Sonntag, 13. Dezember 2009

Siegreicher Jahresabschluss der 1. Damen

Wildau, 12. Dezember 2009 – In heimischer Halle setzten sich die 1. Damen gegen Verfolger VSV Havel Oranienburg 3:1 durch. Die 0:3-Niederlage gegen den derzeitigen Tabellenführer VSB offensiv Eisenhüttenstadt konnte trotz guter Leistungen nicht verhindert werden.
Zehn motivierte Spielerinnen samt Trainer fanden sich am vergangenen Samstag in der Wildauer Oberschulhalle zu den letzten Punktspielen des Jahres 2009 ein. Unser Sponsor – der TF-Ring.de aus Kallinchen – bereitete uns Damen mit einem weiteren Trikotsatz ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

Mit schickem Outfit lag es nun an uns, sich entsprechend zu revanchieren. Die Anfangsaufstellung gegen den VSV Havel Oranienburg bestand aus Caro R. und Steffi auf Zuspiel/Diagonal, Laura und Tine auf Außen, Claudi und Mella im Mittelblock und Jule als Libera. Mit unserem ersten Angriff signalisierten wir deutlich, „wie der Hase läuft“. Die Gegnerinnen konterten entsprechend. Keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen, mal waren wir wenige Punkte vorn, dann wieder Oranienburg. Die Einwechslung von Paula für Tine bei 16:19 brachte die entscheidende Wendung. Erst kämpften wir uns 18:19 heran, dann zogen wir mithilfe von Paulas Aufgabenserie 21:20 vorbei und beendeten den Satz bei 25:23 für uns.

Wieder in Startaufstellung begannen wir den zweiten Satz zu lässig und ließen Oranienburg vom 1:4 bis zum 5:10 davon ziehen. Mit der erneuten Einwechslung von Paula bei 7:12 konnten wir unsere Annahme stärken und zunehmend ein variables Angriffsspiel sichern. Zuspielerin Caro R. schaffte es den gegnerischen Block auszuspielen und so kamen tolle Schnellangriffe über die Mittelposition zustande. Bei 12:12 hatten wir wieder in unseren Rhythmus gefunden und Mittelblockerin Claudi und Zuspielerin Caro R. brachten uns mit ihren Aufgaben auf Abstand (16:13. bzw. 20:14). Mit einem Aufgabenass gewannen wir den Satz bei 25:17.

Im dritten Satz suchte uns wieder die obligatorische Schwächephase heim. Wir waren nur damit beschäftigt, auf das Spiel von Oranienburg zu reagieren und fanden nach dem schlechten Anfang nicht in unseren Spielfluss zurück. Trainer Thomas versuchte mit allen Möglichkeiten wie Auszeiten, der Ein- und Rückwechslung von Zuspielerin Caro L. und dem Einsatz von Tine für Paula den Satzverlust zu verhindern, leider vergebens. Bei 19:25 mussten wir den dritten Satz abgeben.

Nach einigen ausgeglichenen Spielzügen zu Beginn des vierten Satzes, schaffte es Mella mit ihrer Aufgabenserie von 8 Punkten einen guten Vorsprung zu schaffen, 13:6. Oranienburg kämpfte sich noch einmal 14:11 heran, bis wir durch eine bewegliche Abwehr und starke Angriffe wieder Paroli bieten konnten. Der gegnerische Annahmefehler führte zum 25:21 und brachte uns den 3:1-Sieg (25:23, 25:17, 19:25, 25:21).

Nach dem erfolgreichen Spiel stärkten wir uns an unserem eigenen Buffet mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, Dominosteinen und Obst. Die Gesamteinnahmen von 3,50 € des Tages beweisen, welche Mannschaft am häufigsten zugegriffen hat.

Gegen die Mädels von Eisenhüttenstadt stand uns ein härteres Spiel bevor. Caro L. und Steffi begannen auf Zuspiel/Diagonal, Tine und Laura auf Außen, Claudi und Mella im Mittelblock und Jule als Libera. Zwar konnten wir unsere erste Aufgabe in einen Punkt verwandeln, dennoch zog Eisenhüttenstadt sofort das Tempo an und setzte uns mit ihren Angriffen unter Druck, 1:5. Bei 2:6 ging Mella zur Aufgabe und schaffte es mit einer Aufgabenserie die gegnerische Annahme ins Wanken zu bringen, 9:6. Doch Eisenhüttenstadt fand schnell wieder ins Spiel zurück und machte unsere Beweglichkeitsschwächen sichtbar. Weder der Block noch die Abwehr konnten sich auf die gegnerischen Angriffe einstellen, so dass wir schnell wieder in Rückstand gerieten und den Satz 23:25 abgeben mussten.

Auch im zweiten Satz bestand unsere einzige Chance darin, den ersten und entscheidenden Angriff „totzumachen“ – was uns nicht recht gelang. Eisenhüttenstadt schaffte es immer wieder die Finger unter den Ball zu bekommen und gleichzeitig druckvoll anzugreifen. Zwei Auszeiten und die Ein- und Rückwechslung von Zuspielerin Caro R. brachten keine entscheidende Wendung. Vom 16:20 kämpften wir uns zwar noch heran, blieben aber immer hinter den Gegnerinnen und mussten so auch den zweiten Satz knapp abgeben, 24:26.

Den dritten Satz wollten wir dann endlich für uns entscheiden, doch schnell wurde sichtbar, welche Mannschaft das Spiel bestimmte. Die gegnerische Hauptangreiferin konnte durch unseren Block nicht unter Kontrolle gebracht werden, die Abwehr hatte da keine Chance mehr. Zudem war unsere Annahme zu weit vom Netz entfernt, so dass über die Diagonale und die Mitte kaum noch angegriffen werden konnte und sich der gegnerische Block schon wartend an der Außenposition formieren konnte. Eisenhüttenstadt ging 9:4 in Führung und wir brachten keinen richtigen Kampfgeist mehr auf. Drei Einwechslungen, Caro R. auf Zuspiel für Caro L., Tine für Paula im Außenangriff und Steffi P. für Mella im Mittelblock, brachten keine Veränderungen. In der Auszeit bei 12:21 war die Niederlage schon absehbar. Eine verschlagene Aufgabe unsererseits brachte Eisenhüttenstadt zum Satzball, ein verschlagener Angriff ins gegnerische Aus besiegelte die 0:3-Niederlage (23:25, 24:26, 13:25).

Mit einem Sieg und einer Niederlage festigen die 1. Damen zum Jahresende ihren sechsten Tabellenplatz. Trainer Thomas ist mit diesem Ergebnis zufrieden:
„Gegen Oranienburg haben wir uns im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen resoluter gezeigt. Trotz einiger Schwächephasen gelang es meinem Team immer wieder, den Diktierstock auf ihrer Seite zu lassen und damit eindeutig den Takt und den Spielrhythmus anzugeben.
Nein, im Ernst. Auch bei einem Rückstand wie z.B. im zweiten Satz von 5:10 ließen wir den Kopf nicht hängen. Wir kämpften uns nicht nur an den Gegner heran, sondern waren außerdem in der Lage, diesen Satz eindeutig für uns zu entscheiden. Hervorheben möchte ich hierbei das gute Aufgabenspiel von Melly, die solide Abwehrleistung von Laura und ein sehr sicheres Angriffsspiel über die Diagonale von Steffi.

Im zweiten Spiel gegen Eisenhüttenstadt gab es eine Lehrvorführung zum Thema Feldabwehr, Beweglichkeit und „Bodennahkampf“. Aber auch in diesem Spiel hat sich mein Team durch gute Aufgaben und harte Angriffsschläge bewiesen. Das zeigen die knappen Ergebnisse des ersten und zweiten Satzes. Leider reichten am Ende Kraft und Konzentration nicht aus, um doch einen Satz mit nach Hause zu bringen. Ein Blick auf die Tabelle zum Jahresende und zur Saisonhalbzeit zeigt, dass wir uns gut in der Brandenburgliga zurechtfinden. Keiner unserer Gegner hält uns „nur“ für den Aufsteiger und ich freue mich auf die noch folgenden Begegnungen. Abschließend möchte ich allen Spielerinnen und ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.“

Es spielten: Laura, Tine, Paula, Caro L., Caro R., Jule, Claudi, Steffi W., Steffi P., Mella
Trainer: Thomas

Sonntag, 6. Dezember 2009

Nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch

Am 05.12.2009 fuhren 7 gut gelaunte Mädels samt Trainer im Mannschaftsbus in Richtung Brandenburg. Jedoch hatten wir gleich zu Anfang schon mit einer ersten Verletzung zu kämpfen. Steffi P. hatte sich beim abschnallen den Fingernagel ganz tief eingerissen und nun musste man sehen ob der Ballkontakt überhaupt ohne Schmerzen zu ertragen war.
 In der Halle angekommen stießen noch Laura und Caro R. dazu. Nun stand uns der zweite Schockmoment bevor: Laura hatte keine Schuhe dabei. Während es zwischen „Wer hat Größe 39“, und „Wo ist das nächste Sportgeschäft“ hin und her ging, machten sich schlussendlich Thomas und Laura auf den Weg ins nächste Geschäft.

Ohne Außenangreiferin Laura und Trainerunterstützung starteten wir ins erste Spiel. Großes Durcheinander bei der Startaufstellung war vorprogrammiert. Das Spiel gegen Heimmannschaft Brandenburg begann mit folgender Aufstellung: Steffi P. und Claudi auf Mittelbock, Caro R. und Anne auf Zuspiel/Diagonal und Tina sowie Paula auf Außen. Steffi W. machte in diesem Spiel die Liberoposition. Zu unserer Überraschung gingen wir zu Anfang gleich mit 5:1 in Führung. Es lief alles soweit in klaren Zügen, die Annahme kam, der Block war stark und auch die Außenangriffe machten es den Brandenburgerinnen schwer ins Spiel zu kommen. Es folgte, nachdem der Trainer mitsamt Laura und den neuen Schuhe in der Halle eintraf, ein erster Satzgewinn für Wildau (25:21).

Im zweiten Satz gaben wir Brandenburg die Möglichkeit ins Spiel zu finden und so staunten wir nicht schlecht als der Schiedsrichter bereist zum Satzball für Brandenburg pfiff (19:24). Für einen kurzen Moment wurden wir noch mal wach gerüttelt und machten noch den Anschlusspunkt, jedoch machte Brandenburg den Sack zu und gewann mit 25:20.

Die konstante Leistung von Brandenburg spiegelte sich auch im dritten Satz wieder. Wir kämpften verbissen, mit guten Aufgabenserien, tollen Angriffen über die vier und die zwei. Jedoch war der Gegner am Ende stärker und bezwang uns mit 25:18.

Nun hieß es endlich den Finger ziehen, wir wollten dieses Spiel noch mal rum reißen. Beim Spielstand von 24:20 für Wildau flüsterte der Trainer folgende Worte bei der Aufgabe des Gegners in die Halle „Gott sagt, wir helfen den Tüchtigen!“ und wir gewannen mit 25.20. Juchu, die Freude war groß, der Tiebreak stand bevor.

Unser Spiel startete verhalten, nach dem Motto „Bloß keine Fehler machen“. Es folgten viele Fehler auf beiden Seiten. Nach dem Seitenwechsel folgten gute Angriffe von Tina und Laura und wir kämpften uns dicht an den Sieg heran. Leider hatte Brandenburg dieses Mal das Glück auf ihrer Seite und wir gaben den letzten Satz 16:14 ab.

Das zweite Spiel zwischen Gastgeber Brandenburg und Storkow verlief ohne weitere Überraschungen, ein klarer 3:0 Sieg für Brandenburg.

Im dritten Spiel sollten wir auf Storkow treffen, die wir in der Hinrunde überraschend mit 3:0 besiegt hatten. Wir gingen relativ gelassen in den ersten Satz. Startaufstellung war diesmal wie folgt: Paula als Libera, Steffi P. und Claudi wieder auf Mittelblock, Laura und Tine auf Außen und Caro R. und Steffi W. Zuspiel/Diagonal. Der Satz schien soweit auch kein Problem für uns darzustellen und wir gewannen kurzer Hand mit 25:14 nach nur 15 min.

Man soll sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen…wir taten es aber. Im zweiten Satz sollte uns unsere Gelassenheit Kopf und Kragen kosten. Die Annahme war stetig unsauber, Pässe wurden direkt vor dem Block platziert, die Angriffe landeten entweder im Block oder im Aus. Es folgte eine Einwechslung von Tina, doch das Tief zog sich weiter durch den zweiten Satz. Es klappte auch wirklich nichts. Alle ließen die Köpfe hängen. Trainer Thomas war schon fast heiser vom vielen „Leute, Ihr müsst Euch mehr bewegen!“ -Geschimpfe. Aber selbst das half nicht. Der Satz ging nach 18 min mit 25:15 an Storkow.

Jetzt hieß es noch mal neuen Mut fassen und konzentriert in den dritten Satz gehen. Doch das Tief hielt weiter an. Obwohl die Aufgaben rech gut platziert waren, hatten wir unsere liebe Not mit der Mittelblockerin von Storkow. Kurze Leger, lang gepritschte Bälle, sie jagte uns von A nach B. Und wir ließen es zu. Es sollte sich erst kurz vor Satzende zeigen, dass wir doch die Nerven behalten können und gewannen knapp mit 25:23.

Unsere 2:1 Führung wollten wir nun in ein 3:1 umwandeln. Doch es sollte sich im letzten Satz zeigen, dass eine problemlose Führung einfach nicht drin war. Punkt um Punkt gab keine Mannschaft der anderen den Fortritt. Steffi W. Kommentar: „Mädels, wir wollen keinen Tiebreak!“ machte dann noch mal wach und es folgte eine Aufgabenserie von uns, die Pässe wurden abwechslungsreich verteilt, gepaart mit einem tollen Angriff über die Mitte. Final stand es schlussendlich nach 22 min wieder 25:23, doch wir sollten die Gewinner sein!

Mein Fazit ist ein großes Lob an meine Mädels. Das wir das Ruder noch mal rumgerissen haben und den wichtigen Sieg gegen Storkow unseren nennen konnten und somit auf dem sechsten Platz stehen, war eine ganz große Leistung durch jeden von Euch!

Es spielten: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro R., Anne, Claudi, Steffi W., Steffi P., Tina
Es coachte: Thomas

Sonntag, 29. November 2009

Damen I erzielen Überraschungssieg

Wildau / Erkner, 28. November 2009 - Beim zweiten Aufeinandertreffen in der Brandenburgliga bezwingen die 1. Damen den 1. VC Herzberg im Tie-Break. Gastgeber Erkner setzte sich souverän 3:0 durch.
Über das schlechteste Spiel der Saison - oder überhaupt - soll an dieser Stelle nur soviel berichtet werden: Hochmotiviert trat Erkner gegen uns an und wir zeigten nicht einmal den Willen, Ihnen den Sieg wenigstens zu erschweren. Peinlich berührt über unsere Vorstellung verließen wir nach nur 55 min das Feld: 0:3 (9:25, 18:25, 21:25).

Die klaren Worte von Trainer Thomas in der Spielpause setzen der Enttäuschung noch eins drauf - und konnte mithilfe von aufbauenden Worten in eine „Jetzt erstrecht“-Stimmung verwandelt werden.

Mit neuer Motivation traten wir gegen Herzberg an. Mit Jule als Libera verstärkten wir unsere Annahme und konnten mithilfe von variablen Angriffen punkten. Schnell erwiesen sich die Gegnerinnen als „machbar“. Wir konnten sofort die Führung übernehmen, aber Herzberg blieb uns immer knapp auf den Fersen - bei 21:21 war noch alles offen. Zwei Punkte durch tolle Angriffe. 23:21-Auszeit von Herzberg. Dann unsere Aufgabe: ein Ass. 24:21-Auszeit von Herzberg. Der Satzgewinn war greifbar nah und mit großem Jubel wurde der letzte ersehnte Punkt gefeiert: 25:21.

Im zweiten Satz drehte Herzberg den Spieß einfach um. Die Mädels gingen in Führung und bauten diese relativ schnell auf fünf Punkte aus. Diesen Abstand konnten wir bis zum Satzende nicht mehr aufholen. Auch die Einwechslung von Neuzugang Steffi P. auf der Diagonalposition brachte nicht die erhoffte Wendung, so dass der Satz 19:25 abgegeben werden musste.

Wieder auf der Gewinnerseite punkteten wir mit tollen Angriffs- und Blockaktionen. Die hohe Führung (16:9) gaben wir nicht mehr her und holten uns den Satz bei 25:17.

Im vierten Satz sollten die zwei Tabellenpunkte nach Hause gefahren werden. Aber eine kurze Konzentrationsschwäche brachte die Gegnerinnen sofort wieder ins Spiel: 21:25.

Oh, oh. Ein Tie-Break gegen Herzberg, da kamen bei uns schlechte Erinnerungen hoch. Und der Beginn war alles andere als Erfolg versprechend. Herzbergs Hauptangreiferin wechselte gleich nach vorn und brachte unsere Annahme ins Wanken, bei 4:1 waren schon die ersten ängstlichen Gesichter auf dem Feld zu sehen. Aber: Wir zeigten Siegeswillen. Eine tolle Annahme, ein Traumpass und ein noch schönerer Angriff - und schon waren wir wieder im Spiel. Bei 7:7 waren wir mit Herzberg wieder gleich auf - und nun lag es an uns, vorbeizuziehen. Nach dem 10:8 kam Herzberg noch auf 10:10 heran. Alle Spielerinnen waren voll bei der Sache, bewegten sich und kämpften um jeden Ball. Mithilfe von Paulas Aufgabenserie kamen wir zum Satzball und erzielten durch den gegnerischen Fehler den letzten Punkt, 15:10 und somit 3:2 (25:21, 19:25, 25:17, 21:25, 15:10).

Durch diesen Überraschungssieg - notwendig, aber vorher nicht erwartet - sichern sich die 1. Damen wieder den 6. Tabellenplatz.

VC Wildau: Laura, Paula, Anne, Caro R., Claudi, Steffi P., Jule, Mella
Trainer: Thomas

Montag, 9. November 2009

Landesmeisterschaften U 14

2. Spieltag - Gruppe B in Potsdam, Ergebnisse:
1. VC Wildau - WSG Potsdam-Waldstadt 3:0
TSGL Schöneiche - WSG Potsdam-Waldstadt 3:0
1. VC Wildau - TSGL Schöneiche 3:2

Sonntag, 8. November 2009

Damen I verpatzen Siegeschance

Wildau, 07. November 2009 – Am letzten Punktspieltag der Hinrunde in der Brandenburgliga müssen die 1. Damen zwei Niederlagen einstecken. Tabellenführer BW Schwedt setzte sich klar 3:0 durch, Mitaufsteiger SC Potsdam III konnte im Tie-Break nicht bezwungen werden.

Mit guten Voraussetzungen ging es gegen die letzten beiden „unbekannten“ Mannschaften an den Start. Mit 12 Spielerinnen inklusive Neuzugang Steffi P. war an diesem Spieltag alles möglich.
Die mehrwöchige Spielpause machte sich gegen den ersten und stärkeren Gegner BW Schwedt bemerkbar. Schnell zwangen uns die Tabellenersten ihr Spiel auf bevor wir überhaupt ins Spiel finden konnten. Den „durchschlagenden Angriffen“ der beiden Hauptangreiferinnen konnte unser Block kein Paroli bieten, der Abwehr blieb da kaum mehr eine Chance. Gelegentlich blitzten bei uns ansehbare Spielzüge auf, die von einer stocksteifen Abwehr abgelöst wurden. Der Spaß blieb in diesem Spiel dennoch nicht auf der Strecke. Viel zu schnell, nach nur 58 Minuten, war das Spiel 0:3 verloren (15:25, 20:25, 15:25).

Über das zweite Spiel gegen Mitaufsteiger SC Potsdam III möchte man eigentlich nicht viele Worte verlieren – die Enttäuschung über das Ergebnis sitzt tief. Die gesamte Mannschaft war optimistisch und auch vor dem Tie-Break hätte man das Spiel für sich entscheiden können, oder besser: entscheiden müssen. Die Potsdamer Mädels waren höchstmotiviert, kämpften um jeden Ball und hatten so auch bei manchen Bällen das Glück auf ihrer Seite.

Nach dem ersten verlorenen Satz konnten wir uns relativ leicht die nächsten beiden Sätze sichern. Im vierten Satz hätte wir das Spiel für uns entscheiden müssen, bei 12:8 hatten wir auch die besten Chancen dafür. Aber die Gegnerinnen ließen sich nicht unterkriegen und kämpften sich Punkt für Punkt heran und wurden mit dem Satzgewinn belohnt. Im Entscheidungssatz konnten wir unsere gewohnte Leistung nicht mehr abrufen und es geschahen nahezu undenkbare Fehler. Entscheidende Aufgaben wurden verschlagen, Bälle fielen einfach ins Feld, Angriffe wurden ins Netz geschlagen. Vom 1:6 Rückstand kämpften wir uns noch heran, aber als Tina bei 11:14 zur Aufgabe ging, war die Angst zu Versagen zu groß. Den letzten Punkt erzielten die Potsdamer durch unseren Angriffsfehler: 2:3 (21:25, 25:21, 25:18, 21:25, 11:15).

Jetzt bleibt für die Mannschaft zu hoffen, dass diese Niederlage letzten Endes für das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt nicht entscheidend war. Zunächst sichern sich die 1. Damen den 6.Tabellenplatz.

Trainer Thomas: „Trotz der doch knappen Niederlage freue ich mich über unseren Neuzugang Steffi P., die ihre Aufgabe gut gemeistert hat. Genauso positiv sehe ich die weitere Festigung von Tina in der Mannschaft. Besonders hervorheben möchte ich die Variabilität unserer Tine, die durch den verletzungsbedingten Ausfall von Steffi W. auf der Diagonalposition einen sehr guten Job gemacht hat. So kann man also auch in einer Niederlage viele positive Sachen sehen. Wir haben jetzt gegen alle Mannschaften einmal gespielt und wissen welche Schwächen wir selber noch zu Stärken umwandeln müssen um in den kommenden Spielen bessere Ergebnisse zu erzielen. Und vielleicht können wir auch den einen oder anderen Überraschungssieg einfahren.“
Ein großes Dankeschön im Namen der Mannschaft geht an die vielen Zuschauer, die uns während des gesamten Spieltages durch ihre super Stimmung tatkräftig unterstützt haben!

Es spielten: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro L., Anne, Caro R., Claudi, Steffi W., Steffi P., Tina, Mella
Es coachten: Thomas, René

Montag, 19. Oktober 2009

3. Spieltag in Hoppegarten

Am 17.10.09 fuhren wir mit dem Gemeindebus nach Hoppegarten, um uns mit den beiden Tabellenersten zu messen. Nach einer kleinen Odyssee durch Hoppegarten und halb Berlin (eine Zufahrtsstraße war gesperrt) erreichten wir spät aber noch rechtzeitig zum Anpfiff die Halle.

Nach mehr oder weniger Umziehen stürzten wir uns ins Schiedsgericht. Es versprach ein spannendes Spiel zu werden. Am Ende schlug Hoppegarten Mühlenberg-Strausberg mit 3:1.

Danach sollte unser Abenteuer beginnen. Mit Neuzugang Anke aber zahlreichen Verletzten oder anderweitig Verhinderten versuchten wir ein gutes Spiel abzuliefern. Dass der Gegner überlegen war wussten wir. So verloren wir auch den ersten Satz 16:25.

Getreu dem Beachmotto „Der erste Satz zählt nicht.“ stürzten wir uns in den 2. Satz. Der lief erstaunlich gut an. Nach einer 8:6-Führung  bauten wir den Vorsprung 14:9 aus. Aber damit war unser Gegner wohl nicht einverstanden. Denn Hoppegarten drehte noch das Spiel und gewann mit 25:23.

Im dritten Satz ließen dann die Gegnerinnen nichts mehr anbrennen und gewannen 25:15. Positiv war dann auch die Bewertung des gegnerischen Trainers mir gegenüber: „Deine Mannschaft spielen gut, klein aber spielen gut!“

Das letzte Spiel des Tages sollte unerwartet schnell über die Bühne gehen. Nach anfänglicher Gegenwehr und dem Versuch den Gegner wenigstens ein bisschen zu ärgern verloren wir dann doch mit 13:25, 17:25 und 10:25.

Auch wenn gegen die beiden Ersten der Tabelle nichts zu holen war, spielte niemand an seinem Limit. Was bei einigen Spielerinnen auch bestimmt an fehlender Motivation lag.

Es spielten: Stephie, Christin, Chrissi, Anke, Caro und Bine

Sonntag, 11. Oktober 2009

Damen I erkämpfen zweiten Sieg

Eisenhüttenstadt/Wildau, 10. Oktober 2009 – In einem spannenden Duell gegen VSV Havel Oranienburg erkämpfen sich die 1. Damen im Tie-Break den zweiten Saisonsieg in der Brandenburgliga. Von Gastgeber und Regionalligaabsteiger VSB offensiv Eisenhüttenstadt trennte man sich 0:3.

In ausgedünnter Besetzung machten sich die 1.Damen im Mannschafts-VIP-Shuttle auf den Weg nach Eisenhüttenstadt. Das Fehlen von drei Außenangreifern und die Verletzung von Diagonalspielerin Steffi schürten den Pessimismus der Mannschaft.

Das erste Spiel gegen Gastgeber Eisenhüttenstadt sollte dazu genutzt werden in den eigenen Spielrhythmus zu finden. Mit Caro R. im Zuspiel, Anne als Diagonale, Laura und Paula im Außenangriff und Mittelblockern Claudi und Mella – und ohne Libera - ging es in den ersten Satz. Schnell wurden unserer Defizite sichtbar: Annahme und Abwehr waren viel zu unbeweglich, wenn ein Spielzug aufgebaut werden konnte, dann wurde der Ball im Angriff nicht „tot gemacht“. Im gesamten Satz bestimmten die Gegnerinnen das Spiel, 16:25.

Besserung war auch in Satz 2 nicht in Sicht. Die Eigenfehlerquote gewann überhand und wir beschäftigen uns mehr mit uns als mit dem Gegner – der Satzverlust bei 20:25 war die Folge.

Im dritten Satz war endlich etwas Kampfgeist zu spüren. Verloren geglaubte Bälle konnten gerettet werden, die Aufgaben gingen verlässlich über das Netz und durch ein variables Zuspiel konnte zunehmend der gegnerische Block ausgespielt werden. Vom 8:12 Rückstand konnte man sich auf 22:23 herankämpfen. Die Stimmung war gut und der Siegeswillen groß. Der erste gegnerische Satzball (24:25) konnte durch Einwechselung von Zuspielerin Caro L. abgewehrt werden. Mit konsequenten Angriffen und variablen (Sprung-) Aufgaben setzten wir die Gegnerinnen zunehmend unter Druck und erspielten den ersten Satzball, 26:25.  Eine verschlagene Aufgabe brachte Eisenhüttenstadt wieder ins Spiel. In einem spannenden Ballwechsel konnte der zweite gegnerische Satzball abgewehrt werden, 27:27. Die letzte, leider ungenaue Annahme brachte den Gegnerinnen den letzten entscheidenden Punkt und bestimmte unsere 0:3 Niederlage (16:25, 20:25, 27:29).

Das zweite Spiel wollten wir unbedingt gewinnen. Diagonalspielerin Steffi kribbelte es in den Fingern und stärkte trotz Fußverletzung als Libera die Annahme und Abwehr der Mannschaft. Mit vergleichbarer Leistung des ersten Spieles schafften wir es ohne viel Anstrengung den ersten Satz nach Hause zu bringen, 25:17.

Mit der 4:0 Führung im zweiten Satz dachten wir wohl, dass es so weitergehen würde und ruhten uns auf unserem Satzgewinn aus. Bei 9:10 holten uns die Oranienburger Mädels ein und zogen mit einer Aufgabenserie 10:18 davon. Der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden und der zweite Satz ging 17:25 verloren.

Zuspielerin Caro R. wechselte im dritten Satz auf die Diagonalposition. Mit druckvollen Angriffen und guter Blockarbeit konnten wir in Führung gehen und gaben diese auch nicht mehr her, 25:22.

Zum vierten Satz möchte man nicht viele Worte verlieren: Eigentlich wurde der gesamte Satz quasi verschlafen und wir reagierten nur auf die Aktionen der Gegnerinnen. Wegen unserer Unbeweglichkeit und uneindeutigen Pässen gingen wir über zur Taktik „Spiel mit zwei Zuspielern in der Brandenburgliga“. Zwar schafften wir es stellenweise den Gegner zu verwirren, den Satz mussten wir dennoch 20:25 abgegeben.

Im sich anschließenden Tie-Break war endlich wieder Siegeswillen zu spüren und von Anfang an gingen wir in die Offensive. Mit unserer konsequenten Spielweise setzen wir Oranienburg unter Druck und bauten einen kleinen Puffer auf, 8:5. Mit nahendem Satzende wurde die Freude immer größer – und auch die Angst, das Spiel vielleicht doch noch abzugeben. Bei 12:9 ging Anne zur Aufgabe und machte den Sack, unterstützt durch Block und Angriff, zu. Die Freude über den zweiten Saisonsieg war riesig: 3:2 (25:17, 17:25, 25:22, 20:25, 15:9).

Mit dem zweiten Saisonsieg landen die 1. Damen auf dem 6.Tabellenplatz und sichern zunächst den Abstand zu den Abstiegsplätzen. Trainer Thomas hält sich bei seinem Kommentar kurz: „So schön kann siegen sein!“

Es spielten: Laura, Anja, Paula, Caro L., Anne, Caro R., Claudi, Steffi, Mella
Es coachte: Thomas

Sonntag, 27. September 2009

Damen I mit ersten Sieg in der Brandenburgliga

Storkow/Wildau, 26. September 2009 – Am zweiten Punktspieltag in der Brandenburgliga fahren die 1. Damen ihren ersten 3:0-Sieg gegen Gastgeber VC Storkow ein. Von SF Brandenburg 94 trennte man sich 1:3.

In ausgedünnter Besetzung und zwei gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen machten sich unsere Damen auf den Weg nach Storkow. Den VC Storkow, erster Gegner des Tages, kannten unsere Damen schon aus vergangenen Jahren. Sowohl in Punktspielen in der Landesliga als auch in Vorbereitungsspielen traten beide Mannschaften mehrmalig gegeneinander an.

Für den Startsechser war die Auswahl nicht groß, hatte dafür umso mehr zu bieten: Caro R. (Z), Steffi (D), Kapitän Laura (AA), Rike (AA), Claudi (MB) und Mella (MB) – unterstützt durch Libera Paula.

Schon der Spielstart war viel versprechend: Aus der Annahme heraus ging der erste Pass auf Vier und wurde sofort in einen Punkt verwandelt. Weiter ging es mit druckvollen Aufgaben, die der gegnerischen Annahme Probleme bereiteten. Schnell war ein 10:2 Vorsprung herausgespielt, der bis zum Satzende bei 25:15 beibehalten werden konnte.

Überrascht durch den schnellen Sieg ging es hochmotiviert in den zweiten Satz. Sofort übernahmen wir die Führung und konnten durch das variable Passspiel dem Gegner mit druckvollen Angriffen unser Spiel aufdrücken. Doch allmählich fanden auch die Storkower Mädels ins Spiel und kämpften sich bis auf 22:19 heran. Bevor Hektik auf dem Spielfeld ausbrechen konnte, nahm Trainer Thomas eine Auszeit. Der Plan ging auf und die letzten drei Punkte waren schnell in der Tasche, 25:21.

Im dritten Satz hatte Neuzugang Tina ihre Premiere – Mit ihrer flinken Abwehr und ihren flexiblen Angriffen unterstützte sie die Mannschaft tatkräftig. Mit zwei gewonnenen Sätzen hatten wir plötzlich den Sieg vor Augen – daraus entwickelte sich eine gewisse Nervosität, durch die wir nicht mehr so befreit wie vorher spielen konnten. Keiner wollte diesen Satz aus den Händen geben. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg. Bei 4:4 bekam Mittelblockerin Claudi einen Ball auf das rechte Auge und musste ausgewechselt werden – zum Glück saß Rike auf der Bank, die schon öfter auf der Position ausgeholfen hatte. Bis zum 16:15 konnten wir uns nicht von den Storkower Mädels absetzen. Phasenweise bereitete uns die Annahme Probleme oder Aufgaben wurden leichtsinnig verschlagen – alles einfache Punkte für den Gegner. Rike war heilfroh, kurz vor Satzende endlich wieder von Claudi abgelöst zu werden. Mit neuem „Durchblick“ konnten wir uns mit gezielten Angriffen in die „Lücken“ an den Satzgewinn heranspielen, 19:15. Mit Aufgaben und einer guten Blockarbeit sicherten wir uns den Satz bei 25:23 und gewannen das Spiel 3:0.

Die ersten zwei Pünktchen gehen an Wildau!

Der Anfang war gemacht. Doch Brandenburg, die vorher knapp 3:2 gegen Storkow gewonnen hatten, wollten wir auch ein wenig ärgern. Bekannt aus vergangenen Landespokalspielen wussten wir, dass wir uns dem schnellen Spiel des Gegners anpassen mussten.
In gewohnter Aufstellung ging es in den ersten Satz und wir fanden sofort in unser Spiel. Die 3:0 Führung konnten wir mit starken Angriffen vor allem über Außen auf 18:9 ausbauen. Überraschend merkten wir, dass ja doch ein Satzgewinn drin war und machten den Sack schnell zu, bevor die Brandenburger Mädels ihre Aufholjagd beginnen konnten: 25:15.

Schon beim ersten Punkt des zweiten Satzes passierte es wieder: Der Ball prallt in der Abwehr ab und Rike bekommt ihn genau auf das rechte Auge. Zum zweiten Mal gab es eine Auswechselung wegen solch eines Unfalles – Tina kam für Rike auf das Feld. Und wie wir vermutet hatten, fanden die Gegnerinnen in ihr schnelles Spiel. Unser Block glich stellenweise einem Schweizer Käse und die Abwehr hatte in solchen Situation keine Chance. Bis zum 10:14 hielten wir mit. Die folgende gegnerische Aufgabenserie von sechs Punkten konnten wir allerdings nicht mehr aufholen und mussten den Satz 14:25 abgeben.

Beim Satzgleichstand 1:1 wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert: Unterstützt durch Libera Paula waren Annahme und Abwehr relativ sicher, so dass wir uns voll auf unsere Angriffe und den Block konzentrieren konnten. Bis zum 20:20 gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch leider zahlte sich die harmonische Spielweise der Gegnerinnen in dieser entscheidenden Phase aus und wir hatten nur knapp das Nachsehen, 21:25.

Über den vierten und letzten Satz möchte man gar nicht berichten: Nach den ersten Punkten schaukelten sich die Gegnerinnen in eine Hochstimmung – und wir wussten nicht wie wir das Blatt wenden konnten. Unser Angriffsspiel war zu lesbar, die Gegnerinnen standen schon mit ihrem Dreierblock vor den Angreifern. Den ersten Fehler machte der Gegner nach elf Punkten – und wir hatten den erlösenden ersten Punkt, 1:11. Diesen Rückstand aufzuholen war geradezu unmöglich, aber dennoch zeigte jeder Kampfgeist. Bei 6:18 wurde Rike eingewechselt. Doch wir erspielten nur noch die letzten zwei Aufgabenpunkte, dann war der Satz nach 13 min auch schon zu Ende (10:25) und das Spiel 1:3 verloren.

Nichtsdestotrotz fuhren die 1. Damen als Sieger heim! Auch Trainer Thomas zeigte sich am Ende des Spieltages zufrieden: „Mein Ziel war es, gegen Storkow zu gewinnen und Brandenburg einen Satz abzunehmen. Und mit dem 3:0-Sieg haben wir das Ziel mehr als erfüllt.“ Der erste Sieg macht sich auch sofort in der Tabelle bemerkbar und manövriert die 1. Damen auf den 5. Platz. „Jetzt haben wir den Anfang gemacht!“
Ein großes Dankeschön an alle Zuschauer, die extra nach Storkow angereist sind um uns anzufeuern! Und natürlich herzlichen Dank an meine Mädels für zwei tolle Spiele!

Es spielten: Laura, Paula, Caro R., Rike, Claudi, Steffi, Tina, Mella
Es coachte: Thomas

Montag, 21. September 2009

Sieg und Niederlage beim Saisonauftakt für Damen II

Am 19.09.09 trafen wir auf zwei Mannschaften der Netzhoppers. Die eine war ein Neueinsteiger in der Landesklasse, die anderen Mädels kannten wir schon aus der vergangenen Saison. Zuerst trafen wir auf die Neulinge.

Die erste Annahme wandelten wir mittels Zuspielerangriff durch Chrissi in einen Punkt um. Wir konnten uns jedoch nicht richtig absetzen und es ging Punkt für Punkt nur mühsam vorwärts. Am Ende konnte unser Mannschaftszuwachs Bine mit gezielten Aufschlägen den Satz für uns entscheiden (25:17).

Wir stiegen mit großer Motivation in den 2.Satz ein. Auf Grund der niedrigen Halle (Kleiststr.) gingen die Annahmen öfters gegen die Decke. Doch das Problem hatte auch die gegnerische Mannschaft. Bei 4:3 für Wildau ging Zuspielerin Chrissi zum Aufschlag. Die KWer Mädels hatten mit diesen große Probleme. Die Bälle, die wieder zu uns zurück kamen, wandelten wir mit druckvollen Angriffen in Punkte um. Nach 11 Punkten gaben wir den Ball durch Aufschlagfehler wieder ab. Dann verfielen wir in unser übliches Annahmetief und verschenkten 13 Punkte. Trainer Axel zitterte auf der Bank und probierte in zwei Auszeiten unsere Mannschaft zu motivieren, um den Satz für uns zu entscheiden. Dies half auch und wir gewannen 25:20.

Im 3. Satz konnten wir uns gleich absetzen, da Stephie mit platzierten Aufschlägen 6 Punkte machte. Zur Mitte hin holten die Gegner wieder auf und zum Schluss kam es zum Kopf-an-Kopf-Rennen. Jedoch entschieden wir wieder den Satz mit 25:22 für uns. Perfekter Start für die 2. Damen in die Saison!

Im 2. Spiel trafen wir auf unsere alten Rivalinnen und wussten, dass es ein harter Kampf wird.
Wie immer saß die Annahme nicht und somit kamen auch keine ordentlichen Zuspiele zustande. Die Mittelblocker der Gegnerinnen machten uns durch Schnellangriffe schwer zu schaffen. Den 1. und 3. Satz verloren wir besser als in der letzten Saison mit 14 und 18:25. Doch für einen Satzgewinn reichte es nicht. Aber man trifft sich ja immer 3x pro Saison und somit gingen wir mit Vorfreude auf die kommenden Spieltage vom Spielfeld.

Ein Danke geht an klein Caro, die uns von der Mannschaftsbank unterstützte, da sie noch keinen Spielerpass besaß, und die Familienangehörigen der Spielerinnen.

Es spielten: Stephanie Grothe, Christin Lehmann, Christin Mücke, Stefanie Pöls, Sabine Stieg, Isabelle Weikert, Trainer Axel Hagedorn

Sonntag, 13. September 2009

Damen I mit Debüt in der Brandenburgliga

Wildau, 12. September 2009 – Zum Saisonauftakt in der Brandenburgliga müssen die 1. Damen zwei Niederlagen einstecken. Sowohl gegen GW Erkner als auch gegen den 1. VC Herzberg ging man 0:3 vom Feld.

Zur Premiere in der Brandenburgliga war die Aufregung bei den Damen groß. Mit klopfenden Herzen und zitternden Händen standen alle Spielerinnen überpünktlich in der Wildauer Halle. Die vom Kletterwald-Kallinchen gesponserten Trikots und Hosen setzten der Vorfreude auf die neue Saison die Krone auf.

Beide Gegner waren unseren Damen keinesfalls unbekannt, in den vergangenen Jahren wurden schon in der Landesliga und in Relegations- und Freundschaftsspielen viele spannende Kämpfe gegeneinander ausgetragen.

Im Auftaktspiel gegen Erkner – Vizemeister der Vorsaison – sollte sich die intensive Vorbereitungsphase erstmals bewähren. Mit neuer Aufstellung und personellen Veränderungen auf einzelnen Positionen fühlte man sich bestens für Brandenburgs höchste Liga gewappnet. Mit Zuspielerin Caro R. als Spielkapitän, Steffi auf der Diagonale, Laura und Rike im  Außenangriff und den Mittelblockern Claudi und Mella ging es in die erste Annahme – unterstützt von Libera Paula. Schon lange vor Saisonbeginn habe ich von diesem ersten Punkt geträumt: Laura’s perfekte Annahme geht zum Zuspieler – Caro spielt den Pass nach außen – und Steffi knallt ihn rein! Juchhu! Punkt zwei und drei folgten. Mit der 3:0 Führung war die Stimmung am Überkochen und alle strahlten über beide Ohren. Doch die Gegnerinnen bekamen im Laufe des Satzes ihre Aufregung in den Griff und fanden allmählich in ihren konstanten Spielrhythmus. Zwei Auszeiten bei 4:7 und 12:16 von Trainer Thomas konnten unserer Aufregung und Hektik nicht entgegenwirken. Knapp gewann der Gegner den ersten Satz bei 25:23.

Motiviert ging es in den zweiten Satz. Die kurze 3:0-Führung des Gegners konnten wir schnell wieder aufholen (3:3) um ihn dann wieder 3:7 ziehen zu lassen. Anschließend übernahmen wir bei 8:7 die Führung. Unseren kurzzeitigen Glanzphasen – geprägt durch unsere druckvollen Angriffe – folgten kleinere Konzentrationsschwächen, die Erkner zu nutzen wusste. Bis zum 9:15 zogen sie davon, bevor wir unsere erfolgreiche Aufholjagd starteten – 20:21. Zum Ende hin fehlte nur die Konsequenz um diesen Satz nach Hause zu bringen, 25:21.

In Satz 3 zog Erkner sein konsequentes Spiel durch und machte die ersten Defizite bei uns sichtbar – mal funktionierte die Annahme nicht, mal wurde nur halbherzig geblockt oder die Abwehr war für die schnellen gegnerischen Angriffe zu unbeweglich. Nichtsdestotrotz glänzten wir zwischenzeitlich mit druckvollen Angriffen und tollen Rettungsbällen. Zum Satzanfang lieferten wir uns ein erneutes Kopf-an-Kopf-Rennen, mussten uns am Ende aber deutlich 15:25 und demzufolge 0:3 geschlagen geben.

Neues Spiel, neues Glück.

Die erste Niederlage wurde abgehakt und der nächste Gegner, der 1.VC Herzberg (Vierter der vergangenen Saison), ins Visier genommen. Diesmal mit Mannschaftskapitän Caro L. auf Zuspiel und Tine im Außenangriff ging es in den ersten Satz. Bis zum 4:4 blieben wir mit den Herzberger Mädels gleichauf, bevor sich diese erstmals auf 4:8 absetzen. Aber diesen Rückstand konnten wir schnell wieder aufholen, 11:11. Während wir zwischendurch nur jeweils einen Punkt erspielen konnten, setzen sich die Gegnerinnen mit jeweils drei bis vier Punkten in Folge allmählich ab. Bei 13:16 und 14:20 war der Satzgewinn in weite Ferne gerückt. Zwei direkte Aufgabenpunkte von Laura brachten uns noch ein Stück heran, konnten aber den Satzverlust bei 19:25 nicht mehr verhindern.

Der zweite Satz sollte unserer werden. Und tatsächlich schafften wir es den Herzbergern Paroli zu bieten und gingen 7:2 in Führung. Doch wir wären nicht Wildau, wenn wir den Gegnerinnen nicht auch noch eine Chance ließen, oder? Plötzlich kam die einfachste Annahme nicht mehr zum Zuspieler und die Gegnerinnen nutzen ihre Chance und setzen uns mit ihren abwechslungsreichen Angriffen zusätzlich unter Druck. Ruck-Zuck war der Vorsprung dahin und wir lagen 7:12 zurück. Aber auch wir können das Blatt wenden. Mit dem Ziel Satzgewinn vor Augen und einer ordentlichen Kopfwäsche in der Auszeit schafften wir bei 12:12 den Ausgleich. Mit starkem Kampfeswillen konnten wir den Gegnerinnen im weiteren Spielverlauf das Leben schwer machen, hatten bei 25:23 aber erneut das Nachsehen.

Auch im dritten Satz war der Siegeswillen ungebrochen. In einem ausgeglichenem Spiel hatten wir hin und wieder die Nase vorn: 6:5, 16:15. Doch auch in diesem Satz blieben wir nicht von einer kurzen Schwächephase verschont und verschenkten unsere letzte Chance, 16:21. Zwar zwangen wir die Gegnerinnen bei 19:21 in eine letzte Auszeit, konnten Ihnen den Satz- und Spielgewinn allerdings nicht mehr streitig machen: 23:25 und folglich 0:3.

Trainer Thomas ist keineswegs von der Premiere enttäuscht: „Leider sehen zwei 0:3 Niederlagen immer ziemlich eindeutig aus. Betrachtet man aber den Spielverlauf und die Punktestände der einzelnen Sätze, bin ich der Meinung, dass wir uns sehr gut präsentiert haben.“ Zunächst muss sich die Mannschaft mit dem letzten Tabellenplatz zufrieden geben. Trainer Thomas bringt das nach dem ersten Punktspieltag nicht aus der Fassung: „Wir haben nun den Beweis, dass wir spielerisch mithalten können. Und schließlich sieht man sich immer dreimal in der Saison.“

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro L., Anne, Caro R., Rike, Claudi, Steffi, Mella
Es coachten: Thomas und Rene

Dienstag, 8. September 2009

Herren I testen in Oranienburg

Gegen die Landesauswahl der Polizei Brandenburg absolvierte die Mannschaft der 1. Herren des VC Wildau am Montag den 07.09.09 ein Testspiel in Form von 4 Sätzen. Mit 12 Mann bestehend aus Brandenburg- und Kreisligaspielern reiste die Mannschaft am Abend in Oranienburg auf dem Gelände der Polizei Fachhochschule an. Devise war es alle Spieler einmal unter Wettkampfähnlichen Bedingungen spielen zu sehen.



Fazit des Abends ist: ohne Kapitän und Zuspieler Jan Diestel hat die Mannschaft doch die ein oder anderen Abstimmungsschwierigkeiten im Zuspiel-Angriff, wobei seine Vertreter Andi Freidank und Nachwuchstalent Christopher Wolff ihre Sache gut machten.
Es war aber nicht zu übersehen das Andreas Freidank für die Mannschaft auf der Libero-Position unersetzbar ist. So konnten die VC Männer erst mit Andi auf der Libero-Position eine stabile Annahme vorweisen.
Das 2. doch recht grosse Defizit des Abends lag im Blockspiel der Wildauer Männer. Sehr häufig sah man die klassischen 2 Einerblocks anstelle einer geschlossenen "du kommst hier nicht vorbei" Wand. Trotz der 0:4 Niederlage ging man positiv aus dem Spiel, war man doch angereist um eine erste und letzte Standortbestimmung vor dem ersten Ligaspiel am 19.09.09 in Wildau (Sporthalle Oberschule) zu erhalten. Die Stärken und Schwächen wurden der Mannschaft aufgezeigt und nun heisst es die letzten 4 Trainingseinheiten zielgerichtet nutzen.
1. VC Wildau: Andreas Freidank, Christopher Wolff, Ronny Wentzke, Matti Leydecker, Alexander Dehnst, Bert Krause, Stefan Welzel, Matthias Norden, Roberto Kraft, Marco Göhr, Klaus Dittmer, Sven Rehfeldt

Montag, 6. April 2009

Landespokal: Damen I scheitern im Achtelfinale

Wildau / Cottbus, 4./5. April 2009 - Nach erfolgreicher Qualifikation für die Landespokalendrunde fuhren die 1. Damen zum Saisonabschluss nach Cottbus. Als Gruppenzweiter trafen die Damen im Überkreuz auf BW Schwedt und mussten sich im Tie-Break geschlagen geben. Insofern wurde der Einzug in das Viertelfinale nur knapp verpasst.

Am ersten Tag der Pokalendrunde fanden die Gruppenspiele statt. In unserer Gruppe B trafen wir auf den WSG Buckow (Absteiger Brandenburgliga), die Landesauswahl der U 16 und den SC Potsdam IV (Aufsteiger Brandenburgliga aus der Landesliga Nord).

Den Gegner unserer ersten Partie, WSG Buckow, kannten wir nur zu gut. Allzu oft mussten wir uns in der Vergangenheit 3:2 geschlagen geben. Dementsprechend groß war die Aufregung zu Spielbeginn. Die soliden Pässe von Zuspielerin Caro wurden anfangs nur spärlich in die so notwendigen druckvollen Angriffe verwandelt. Die Antwort von den Gegnern für unsere Danke-Bälle folgte auf dem Fuße. Im gesamten Satz machten wir uns selbst das Leben schwer und mussten uns 18:25 geschlagen geben.

ANGRIFF war unsere Devise für den zweiten Satz. Für Anne kam Steffi auf die Diagonalposition, Tine stärkte den Außenangriff. Mit dieser kleinen Umstellung konnten wir den Druck auf die Buckower Mädels erhöhen und bis zum Satzende auf Augenhöhe bleiben. Leider bereitete das mangelnde Block-Timing unserer Abwehr starke Probleme, so dass wir auch den zweiten Satz knapp abgeben mussten 25:27.

Erholt durch ein Sonnenbad auf der Terrasse traten wir gegen die Landesauswahl U 16 an. Die jungschen Hüpfer hatten gegen unsere >>erfahrenen<< Damen keine Chance. Nach unseren sehr guten Annahmen konnten wir häufig mit druckvollen Angriffen direkt punkten. Wir spielten einen Vorsprung heraus, so dass auch Bine als Zuspielerin zum Einsatz kam. Schnell hatten wir den ersten Satz in der Tasche.

Im zweiten Satz blieb Mella verletzungsbedingt (oder altersbedingt?!) auf der Bank und Tine durfte nach langer Zeit wieder Mittelblock-Luft schnuppern. Mit Steffi auf Vier und Anne auf der Diagonalen war auch der zweite Satzgewinn schnell eingefahren, 2:0.

In unserem letzten Gruppenspiel trafen wir auf den SC Potsdam IV - neben uns die Aufsteiger in die Brandenburgliga. Unsere Erwartungen an das Spiel waren hoch, wurden jedoch nicht erfüllt. Wieder in gewohnter Mannschaftsaufstellung konnten wir erneut eine solide Leistung abrufen und einen weiteren 2:0-Sieg einfahren.

Mit zwei Siegen und einer Niederlage waren wir am Ende des Tages Gruppenzweiter. Während ein paar Mädels zu Hause nächtigten, blieb der Großteil zum Schlafen in Cottbus und machte dort die Nacht zum Tag.

Mehr oder weniger ausgeruht stand uns am zweiten Tag der Pokalendrunde das Achtelfinale bevor. Dort trafen wir auf den Tabellendritten der Brandenburgliga, BW Schwedt. So wie das Schiedsgericht schienen uns auch die Gegnerinnen anfangs nicht wirklich als >>Bedrohung<< wahrzunehmen. Mit Caro, Steffi, Laura, Tine, Claudi, Mella und Libera Paula auf dem Feld hatten wir aber ordentlich was zu bieten. Schon nach den ersten Spielzügen war unser Kampfesgeist geweckt. Speziell über die Diagonal- und Außenposition konnten wir energisch angreifen, der ein oder andere Schnellangriff bzw. Leger über die Mitte hielt die gegnerische Abwehr in Bewegung. Waren beide Mannschaften bis zur Satzmitte gleich auf, konnten wir uns zum Ende hin absetzen und den Satz für uns entscheiden.

Motiviert durch den Satzgewinn blieben wir auch im zweiten Satz in voller Fahrt. Nun boten uns die Schwedter Angriffe Paroli, so dass unsere Abwehr ordentlich zu tun hatte. Es wurde gerannt, gerutscht, gebaggert - Zuspiel - Angriff - Punkt. Zu diesem Zeitpunkt war das Block-Timing perfekt abgestimmt, so dass die gegnerische Hauptangreiferin durch spektakuläre Blockaktionen gebremst werden konnte. Bis zum 20:14 hatten wir die Nase vorn. Nach einer Auszeit schienen die Gegnerinnen aufgeweckter, unsere Konzentration hingegen schien plötzlich abzufallen. Es wurde an Bälle gesprungen, die schon längst im Aus waren, Pässe wurden unüberlegt verteilt und Angriffe verfehlten meterweit das Feld. Zuspielerin Caro wurde kurz gegen Bine ausgewechselt um einen Augenblick Luft zu holen. Schwedt punktete hintereinander weg und schaffte bei 23:23 den Ausgleich. Dennoch gelangten wir noch zum Satzball. Laura war an der Aufgabe, alle anderen positionierten sich für den letzten Angriff, den wir abwehren mussten - wie erwartet kam er über die bewährte Hauptangreiferin. Doch weder der Block noch unsere Abwehr hatte diesem >>durchschlagenden Argument<< etwas entgegenzusetzen. BW Schwedt wehrte unseren Satzball erfolgreich ab und zog sogar zum Satzgewinn an uns vorbei.

Somit musste der Tie-Break her. In unser konsequentes Spiel fanden wir jedoch nicht zurück, so dass wir 0:3 und 4:7 in Rückstand gerieten. Die gegnerischen Angriffe fielen am Block runter, die Abwehr war nicht mehr flexibel genug. Bei 9:14 war uns leider nicht mehr viel Kampfesgeist anzumerken. Wir mussten den Entscheidungssatz abgeben und verloren das Spiel 1:2.

Durch die Niederlage gegen BW Schwedt haben wir den Einzug in das Viertelfinale nur knapp verpasst.

Letztlich müssen sich die 1. Damen mit einem geteilten 9. Platz von 17 Damenmannschaften zufrieden geben. Dennoch war die Leistung besonders in der letzten Partie mehr als solide und wir haben bewiesen, dass wir als Aufsteiger keineswegs zu unterschätzen sind. Das Pokalturnier war mehr als ein gelungener Saisonabschluss. Wir haben unseren Spaß gehabt und sind so richtig heiß auf die kommende Saison geworden!

1. VC Wildau: Caro R., Paula, Tine, Claudi, Anne, Bine, Laura, Steffi, Mella, Trainer: Thomas, René

Montag, 23. März 2009

U 13 qualifiziert sich für LM-Endrunde

Am Sonntag dem 22.03.2009 konnte sich die U 13 des 1. VC Wildau am 4. und letzten, durch die EON.EDIS AG präsentierten, Vorrundenspieltag in heimischer Halle durch 2 Siege und 1 Niederlage für die Endrunde der Landesmeisterschaften am 26.04.2009 in Angermünde qualifizieren. In Spiel 1 waren die Gastgeber den technisch sicheren und konstant spielenden Gästen aus Herzberg unterlegen, wobei die Wildauer Mannschaft nur phasenweise ihr Können aufblitzen ließ. Eine volle Zuschauertribüne und das "Heimspielrecht" sorgten doch für einiges an Nervosität, so das man sich verdient mit 0:3 (14:25, 15:25, 12:25) geschlagen geben musste.
Gegen die 1. Mannschaft von Pneumant Fürstenwalde sollte es im 2. Spiel ähnlich spannend werden. Am Anfang des Spiels wieder nervös fanden die Wildauer keinen Rythmus und mussten immer wieder Rückstände aufholen ehe man sich etwas stabilisierte und auch mit etwas Glück die BSG Pneumant Fürstenwalde mit 3:0 (28:26, 25:17, 25:20) bezwingen konnte.
Im letzten Gruppenspiel gegen die WSG Potsdam-Waldstadt kam es dann zu einem echtem Endspiel, sollte doch der Sieger dieser Partie als Vorrundensechster von 16 Teams zur Endrunde fahren dürfen.
Die Wildauer Mannschaft fand auch in diesem Spiel nie zu den von ihr möglichen Leistungen und konnte sich in einem ausgeglichenem und spannenden Spiel knapp mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:21) behaupten.
Gemeinsam mit den Teams VCA 1+2+3, NHK 1 und dem 1.VC Herzberg konnte sich die Mannschaft des 1. VC Wildau somit für den Saisonhöhepunkt in dieser Altersklasse qualifizieren.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die EON.EDIS AG die diesen Spieltag präsentierte und offizieller Sponsor des Wildauer Volleyballnachwuchses ist. Ebenso bedanke ich mich bei allen Eltern, Schieri's und Helfern die zu einem gelungenem Spieltag beigetragen haben.
1. VC Wildau: Max Sommerfeld, Basti Rutz, Johannes Höricke, David Weyers, Laura Flücht, Mareen Büttner, Jennifer Griesbach

Sonntag, 15. März 2009

Damen I machen Aufstieg perfekt

Wildau / Spremberg, 14. März 2009 - Am letzten Spieltag der Saison gehen die 1. Damen als zweimaliger 3:0-Sieger vom Feld und besiegeln mit 44:4 Punkten den Aufstieg in die Brandenburgliga.


Mit dem Sieg gegen Gastgeber WSG Buckow II sollte das ersehnte Ticket in die Brandenburgliga gelöst werden. Tine, Laura, Caro, Paula, Claudi, Mella machten den Anfang. Schnell fanden wir ins Spiel und gingen 5:0 in Führung. Dann erwachten auch die Gegnerinnen und bereiteten uns bis zum 6:9 Probleme. Ob in der Annahme, beim Angriff oder Block - nichts schien in diesem Augenblick zu funktionieren. Mit der Einwechslung von Steffi für Paula - Steffi mit ihrem Debüt auf der Diagonalposition - konnte das gegnerische Aufgabenspiel unterbrochen und der Positionswechsel herbeigeführt werden. Unsere druckvollen Aufgaben zeigten Wirkung - erst brachte uns Tine wieder auf 12:9 heran. Dann folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem die Buckower Mädels kurz die Nase vorn hatten (15:17). Nun waren wir wieder am Zug - Claudi ging zur Aufgabe und nach zwei Assen und einigen unglücklichen Annahmen des Gegners stand es 22:17 für uns. Doch Buckow blieb nach wie vor hartnäckig und kämpfte sich erneut auf 23:23 heran. Mit zwei starken Angriffen konnten wir den Satz nur knapp 25:23 für uns entscheiden.

In der Startaufstellung des ersten Satzes ging es weiter. Diesmal drehten die Buckower Mädels allerdings den Spieß einfach um und prompt lagen wir 0:5 zurück. Die erneute Einwechslung von Steffi bei 2:9 auf der Diagonalen sollte etwas mehr Schwung in unsere Annahme bringen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bei uns enorm viele Netzfehler und Abspracheprobleme eingeschlichen, unser Angriff ließ stark zu wünschen übrig. Folglich erhöhten die Buckower Mädels noch auf 2:10. Unsere Fehlerquote schien allerdings auf den Gegner ansteckend zu wirken, so dass wir den Punkteabstand etwas verringern konnten. In der Auszeit bei 8:15 wurde das Chaos wieder gerichtet und die Verfolgungsjagd begann. Auf der Auswechselbank wurde ein >>Monsterblock<< gefordert, die mitgereisten Zuschauer klatschten und riefen mit uns „Punkte“. Die gute Stimmung half: Caro R. machte mit ihren Aufgaben den Anfang und brachte uns auf 16:19 heran. Bei 17:21 ging Mella an die Aufgabe und konnte mithilfe von starken Angriffen über die Außenpositionen den Satz bei 25:21 beenden.

Nur noch ein Satz war für den Aufstieg notwendig.

Ob Claudi, Steffi, Tine, Laura, Caro R., Mella auf dem Feld oder Bine, Anja, Caro L., Anne, Paula auf der Bank - allen war die Aufregung ins Gesicht geschrieben. Selbst Trainer Thomas und Co-Trainer René konnten nicht mehr still sitzen. Mit unserem Ziel vor Augen setzten wir unser konsequentes Spiel fort. Speziell auf den Außenpositionen konnten wir wieder deutlich punkten und auch unsere Abwehr war beweglicher und rettete den einen oder anderen verloren geglaubten Ball. Deutlich ließen wir die Gegnerinnen hinter uns. Bei 20:15 ging Laura zur Aufgabe und punktete hintereinander weg, allmählich entstand auf dem Feld und auf der Bank ein Gänsehautfeeling. Die Fehler der gegnerischen Mannschaft wurden bejubelt, Plakate mit >>Monsterblock<< und >>Finale<< wurden auf der Bank geschwungen. Caro R. mussten unseren Satzball bei 24:17 verwandeln und lautstark wurde gesungen: „Kommt holt die T-Shirts raus, kommt holt die T-Shirts...“. Die Gegner waren uns mit ihrer Annahme gnädig und bescherten uns den letzten notwendigen Sieg mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:17).

So sehen Sieger aus, schalalalala. Hüpfend und schreiend wurde der Sieg gefeiert. Und die Aufsteiger-T-Shirts wurden rausgeholt. Jeder Name wurde ausgerufen und gebührend gefeiert. Anschließend kamen die Magnum-Sektflasche, Feiglinge und Aufstiegskuchen auf den Tisch. Durch den Sieg berauscht wurden die scharfen Schlafanzughosen übergezogen und heiße Fotos geschossen.

In feucht-fröhlicher Stimmung stellten wir im zweiten Spiel das Schiedsgericht.

Doch auch unser letztes Spiel gegen VSB offensiv Eisenhüttenstadt II wollten wir gewinnen. Diesmal unterstütze uns Paula als Libera, Neuzugang Anne hatte ihren Einsatz auf der Diagonalposition. Die kranken Hühner Bine, Steffi, Anja, Caro L. sorgten von außen für Trubel. Unser Zusammenspiel funktionierte auf Anhieb und zunächst konnten wir die Gegnerinnen mit unserem Außenangriff auch beeindrucken. Allerdings reagierten die Gegnerinnen schnell mit einem soliden Block, der unsere Angriffssicherung auf eine harte Probe stellte. Bis zum 21:20 setzte sich keine Mannschaft ab. Doch am Ende hatten wir mit sicheren Aufgaben und einer flexiblen Abwehr die Nase vorn, 25:22.

Eindeutiger fiel der zweite Satz aus, in welchem wir uns auf 16:7 absetzen konnten und 25:18 gewannen.

Nun musste der letzte Satz in der Landesliga her und es wurde uns nicht leicht gemacht. Gelegentlich ließ die Annahme zu wünschen übrig, der Angriff konnte sich durch den gut positionierten Block nicht durchsetzen. Von 19:11 kämpften sich die Eisenhüttenstädter auf 19:20 heran. Um unseren Sieg wollten wir uns allerdings nicht bringen lassen und kämpften um jeden einzelnen Punkt. Unser Einsatz wurde mit dem 25:23-Satzgewinn und dem 3:0-Sieg (25:22, 25:16, 25:23) belohnt.

Für Trainer Thomas Eick geht mit dem Aufstieg in Deutschlands vierte Liga ein kleiner Traum in Erfüllung. "Zu Saisonbeginn war an einen Aufstieg noch nicht zu denken. Zunächst wollten wir nur auf den oberen Plätzen für Wirbel sorgen."

Doch bereits am ersten Spieltag kämpfte sich die Mannschaft an die Tabellenspitze und konnte diese Position bis zum Saisonende behaupten. Zu Jahresbeginn wurde erstmals der mögliche Aufstieg in Erwägung gezogen. "Die stete Erfolgsserie und das herannahende Ziel Brandenburgliga erhöhte den Leistungsdruck in der Mannschaft enorm.", sagt Trainer Thomas. Zwei Niederlagen gegen Direktverfolger Netzhoppers KW und den Tabellenvierten HSV Cottbus waren die Folge.
Zum gleichen Zeitpunkt musste die Mannschaft auch mit einigen personellen Problemen fertig werden. Kapitän und Zuspielerin Caro L. fiel gesundheitsbedingt aus und Caro R. musste kurzerhand allein die Bälle verteilen. Libera Bine wurde zur zweiten Zuspielerin ernannt. Zudem war mit dem Wegfall von Anja und Jule die Diagonalposition stark geschwächt. Außenangreiferin Paula konnte sich schnell auf die Diagonalposition einstellen und damit die Lücke wieder schließen.
Auf den anderen Positionen ging es beständiger zu. So wurde Mittelblockerin Claudi fest in den Kader integriert. Zudem kam die einstige Mittelblockerin Steffi nach ihrer langwierigen Knieverletzung als festes Mitglied zurück in die Mannschaft und unterstützte Laura, Tine und Paula im Außenangriff.
"Die Mannschaft konnte mit jeglicher Situation umgehen und wurde letzten Endes mit dem Aufstieg in die Brandenburgliga belohnt.", resümiert Trainer Thomas. "Wie ich schon einmal sagte, mit diesem Team ist einfach alles möglich!"

Als Ersatz-Captain möchte ich noch einige Dankesworte loswerden:
Zunächst möchte ich die tolle Leistung meiner Aufsteiger-Mädels loben und mich für die tolle Saison bedanken! Ich bin super glücklich und sau-stolz auf uns! Ich hoffe, dass wir den derzeitigen Siegestaumel noch ein wenig in der Brandenburgliga für uns nutzen können! Nicht zu vergessen ist auch ein Dank an Aufstiegs-Trainer Thomas, der seine kostbare Freizeit für unseren Hühnerhaufen aufwendet. Egal ob wir konzentriert zuhören, geschwind die Netzanlage aufbauen, uns im flotten Laufschritt erwärmen, seine Forderungen im Punktspiel sofort umsetzen - oder auch nicht - am Ende hat sich der Aufwand hoffentlich gelohnt und du hast noch eine Menge Atem für uns übrig.

Aber dafür hast du jetzt auch Aufstiegs-Co-Trainer René als Verstärkung, der uns besonders in der Endsaisonphase mit spielerischen und taktischen Tipps unterstützt hat. Danke!

Last but not least: Ein herzliches Dankeschön geht an Steffi´s Familie, die extra zu uns nach Spremberg angereist ist und nicht nur mit der gesponserten Sektflasche für super Stimmung gesorgt hat!

1. VC Wildau: Laura, Tine, Paula, Anne, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Jule, Caro L., Anja, Rike, Anke, Mella, Trainer: Thomas, Co-Trainer: René

Montag, 2. März 2009

Letzter Heimspieltag der Saison erfolgreich

Bei den Herren der Landesliga Süd wurde am Samstag in heimischer Halle gegen den VSV Ludwigsfelde mit  3:1 (25:23, 19:25, 25:15, 25:13) und gegen  die Mannschaft der BSG Stahl Eisenhüttenstadt mit 3:1 (25:12, 25:14, 20:25, 25:13) gewonnen. Somit haben die Herren des 1. VC Wildau vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten, die BSG Pneumant Fürstenwalde, und acht Punkte Vorsprung auf den Tabellen Dritten KSC ASAHI Spremberg.
Es kommt also am letzten Spieltag in Fürstenwalde zu einem echten Endspiel gegen die Fürstenwalder Männer und die immer für eine Überraschung guten Sportfreunde des VSV Grün Weiß 78 Erkner.

Samstag, 28. Februar 2009

Damen I ebnen Weg in die Brandenburgliga

Wildau / Eisenhüttenstadt, 28. Februar 2009 - Am vorletzten Spieltag der Saison bringen die 1. Damen zwei Siege nach Hause. Gastgeber BSG Stahl Eisenhüttenstadt wurde 3:1 bezwungen, der Reichenberger SV musste sich 3:0 geschlagen geben. Damit sind die 1. Damen nur noch einen Sieg vom Aufstieg in die Brandenburgliga entfernt.
Es war ein erfolgreicher Spieltag mit zwei ungleichen Gegnern, resümiert Trainer Thomas Eick. Meine Mannschaft konnte sich auf beide Gegner gut einstellen und die Spiele für sich entscheiden.


Der Spieltag stand schon von Anbeginn unter einem guten Stern - 9 dunkelhaarige Mädels machten sich auf den Weg in das entlegene Eisenhüttenstadt. Blondine Anja - mit verletztem Finger noch nicht spielfähig - musste sich als Trainer-Assistentin mit dem Tragen von Taschen und Ausfüllen von Aufstellungsblättern zufrieden geben. Trainer Thomas machte seine Vorliebe noch einmal deutlich: "Heute habe ich alles richtig gemacht - es sind nur Dunkelhaarige auf dem Feld!"

Der erste Satz gegen Gastgeber Stahl Eisenhüttenstadt war durch Hektik, Stress und Planlosigkeit gekennzeichnet. Wir kamen nicht dazu unser Spiel aufzubauen. Irgendwie bekamen die "Bratpfannen" ihre Finger unter jeden Ball und spielten mit ihren Angriffen unsere Abwehr aus. Schnell hatten wir 15:25 verloren.

Im zweiten Satz konnten wir bis zum 6:6 mit den Gegnerinnen mithalten, bevor wir sie bis zum 6:10 davon ziehen ließen. Glücklicherweise konnte dieser Rückstand mittels starker Angriffe über die Außenposition wieder wettgemacht werden, 16:16. Bei unserer Auszeit bei 19:20 war für Trainer Thomas der kritische Zeitpunkt erreicht. Alle Kräfte wurden mobilisiert um den angeschlagenen Gegner zu Fall  zu bringen. Mittels "Monsterblöcken" und Befreiungsschlägen im Angriff war der Bann endlich gebrochen und der Satz unserer, 25:22.

Mit großer Erleichterung gingen wir in den dritten Satz und zeigten erstmals unser eigentliches Können, 25:17.

Da wir in unserem konsequenten Spiel nachlässig wurden, ging Eisenhüttenstadt im darauf folgenden Satz 4:0 in Führung. Mit unseren sicheren Aufgaben schafften wir es die gegnerische Annahme zu schwächen, 9:9. Mühsam kämpften wir im weiteren Spielverlauf um jeden Punkt und lagen dennoch 16:19 zurück. Auch bei 20:23 war unser Kampfesgeist noch nicht erloschen. Tines Einwechselung brachte die ersehnte Wendung - beförderte sie uns doch mit ihrem Service bis auf den Spielball heran, 24:23. Eisenhüttenstadt gelang es unseren ersten Satzball abzuwehren, 24:24. Claudi´s Aufgabe und ein letzter druckvoller Angriff führte nach knapp 90 Minuten zu unserem ersehnten 3:1 Sieg (15:25, 25:22, 25:17; 26:24).

Im zweiten Spiel des Tages setzte sich der Reichenberger SV 3:2 gegen BSG Stahl Eisenhüttenstadt durch.

Nach langer Spielpause traten wir gegen Reichenberg an. Anfangs waren wir mit dem Gegner gleichauf. Bei 12:14 wurde Anne eingesetzt um den Außenangriff zu verstärken. Dennoch konnten wir uns bis zu unserer zweiten Auszeit bei 19:19 nicht von Reichenberg absetzen. Bei 20:21 ging Mella zur Aufgabe und machte den Sack endlich zu, 25:21.

In den nachfolgenden Sätzen bewiesen wir kontinuierlich den längeren Atem. Angriffe und Leger von Reichenberg wurden entweder geblockt oder rausgebuddelt, Danke-Bälle wurden konsequent verwandelt und Aufgaben sicher über das Netz gebracht. Schnell spielten wir uns in Führung und gaben diese nicht mehr her. Endlich konnten wir ein Spiel ohne die sonst übliche Schwächephase 3:0 zu Ende bringen (25:21, 25:20, 25:16).

Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von Paula, die sich aufgrund ihrer verletzten Schulter als Libera versuchte und die Sache mehr als souverän meisterte. Aber auch Neuzugang Anne ist zu erwähnen, die im zweiten Spiel ihr Können bewies und uns mit "ordentlich Schmackes" im Angriff unterstützte. Sogar Trainer Thomas betont deutlich, wie sehr er an diesem Spieltag mit Annes Leistung zufrieden ist. (Erkämpft sich hier jemand die nun frei gewordene Position als Trainerliebling?) Da Jule ihren vorläufigen Abschied bekannt gegeben hat, ist diese Position nun wieder zu besetzen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön für deine Unterstützung, liebe Jule!

Mit diesen wichtigen Siegen stehen die 1. Damen mit 40:4 Punkten nach wie vor an der Tabellenspitze der Landesliga Süd - mit vier Punkten Vorsprung zum Spitzenverfolger Netzhoppers KW. Am letzten Spieltag reicht den Damen ein Sieg um den Aufstieg in die Brandenburgliga perfekt zu machen.

1. VC Wildau: Laura, Tine, Paula, Anne, Jule, Caro R., Claudi, Steffi, Mella, Trainer: Thomas, Trainer-Assistentin: Anja

Montag, 23. Februar 2009

Herren I landen Big-Point

Am drittletzten Spieltag ging es für die 1. Männermannschaft des 1. VC Wildau nach Cottbus um dort gegen den Gastgeber und den Tabellenzweiten aus Spremberg zu spielen.
In einem mittelmässigen Landesligaspiel konnte sich der Gast aus Spremberg gegen kaum Gegenwehr leistende Cottbuser mühelos mit 3:1 durchsetzen.
Ebenso leichtes Spiel hatten die Männer aus Wildau mit der 2. von Energie Cottbus, 3:0 nach 53 min.
Im Spitzenspiel des Tages traf dann der Tabellenzweite Spremberg auf den Tabellenführer aus Wildau. In einem sehr engen und guten Spiel konnten sich die Wildauer am Ende mit 3:1 durchsetzen.

1. VC Wildau: (C) Jan Diestel, Ronny Wentzke, Alexander Dehnst, Bert Krause, Philipp Rosendahl, Andreas Freidank, Matti Leydecker, Sven Rehfeldt

Sonntag, 22. Februar 2009

Qualifikation für Landespokalfinale in Cottbus

Wildau / Brandenburg, 21. Februar 2009 - In der Landespokalvorrunde erspielten die 1. Damen den zweiten Platz und sind somit für das Finalturnier am 04./05. April 2009 in Cottbus qualifiziert. In der Vorrunde im beschaulichen Brandenburg trafen wir neben Gastgeber und Brandenburgligist SF Brandenburg 94 auf zwei weitere Landesligisten und eine Mannschaft aus der Landesklasse.


Das erste Spiel gegen den SC Potsdam V (Tabellenvorletzter in der Landesklasse) konnten wir gut zum Einspielen nutzen. Relativ schnell gingen wir in Führung und entschieden das Spiel 2:0 für uns.

Auch die darauf folgende Partie gegen Landesligist VSV Ludwigsfelde fiel eindeutig aus: Unsere sicheren Aufgaben bereiteten dem Gegner arge Probleme, ihre Danke-Bälle verwandelten wir kurzerhand in einen sicheren Punkt. Schnell war der zweite 2:0 Sieg unserer.

Die nachfolgende Partie gegen Brandenburgligist SFB 94 stellte sich als Spiel der Köpfe heraus. Im ersten Satz standen sechs verunsicherte Spielerinnen auf dem Feld, die sich von den gegnerischen Angriffen stark beeindrucken ließen. Die gegnerische Zuspielerin machte unserem Block das Leben schwer und im Angriff konnten wir nur selten direkt punkten. Der erste Satz war 14:25 verloren.

Im zweiten Satz forderte uns Trainer Thomas zu mehr Cojones auf - natürlich im übertragenen Sinne. Tatsächlich wurden wir etwas mutiger und blieben bis zur Satzmitte mit den Brandenburgern gleichauf. Zum Satzende brach uns unsere schlechte Annahme das Genick, so dass wir den Satz 20:25 und das Spiel 0:2 abgeben mussten.

Unser letzter Gegner des Tages war Landesligist Potsdamer VC 91, den wir im ersten Satz 25:21 bezwingen konnten.

Ziel des zweiten Satzes war es, einen eindeutigen Vorsprung herauszuspielen. Doch die Gegnerinnen konterten unsere Angriffe und spielten sich einen kleinen Vorsprung heraus, 16:19. Wir fühlten uns schon mächtig >>ausgebrandenburgt<<, deswegen sollte der Tie-Break möglichst vermieden werden. In der Auszeit bei 22:22 sammelten wir unsere letzten Kräfte. Den ersten Satzball konnten wir leider nicht verwandeln, die Gegnerinnen zogen nach. Doch auch wir konnten ihren ersten Satzball abwehren. Nach einem längeren Kopf-an-Kopf-Rennen bewiesen wir das größere Durchhaltevermögen und setzen uns letztlich 28:26 und somit 2:0 durch.

Mit drei Siegen und einem Spielverlust erspielten wir uns in der Gruppe B den zweiten Platz in der Vorrunde und qualifizierten uns gemeinsam mit dem Gastgeber SFB 94 für die Endrunde in Cottbus. Mir haben die Spiele mit meinen Mädels viel Spaß gemacht und ich hoffe auf ähnlich gute Ergebnisse in der Endrunde!

1. VC Wildau: Caro R., Jule, Paula, Tine, Claudi, Anne, Bine, Laura, Anke, Mella

Montag, 16. Februar 2009

Letzter Spieltag Damen II

Am letzten Spieltag trafen sich 7 wackere Mädels in der Halle der Oberschule Wildau um die Spielerinnen aus Bad Saarow ein wenig zu ärgern. Preußen Frankfurt hatte schon zum Anfang der Spielsaison seine Mannschaft zurückgezogen. Aus diesem Grunde stellen Andi, Alex und Sven das Schiedsgericht. Unterstützt wurden sie dabei von Anja.

Das nicht viel mehr als Ärgern möglich sein sollte war uns vorher klar. Dennoch stellten wir uns der Aufgabe. So konnten wir uns bis auf die leider übliche Hängephase doch recht gut verkaufen. Diesmal war nicht die Annahme unser Schwachpunkt. Mit viel Kampf wurden sehr viele Bälle noch halbwegs ordentlich nach vorn gebracht. Danach brachten wir uns immer wieder selbst um den Lohn und versenkten zu viele Bälle im Netz und im Aus. Auch Aufschläge wurden zu viele vergeben. Als Schlussfolgerung wurde dann auch 0:3 verloren. Dennoch war es nicht unser schlechtester Spieltag.  Wir sind auf dem Wege der Besserung.

1. VC Wildau: I. Weikert, St. Grote, Chr. Lehmann, M. Kürschner, M. Ewald, St. Pöls, A. Hartmann

U 13 Jungs erfolgreich

Unsere U 13 konnte in Fürstenwalde am 3. Spieltag mit 2 Siegen und einer Niederlage den 2. Platz in der Staffel B erkämpfen und hat weiterhin beste Chancen für die Endrunde der besten 6 des Landes.
Ergebnisse:
VCW-WSG II 3:0
VCW-VCA II 1:2
VCW-WSG I  3:0
Zunächst steht aber noch der 4. Spieltag am 22.3.09 in Wildau - HEIMSPIEL - an.
1. VC Wildau: Basti Rutz, Max Sommerfeld, Johannes Höricke, Jennifer Griesbach, Mareen Büttner

Sonntag, 15. Februar 2009

Damen I mit erneuter Niederlage

Wildau-KW, 14. Februar 2009 - Zum zweiten Mal mussten sich die 1. Damen in der Landesliga Süd geschlagen geben.
Der Tabellenführer unterlag dem Gastgeber und Tabellenzweiten Netzhoppers KW 0:3, VC Angermünde II konnte 3:1 bezwungen werden. Der Spitzenverfolger Netzhoppers KW zeigte durchweg eine solide Leistung und wurde mit dem Sieg belohnt. Auf die Frage, warum wir denn verloren hätten, meint Trainer Thomas: "Der Gegner hat die gesamte Zeit über das Spiel dominiert und verdient gewonnen. Meine Mannschaft hat einfach nicht ins Spiel gefunden."

Bis zum 10:8 erschien der Start viel versprechend. Doch schnell deckte die gegnerische Aufgabenspielerin unsere Annahmeschwäche auf und katapultierte uns geradewegs in einen kaum aufholbaren Rückstand, 10:18. Der Satz musste 18:25 abgegeben werden.

Doch auch im weiteren Spielverlauf war keine Besserung in Sicht. Aufgaben wurden ins Netz gesetzt, Angriffe gingen ins Aus oder kamen durch die schlechte Annahme erst gar nicht zustande - 25:14.

Im dritten Satz war erstmals etwas Kampfgeist ersichtlich, doch der motivierte Gegner machte uns weiterhin mit druckvollen Angriffen das Leben schwer. Das Ende der Partie gestaltete sich etwas ausgeglichen, dennoch mussten wir uns nach knapp einer Stunde 0:3 (18:25, 14:25, 23:25) geschlagen geben.

Auch im zweiten Spiel gegen VC Angermünde II konnten wir nicht an unser übliches Spielniveau anknüpfen. Überglücklich war man nach dem ersten Satz, dass die Mannschaft noch in der Lage ist zu gewinnen.

Anschließend war die Luft total raus und wir blamierten uns mit dem Punktestand 3:14. Etwa bei 6:16 fingen wir an zu kämpfen und verfolgten stets unser Ziel, diesen Rückstand noch aufzuholen. Bis zum 20:20 kamen wir mithilfe von Caros und Steffis Aufgaben heran und mussten den Satz dennoch 21:25 abgeben.

Im darauf folgenden Satz gingen wir mit vier Punkten in Führung und konnten diese bis zum 24:20 beibehalten. Mit dem letzten Punkt taten wir uns schwer und ließen den Gegner auf 24:23 rankommen, bis wir den Sack endlich zumachten.

Der letzte Satz war wieder eindeutig: Laura brachte uns mit neun Aufgabenpunkten zum 20:7 und wir vollendeten das Spiel 25:13 und somit 3:1.

Trainer Thomas freut es, dass die Mannschaft auch bei der zweiten Niederlage der Saison bewiesen hat, dass sie mit solchen Situationen gut umgehen kann. "Ich bin nach wie vor hoch motiviert und freue mich auf die nächsten Spieltage."
Ein großes Dankeschön geht an unsere Neuzugänge Anne und Anke, die sich in kürzester Zeit in die Mannschaft integriert und uns an diesem Spieltag tatkräftig unterstützt haben.

1. VC Wildau: Laura, Paula, Jule, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Anne, Anke, Mella

Sonntag, 25. Januar 2009

Damen I kassieren erste Niederlage

Wildau, 24. Januar 2009 - In der zweiten Rückrunde der Landesliga Süd müssen sich die 1. Damen erstmals geschlagen geben. In heimischer Halle konnte eine 0:3 Niederlage gegen den HSV Cottbus nicht verhindert werden, gegen den SV Energie Cottbus II setzt sich der Tabellenführer wiederholt 3:0 durch. Laut Trainer Thomas Eick fehlte der Mannschaft letzten Endes einfach nur das notwendige Quäntchen Glück: „Die Punktestände sprechen für ein gutes Volleyballspiel. Der Gegner hat sehr gut gespielt und verdient gewonnen.“

Bereits im ersten Satz machte der HSV Cottbus seinen Siegeswillen deutlich. Viel zu spät fanden wir Wildauer Mädels ins Spiel und mussten den Satz nach steter Aufholjagd 24:26 abgeben.

Zu Beginn des zweiten Satzes konnten wir problemlos einen 9:2 Vorsprung herausholen. Trotz mangelnder Sicherheit bei den Aufgaben bauten wir den Punktestand auf 18:10 aus. Doch der HSV sah den Satz noch keineswegs verloren und kämpfte sich mit druckvollen Longline-Angriffen heran. Wir hingegen konnten mit unseren Angriffen kein Paroli bieten. Leichtfertig überließen wir dem Gegner das Zepter und verloren 22:25.

Mit hängenden Gesichtern vor dem dritten Satz sollte der Tie-Break erspielt werden. Beim 0:4 Rückstand machte sich Nervosität breit, die im gesamten Satz nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nur einmal gingen wir bei 20:19 in Führung. Die Gegnerinnen zeigten Kampfeswillen: Sie retteten selbst verloren geglaubte Bälle und verwandelten diesen in einen Punkt. Am Ende bewiesen die Cottbusser Mädels Stärke und gewannen nach einem kurzen Kopf-an-Kopf-Rennen 26:24. Wir Wildauer Mädels mussten uns 0:3 (26:28, 22:25, 24:26) geschlagen geben.

Infolge unserer ersten Niederlage begannen vereinzelt hitzige Diskussionen, die glücklicherweise schnell beigelegt werden konnten. So fanden wir gegen den SV Energie Cottbus II mühelos in unser gewohntes Spiel zurück: Zuspielerin Caro R. spielte Traumpässe nach außen, die in genauso traumhafte Angriffe verwandelt werden konnten. Auch auf unsere sicheren Aufgaben konnten wir uns nun wieder verlassen. Ohne Probleme gingen wir in Führung und behielten bis zum Spielende die Oberhand. Nach knapp einer Stunde war der 3:0 Sieg unserer (25:20, 25:18, 25:21).

Im anschließenden Cottbusser Derby setzte sich der HSV Cottbus 3:2 gegen SV Energie Cottbus II durch.

Ein Zitat besagt: „Nichtgewinnen ist kein Scheitern.“ Unser Ziel behalten wir stets vor Augen. Trotz dieser Niederlage bleiben wir Mädels mit 34:2 Punkten auf dem 1. Platz in der Tabelle. Trainer Thomas: „Wir haken den Spieltag einfach ab und konzentrieren uns auf die kommenden Spiele. Dann dürfte es kein Problem sein an die alten Leistungen anzuknüpfen.“

1. VC Wildau: Captain Caro, Laura, Tine, Paula, Jule, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Mella

Montag, 12. Januar 2009

1. Saisonsieg der II. Damen

Am 10.01.2009 machten sich die zweiten Damen mit neun Spielern, Trainer und Fans auf den Weg nach Zossen, um endlich wieder Spaß am Volleyball zu haben. Nach einem unspektakulären Spiel zwischen Zossen und Dahlwitz-Hoppegarten (0:3) gingen wir an den Start. Der erste Gegner war Gastgeber Zossen.

Bereits beim Einschlagen machte Stef sich bei den Gegnerinnen unbeliebt, weil sie statt Linie zu schlagen ausversehen die Diagonale erwischte und somit eine der Gegnerinnen am Kopf traf.
Im ersten Satz mussten wir erstmal wach werden und verloren prompt mit 25:5.

Trainer Axels Devise für den zweiten Satz hieß abhaken. Motivierter gingen wir dann auch in den zweiten Satz. Zossen ging mit 2:0 in Führung. Dann nahmen wir das Spiel in die Hand und kämpften uns auf 8:3 nach vorne. Doch wir ließen wieder nach und die Gegnerinnen schafften den Ausgleich. Wir kämpften angestrengt weiter und Mandy konnte mit unerwartet guten Aufschlägen punkten. Endlich sah unser Spiel wieder nach Volleyball aus und wir konnten mit 25:12 gewinnen.

Im 3. Satz sollte es so weiter gehen. In 23 harten Minuten kämpften wir um unseren zweiten Gewinnsatz, gaben ihn jedoch mit 20:25 ab.

Der 4. Satz musste endlich wieder uns gehören. Trotz Mandys Wunsch ausgewechselt zu werden, beharrte Axel auf die bestehende Aufstellung (MB: Stef u. Christin, AA: Tinchen u. Steffi, Z/D: Isa u. Mandy). Wir gingen mit 6:1 in Führung und Zossen bekam kalte Füße und nahm eine Auszeit. Doch auch die half nichts, aufgrund unseres guten Zusammenspiels und erfolgreicher Aufschläge konnten wir unseren Vorsprung auf 13:2 ausbauen. Zossen wollte den Satz und wir wollten ihn erst Recht und so kämpften wir uns Punkt um Punkt zum 25:15.

2:2 stand es nun. Jetzt begann die heiße Phase und unsere Mannschaftsbank war außer sich. Mit Geschrei und Getute gingen wir in den 5. Satz. Mit 4:0 gingen wir auch sogleich in Führung und Zossen nahm wieder eine Auszeit. Wir erreichten die 8-Punktemarke und wechselten auf unsere Gewinnerseite. Endspurt. Wir kämpften um jeden Punkt und erreichten unser Ziel mit 15:8. Stef erhielt zum Schluss noch ihre Rechnung für den Abschuss einer der Gegnerinnen beim Einschlagen, indem sie von Steffi einen Ball mitten ins Gesicht bekam. Kopfschmerzen waren die Folge. Eine tobende Mannschaft und ein glücklicher Trainer gingen vom Spielfeld. Endlich hielten wir unseren 1. grünen Protokollbogen der Saison in den Händen.

Durch die fünf Sätze im 1. Spiel waren wir geschafft, so dass merklich die Kraft und Ausdauer im 2.Spiel fehlte. Auch Axels Auswechselungen im 2.Satz (Anne gegen Christin) und im 3. Satz (MB: Stef u. Steffi, AA: Tinchen u. Maja, Z/D: Isa u. Jule) halfen nichts. Innerhalb von 45Minuten wurden wir 3:0 besiegt (25:9, 25:10, 25:5). Trotzdem gingen wir als Sieger nach Hause.

1. VC Wildau: Stefanie Pöls, Isa Weikert, Julia Krüger, Maja Ewald, Christin Seeburg, Christin Lehmann, Anne Hartmann, Mandy Kürschner, Stephanie Grothe

Sonntag, 11. Januar 2009

Sieggekrönter Jahresstart

Wildau, 10. Januar 2009 - Die 1. Damen starten in der Landesliga Süd mit zwei Siegen gegen VSB offensiv Eisenhüttenstadt II und WSG Buckow II in das neue Jahr. Damit bauen die Damen ihre Spitzenposition auf 32:0 Punkte aus und ebnen sich den Weg in die Brandenburgliga.

Aller Anfang ist schwer - so auch der gegen den VSB offensiv Eisenhüttenstadt. Im ersten Satz überrollte uns der motivierte Gegner und wir kamen erst gar nicht zu der Gelegenheit, unser Spiel aufzubauen. Unsere Annahme ließ so stark zu wünschen übrig, dass eine gegnerische Aufgabenspielerin acht Punkte in Folge erzielen konnte, 8:15. Ohne Erfolgserlebnis im Angriff, aber mithilfe kleinerer Aufgabenserien unsererseits fanden wir allmählich ins Spiel - doch die Aufholjagd begann zu spät und der erste Satz musste 23:25 abgegeben werden.

Neuer Satz, neues Glück. Trotz einiger Mängel bei den Aufgaben und einer stellenweise unkonzentrierten Annahme drückten wir dem Spiel allmählich unseren Stempel auf, 25:19.

Nach den ersten beiden Sätzen schien der VSB offensiv Eisenhüttenstadt sein Limit erreicht zu haben. Mit druckvollen Angriffen und guter Blockarbeit entschieden wir die Sätze drei und vier für uns und gewannen das Spiel 3:1 (23:25, 25:19, 25:18, 25:18).

In der zweiten Partie gegen WSG Buckow knüpften wir an unser gewohntes Niveau an. Ohne uns dem gegnerischen Spiel anzupassen, gingen wir 7:0 in Führung und behielten bis zum Satzende bei 25:19 die Oberhand.

Auch Satz zwei begann mit druckvollen Angriffen vor allem über die Außenposition und wurde mit der 9:1-Führung und dem Satzgewinn bei 25:11 belohnt.

Mühelos zogen wir unser Spiel auch im dritten Satz durch und hielten die gegnerischen Punkte im einstelligen Bereich - 25:9. Zum jeweiligen Satzende hin wurde das Zuspiel durch Bine (eigentlich Libera) unterstützt, die auf dieser Position ganz neue Qualitäten bewies. Nach nur 54 Minuten war der 3:0-Sieg gegen Buckow eingefahren.

Im letzten Spiel schien die WSG Buckow gegen VSB offensiv Eisenhüttenstadt wie ausgewechselt und setzte sich kurzerhand 3:0 durch.

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Mella