Sonntag, 30. November 2008

Damen I weiterhin ungeschlagen

Wildau / Cottbus, 29. November 2008 - Nach endloser Spielpause knüpfen die 1. Damen mit zwei Siegen in Cottbus an die vorangegangene Erfolgsserie an. Frisch und munter ging es bei wildem Schneetreiben auf nach Cottbus. Im Gepäck neun fitte Mädels, eine Verletzte, Trainer-Stelli René und ein kleines Publikum.  Roadrunner Lauri legte auf der Autobahn einen Zahn zu, so dass die Vorhut rechtzeitig das Schiedsgericht stellen konnte. Nach und nach trafen dann auch die Nachzügler ein

Als Gegner des Tages standen der HSV Cottbus (Tabellendritter) und der SV Energie Cottbus II (Tabellenletzter) auf dem Programm. Im Regionalderby unterlag Energie Cottbus II dem HSV 0:3.

In unserem ersten Spiel gegen den HSV gingen Captain Caro, Paula, Steffi, Laura, Claudi, Mella und Libera Bine an den Start. Die lange Spielpause, das letzte Training und böse Omen in Lauras Träumen ließen uns eher verhalten gegen den motivierten Gegner antreten. Doch zu unserer eigenen Überraschung legten wir einen außerordentlich guten Start hin - da war die ganze Aufregung im Vorfeld doch umsonst. Dank fünf Aufgaben in Folge von Steffi gingen wir in Führung (8:4) und hielten diese bis zum Satzende bei, 25:20.

Knapper war es hingegen im zweiten Satz. Beim Punktestand 8:8 holte uns der Gegner ein und wir machten uns mit verschlagenen Aufgaben selbst das Leben schwer. Bis zum 13:18 konnte sich der HSV absetzen. Dann ging Laura an die Aufgabe und brachte die gegnerische Annahme zum wanken, 21:18. Doch der Satz war noch keineswegs gewonnen. Wir kämpften uns bis zum 24:21 heran. Jedoch machten uns die gegnerischen Angreifer mit gelegten Bällen das Leben schwer. Trainer-Stelli René nahm beim 24:23 die einzige Wildauer Auszeit des Tages. Mit gesammelter Konzentration sollte der letzte Punkt erspielt werden, aber die Gegnerinnen wehrten auch unseren dritten Satzball ab, 24:24. Jetzt war wirklich Schluss mit lustig: Eine verschlagene Aufgabe vom HSV und ein druckvoller Angriff über außen brachte uns zum 26:24.

Im dritten Satz trat uns der HSV plötzlich völlig lustlos entgegen. Mit unseren Aufgaben, die nun auch über das Netz gingen, und mithilfe der einen oder anderen Kombi - vom Trainer-Stelli erwünscht und umgesetzt - drückten wir den Gegnerinnen unser Spiel auf und entschieden den Satz nach nur 18 Minuten 25:9 für uns. Endlich war ein Spiel 3:0 in Sack und Tüten.

In der zweiten Begegnung gegen Energie Cottbus II war Motivation gefragt. Die Motivationskünstler waren: Caro R., Paula, Laura, Tine, Claudi, Mella, Libera Bine. Völlig verschüchtert traten uns die jungen Mädels entgegen und bekamen ihre Aufregung im gesamten ersten Satz nicht in den Griff, 25:6.

Monsterblockerin Claudi wurde in der Satzpause ins Gewissen geredet - die abgeblockte und halb umgeschubste Angreiferin sei doch erst 14 Jahre alt. Leider zogen wir unser konsequentes Spiel nicht durch. Im zweiten Satz wachten die Energie-Mädels auf und konnten dank unserer mangelnden Konzentration vielfach punkten, dennoch war unser Sieg nicht in Gefahr - 25:18.

In der Satzpause verlangte Trainer-Stelli René nach einem Witz und Claudi hatte prompt einen parat: „Warum hat ein Waldorf-Lehrer so viele Kinder? Weil sich selbst gestrickte Wollkondome nun einmal schlecht machen...“ Naja, die Stimmung war gut doch der Sack sollte im dritten Satz zugemacht werden. Wie schon im Satz zuvor ließen wir uns wieder hängen und machten den kleinen Mädels unnötigerweise Hoffnungen... Captain Caro meinte bei der gegnerischen Auszeit bei 19:17: „Wenn wir uns wieder sehen, haben wir gewonnen". Es zog sich dann doch leider etwas länger hin, aber letztlich entschieden wir den Satz 25:21 für uns. Damit ging ein weiterer 3:0-Sieg an Wildau!

Die derzeitige Bilanz mit 10 Spielen und 10 Siegen kann sich sehen lassen! Ich sag nur 20:0, 20:0, 20:0 - damit sind wir Mädels nach wie vor ungeschlagen an der Tabellenspitze!
Auch heute ein kurzer Kommentar, diesmal vom Stelli-Trainer: Der Spieltag hätte ihm viel Spaß gemacht. Er würde jederzeit gern wieder den Trainer vertreten. Und das bei so einem Hühnerhaufen - unglaublich!

Auch Trainer Thomas wurde vom freudigen Ergebnis berichtet und alle, die jetzt eine euphorische Reaktion erwarten, werden enttäuscht. Schon im Vorhinein hat er gesagt, dass er zwei Siege von uns erwartet. Aber was Positives gab es trotzdem: „Oh, dann fangen wir jetzt doch an, die Spiele zu Null zu gewinnen?!“ Das sollte so etwas wie ein Lob sein.

1. VC Wildau: Captain Caro, Laura, Tine, Paula, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Mella

Montag, 10. November 2008

Knappe Niederlage für Damen II

Am 08.11.08 fuhren unsere 2. Damen ohne Trainer Sven nach Bad Saarow um dort ihren ersten Sieg mit nach Hause zu nehmen. Der erste Gegner waren die Saarower Mädels. Hier war es von Anfang an klar, dass wir zu kämpfen haben.
Wir lieferten ein gutes Spiel mit schönen Angriffen und doch einigen schweren Bällen für unsere Gegnerinnen. Meistens hatten wir nur 4 Punkte Unterschied, doch zum Ende jeden Satzes lies die Konzentration von uns nach und es wurden simple Fehler gemacht. Trotzdem konnten wir mit dem Ergebnis zufrieden sein (18:25, 12:25, 14:25).

Dann sollte unsere Stunde schlagen. Storkow ist eine neue Mannschaft in unserer Klasse und wir wussten dass man die Mannschaft leicht schlagen könnte. Mit der Motivation und Ruhe gingen wir auch in den ersten Satz und Ines machte mit ihren Aufschlägen gleich am Anfang ordentlich Druck. Bei 8:0 nahmen unsere Gegner die erste Auszeit. Ein verschlagener Ball ergab dann den ersten Punkt für Storkow. Doch hier stand unsere Annahme, das Zuspiel klappte und der Angriff war perfekt. So konnten wir mit unserem Spiel fortsetzen und entschieden den Satz mit 25:12 für uns. Die Storkower Mädels waren sichtlich bedrückt.

Im 2. Satz änderten sie ihre Aufstellung und scheinbar auch mit Erfolg, denn nun standen sie überall. Ob kurze oder lange Bälle, es war immer eine Hand darunter und sie brachten ihn wieder zurück in unser Feld. Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit meistens nur 2 Punkten Unterschied. Doch leider verloren wir hier mit 22:25.

Der Kampfesgeist war geweckt, doch aus unerklärlichen Gründen konnten wir keinen großen Abstand gewinnen. Trotz Einwechselungen und guten Ideen gaben wir die beiden folgenden Sätze ab (22:25, 20:25) und gingen enttäuscht vom Feld.

Schade Mädels, aber Kopf hoch. Nächsten Samstag werden wir unsere 2. Chance nutzen und sie schlagen!

1. VC Wildau: Maja Ewald, Christin Seeburg, Stephanie Grothe, Ines Rehfeldt, Mandy Kürschner, Isabelle Weikert, Stefanie Pöls

Freitag, 7. November 2008

Nachholspiel gegen Rüdersdorf

Am 06.11.08 holten wir das Spiel gegen Rüdersdorf nach. Kurz nach 20:00 Uhr gings los. Sven wollte von uns ein sauberes Spiel sehen ohne Experimente und Nervosität. Im Großen und Ganzen konnten wir das auch umsetzen.

Die ersten beiden Sätze verloren wir nur knapp (19:25, 21:25). Den 3. konnten wir endlich mal mit 25:23 für uns entscheiden (unser erster gewonnener Satz in dieser Saison), somit war die Freude und Motivation natürlich groß. Doch nun überholte uns die Nervosität, es wurden zu viele Fehler gemacht, am  meisten haperte es am Aufschlag und wir gaben den 4. Satz an Rüdersdorf ab. 14:25 lautete das Endergebnis.

1. VC Wildau: Stephanie Grothe, Mandy Kürschner, Christin Seeburg, Christin Lehmann, Ines Rehfeldt, Isabelle Weikert, Stefanie Pöls

Dienstag, 4. November 2008

Herren I siegen im Nachholspiel

Im Nachholspiel gegen den VSV Ludwigsfelde konnten die Wildauer Männer am vergangenen Samstag einen 3:0 Sieg für sich verbuchen.
In einem mittelmässigem Spiel hatten die Ludwigsfelder ständig Probleme mit dem Wildauer Aufschlag und konnten so keinen optimalen Spielaufbau für sich gestalten.
Die Angriffe der VSV Männer waren so für den VCW im Block und der Feldabwehr gut zu kriegen und man konnte regelmässig selbst druckvoll zum Gegenangriff übergehen und punkten.
Am kommenden Samstag wird die 1. Runde mit Ausnahme von einem Nachholspiel gegen Eisenhüttenstadt in Erkner abgeschlossen. 3. Team an diesem Spieltag ist der Tabellenzweite aus Fürstenwalde.

1. VC Wildau: Jan Diestel (C), Bert Krause, Michel Reichow, Ronny Wentzke, Alexander Dehnst, Sven Rehfeldt, Marco Göhr, Matti Leydecker, Andreas Freidank