wir zum 14:7, oh, oh. (Insider wissen, dass dies ein „teuflischer Punktestand ist“ und wir auch bei solch einer Führung schon verloren haben.)  Plötzlich wurden Angriffe in das Netz geschlagen, die Annahme kam nicht mal in die Nähe des Zuspielers. Die Gegnerinnen kämpften sich auf 14:11 heran. Doch ein toller Schnellangriff von Tine beschenkte uns mit dem ersehnten letzten Punkt: 15:11 und dem 3:2 Sieg.

Weniger spannend verlief unser zweites Spiel gegen die Mädels vom SV Energie Cottbus III. Zur Startaufstellung gehörten Tine, Caro R., Rike, Mella, Anja und Laura.  Schnell gingen wir in Führung und konnten die Gegnerinnen mit unseren Aufgaben und Schnellangriffen über 3 und 4 verunsichern. Zwischendurch wurde Maria für Tine eingesetzt. Den Satz konnten wir 25:20 für uns entscheiden.

Wegen eines Schreibfehlers auf dem Aufstellungsblatt begann der 2. Satz mit Laura auf der Diagonale. Bis zur Satzmitte konnten wir uns nicht von den Cottbuser Mädels absetzen. Erst nach einer Auszeit bei 18:15 gewannen wir Abstand (22:17) und den Satz.

Der 3. Satz war ein „Machtkampf“ unserer Caros: Caro L. auf Zuspiel, Caro R. als Diagonale. Außerdem Paula und Laura außen, Tine und Maria als Mittelblocker und natürlich unsere Libera Bine. Das einzig Spannende an diesem Satz waren die Abstimmungsversuche unserer Caros, jeder durfte mal zuspielen und Caro R. vergaß des Öfteren, dass sie doch eigentlich Angreiferin ist. Unspektakulär gingen wir 7:1 in Führung. Lauras Aufgabenserie brachte uns zum 18:4. Nach 18 min gewannen wir diesen letzten Satz 25:7 und somit das Spiel 3:0.

1. VC Wildau: Laura, Anja, Tine, Maria, Paula, Caro L., Caro R., Rike, Bine, Mella

Montag, 11. Februar 2008

U 14 Heimspieltag in Wildau

In der LM der U 14 konnte die Wildauer U 13 Mannschaft eine weitere Leistungssteigerung verzeichnen und ein Spiel für sich entscheiden. Im ersten Spiel traf man auf deutlich stärkere Potsdamer die mit sicheren Aufschlägen von oben den Wildauern zu schaffen machten, und so sicher mit 2:0 das Spiel für sich entscheiden konnten.
Gegen TSV Schwedt bot man anschliessend eine gute Leistung und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Erst im Tie Break musste man sich den Oderstädtern knapp mit 12:15 und mit 1:2 nach Sätzen geschlagen geben.
Das Spiel gegen Pinnow verlief ähnlich dem ersten Spiel und man verlor das Spiel mit 0:2 gegen den späteren Mitaufsteiger.
In allen Spielen kämpften die Wildauer Jungs und Mädchen aufopferungsvoll und bezüglich der Motivation und Einstellung konnte man ihnen keinen Vorwurf machen.
Dieser Umstand sollte dann im letzten Spiel des Tages gegen die dritte Mannschaft von Potsdam Waldstadt auch belohnt werden. In einem guten und umkämpften Spiel von beiden Seiten hatte der VCW am Ende die Nase vorn und gewann mit 2:1.

In der Abschlusstabelle verbesserte man sich um einen Platz und und auch die gezeigten Leistungen entsprachen den Vorstellungen von Trainer Sven Rehfeldt der an diesem Heimspieltag allen die Möglichkeit gab zu spielen.
Ein Dankeschön an dieser Stelle an Christian Schirmer der trotz Krankheit sein Team an diesem Spieltag von der Bank aus unterstützte. Ausserdem geht mein Dank an dieser Stelle an alle Eltern und Helfer (Schieris), die zum Lob des Landesspielwartes für unsere Organisation und Durchführung des Spieltages beigetragen haben.
Am kommenden Samstag den 17.02.08 geht es weiter mit den LM der U13 in KWh.
1. VC Wildau: Leon Endres, Basti Rutz, Max Sommerfeld, Gerome Müller, Laura Flücht, Jennifer Griessbach, Mareen Büttner

Montag, 4. Februar 2008

Erfolgreicher Start unserer Jüngsten

Bereits am Sonntag vor einer Woche starteten die diesjährigen Landesmeisterschaften der U13 in Angermünde. In der Altersklasse der jüngsten startet der VC Wildau mit 2 Mannschaften im 25er Starterfeld.
In Gruppe C und E gelangen jeweils beiden Teams 3 Siege und eine Niederlage. Das bedeutete das beide Mannschaften als zweitplatzierte ihrer Gruppe aufsteigen und am nächsten Spieltag eine Leistungsklasse höher spielen. Die genauen Ergebnisse findet ihr auf der Verbandsseite unter Jugend. Ein grosses Dankeschön an alle Eltern die mit dabei waren.
1. VC Wildau: Leon Endres, Basti Rutz, Laura Flücht, David Weyers, Gerome Müller, Jennifer Griessbach, Mareen Büttner

Erneuter Doppelsieg der Herren I

2 erneute Siege konnten die 1. Herren am Samstag dem 02.02.08 in der heimischen Jahnstrasse verbuchen. Eine geschlossene und vor allem kämpferisch starke Mannschaftsleistung sicherten die 4 Punkte gegen die Vertretungen von TSGL Schöneiche I und II.

VCW - TSGL II 3:1 (25:23,21:25,25:23,25:16)

VCW - TSGL III 3:1 (25:20,35:37,27:25,25:18)

Das Schöneicher Vereinsderby gewann die 2. Mannschaft.

Am nächsten Samstag (9.2.08) geht es für die Herren nach Erkner. Hier kann der Klassenerhalt rechnerisch perfekt gemacht werden.

1. VC Wildau: Andreas Freidank, Jan Diestel, Axel Hagedorn, Alexander Dehnst, Matti Leydecker, Sascha Gaidies, Bert Krause, Michel Reichow

Montag, 28. Januar 2008

Doppelsieg für Herren I

Mit 3:1 gegen Preussen Frankfurt und 3:2 gegen offensiv Eisenhüttenstadt landeten die Männer der 1. Mannschaft des VCW ihren ersten 4er in dieser Saison. Nachdem im ersten Spiel des Tages die Gastgeber aus Frankfurt glatt mit 0:3 unter die Räder kamen, hiess es nun für den VCW einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.
Aber Spieler, Zuschauer und Trainer rieben sich verwundert die Augen über die Dinge die auf dem Spielfeld abgingen. Nach einer absolut nicht dem Leistungsvermögen entsprechenden Vorstellung gab man den ersten Satz an die Preussen ab. Im 2. Satz erwachte dann der bedingungslose Kampfgeist der Wildauer und in einem spannendem Finish konnte man Frankfurt/Oder mit 37:35 niederringen. Die beiden abschliessenden Sätze konnten die Wildauer ebenfalls für sich verbuchen und somit das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.
Im letzten Spiel des Tages gegen "Hütte" wollte man nun Wiedergutmachung für die 3:2 Heimpleite im ersten Aufeinandertreffen. Es entickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Auf und Ab's auf beiden Seiten das die Wildauer im Tie-Break für sich entscheiden konnten. Der erste "Vierer" der Saison, endlich wieder einen Tie-Break gewonnen und die Tatsache das man trotz bescheidenem Training zu solchen Leistungen fähig ist lassen weiterhin auf ein erfolgreiches Abschneiden in dieser Saison hoffen.
Am kommenden Samstag geht's ab 11:00 Uhr in der Jahnstrasse gegen die Gäste aus Schöneiche II + III um die nächsten Punkte.

1. VC Wildau: Andreas Freidank, Jan Diestel, Alexander Dehnst, Axel Hagedorn, Ronny Wentzke, Matti Leydecker, Bert Krause, Sascha Gaidies