Montag, 23. März 2009

U 13 qualifiziert sich für LM-Endrunde

Am Sonntag dem 22.03.2009 konnte sich die U 13 des 1. VC Wildau am 4. und letzten, durch die EON.EDIS AG präsentierten, Vorrundenspieltag in heimischer Halle durch 2 Siege und 1 Niederlage für die Endrunde der Landesmeisterschaften am 26.04.2009 in Angermünde qualifizieren. In Spiel 1 waren die Gastgeber den technisch sicheren und konstant spielenden Gästen aus Herzberg unterlegen, wobei die Wildauer Mannschaft nur phasenweise ihr Können aufblitzen ließ. Eine volle Zuschauertribüne und das "Heimspielrecht" sorgten doch für einiges an Nervosität, so das man sich verdient mit 0:3 (14:25, 15:25, 12:25) geschlagen geben musste.
Gegen die 1. Mannschaft von Pneumant Fürstenwalde sollte es im 2. Spiel ähnlich spannend werden. Am Anfang des Spiels wieder nervös fanden die Wildauer keinen Rythmus und mussten immer wieder Rückstände aufholen ehe man sich etwas stabilisierte und auch mit etwas Glück die BSG Pneumant Fürstenwalde mit 3:0 (28:26, 25:17, 25:20) bezwingen konnte.
Im letzten Gruppenspiel gegen die WSG Potsdam-Waldstadt kam es dann zu einem echtem Endspiel, sollte doch der Sieger dieser Partie als Vorrundensechster von 16 Teams zur Endrunde fahren dürfen.
Die Wildauer Mannschaft fand auch in diesem Spiel nie zu den von ihr möglichen Leistungen und konnte sich in einem ausgeglichenem und spannenden Spiel knapp mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:21) behaupten.
Gemeinsam mit den Teams VCA 1+2+3, NHK 1 und dem 1.VC Herzberg konnte sich die Mannschaft des 1. VC Wildau somit für den Saisonhöhepunkt in dieser Altersklasse qualifizieren.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die EON.EDIS AG die diesen Spieltag präsentierte und offizieller Sponsor des Wildauer Volleyballnachwuchses ist. Ebenso bedanke ich mich bei allen Eltern, Schieri's und Helfern die zu einem gelungenem Spieltag beigetragen haben.
1. VC Wildau: Max Sommerfeld, Basti Rutz, Johannes Höricke, David Weyers, Laura Flücht, Mareen Büttner, Jennifer Griesbach

Sonntag, 15. März 2009

Damen I machen Aufstieg perfekt

Wildau / Spremberg, 14. März 2009 - Am letzten Spieltag der Saison gehen die 1. Damen als zweimaliger 3:0-Sieger vom Feld und besiegeln mit 44:4 Punkten den Aufstieg in die Brandenburgliga.


Mit dem Sieg gegen Gastgeber WSG Buckow II sollte das ersehnte Ticket in die Brandenburgliga gelöst werden. Tine, Laura, Caro, Paula, Claudi, Mella machten den Anfang. Schnell fanden wir ins Spiel und gingen 5:0 in Führung. Dann erwachten auch die Gegnerinnen und bereiteten uns bis zum 6:9 Probleme. Ob in der Annahme, beim Angriff oder Block - nichts schien in diesem Augenblick zu funktionieren. Mit der Einwechslung von Steffi für Paula - Steffi mit ihrem Debüt auf der Diagonalposition - konnte das gegnerische Aufgabenspiel unterbrochen und der Positionswechsel herbeigeführt werden. Unsere druckvollen Aufgaben zeigten Wirkung - erst brachte uns Tine wieder auf 12:9 heran. Dann folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem die Buckower Mädels kurz die Nase vorn hatten (15:17). Nun waren wir wieder am Zug - Claudi ging zur Aufgabe und nach zwei Assen und einigen unglücklichen Annahmen des Gegners stand es 22:17 für uns. Doch Buckow blieb nach wie vor hartnäckig und kämpfte sich erneut auf 23:23 heran. Mit zwei starken Angriffen konnten wir den Satz nur knapp 25:23 für uns entscheiden.

In der Startaufstellung des ersten Satzes ging es weiter. Diesmal drehten die Buckower Mädels allerdings den Spieß einfach um und prompt lagen wir 0:5 zurück. Die erneute Einwechslung von Steffi bei 2:9 auf der Diagonalen sollte etwas mehr Schwung in unsere Annahme bringen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bei uns enorm viele Netzfehler und Abspracheprobleme eingeschlichen, unser Angriff ließ stark zu wünschen übrig. Folglich erhöhten die Buckower Mädels noch auf 2:10. Unsere Fehlerquote schien allerdings auf den Gegner ansteckend zu wirken, so dass wir den Punkteabstand etwas verringern konnten. In der Auszeit bei 8:15 wurde das Chaos wieder gerichtet und die Verfolgungsjagd begann. Auf der Auswechselbank wurde ein >>Monsterblock<< gefordert, die mitgereisten Zuschauer klatschten und riefen mit uns „Punkte“. Die gute Stimmung half: Caro R. machte mit ihren Aufgaben den Anfang und brachte uns auf 16:19 heran. Bei 17:21 ging Mella an die Aufgabe und konnte mithilfe von starken Angriffen über die Außenpositionen den Satz bei 25:21 beenden.

Nur noch ein Satz war für den Aufstieg notwendig.

Ob Claudi, Steffi, Tine, Laura, Caro R., Mella auf dem Feld oder Bine, Anja, Caro L., Anne, Paula auf der Bank - allen war die Aufregung ins Gesicht geschrieben. Selbst Trainer Thomas und Co-Trainer René konnten nicht mehr still sitzen. Mit unserem Ziel vor Augen setzten wir unser konsequentes Spiel fort. Speziell auf den Außenpositionen konnten wir wieder deutlich punkten und auch unsere Abwehr war beweglicher und rettete den einen oder anderen verloren geglaubten Ball. Deutlich ließen wir die Gegnerinnen hinter uns. Bei 20:15 ging Laura zur Aufgabe und punktete hintereinander weg, allmählich entstand auf dem Feld und auf der Bank ein Gänsehautfeeling. Die Fehler der gegnerischen Mannschaft wurden bejubelt, Plakate mit >>Monsterblock<< und >>Finale<< wurden auf der Bank geschwungen. Caro R. mussten unseren Satzball bei 24:17 verwandeln und lautstark wurde gesungen: „Kommt holt die T-Shirts raus, kommt holt die T-Shirts...“. Die Gegner waren uns mit ihrer Annahme gnädig und bescherten uns den letzten notwendigen Sieg mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:17).

So sehen Sieger aus, schalalalala. Hüpfend und schreiend wurde der Sieg gefeiert. Und die Aufsteiger-T-Shirts wurden rausgeholt. Jeder Name wurde ausgerufen und gebührend gefeiert. Anschließend kamen die Magnum-Sektflasche, Feiglinge und Aufstiegskuchen auf den Tisch. Durch den Sieg berauscht wurden die scharfen Schlafanzughosen übergezogen und heiße Fotos geschossen.

In feucht-fröhlicher Stimmung stellten wir im zweiten Spiel das Schiedsgericht.

Doch auch unser letztes Spiel gegen VSB offensiv Eisenhüttenstadt II wollten wir gewinnen. Diesmal unterstütze uns Paula als Libera, Neuzugang Anne hatte ihren Einsatz auf der Diagonalposition. Die kranken Hühner Bine, Steffi, Anja, Caro L. sorgten von außen für Trubel. Unser Zusammenspiel funktionierte auf Anhieb und zunächst konnten wir die Gegnerinnen mit unserem Außenangriff auch beeindrucken. Allerdings reagierten die Gegnerinnen schnell mit einem soliden Block, der unsere Angriffssicherung auf eine harte Probe stellte. Bis zum 21:20 setzte sich keine Mannschaft ab. Doch am Ende hatten wir mit sicheren Aufgaben und einer flexiblen Abwehr die Nase vorn, 25:22.

Eindeutiger fiel der zweite Satz aus, in welchem wir uns auf 16:7 absetzen konnten und 25:18 gewannen.

Nun musste der letzte Satz in der Landesliga her und es wurde uns nicht leicht gemacht. Gelegentlich ließ die Annahme zu wünschen übrig, der Angriff konnte sich durch den gut positionierten Block nicht durchsetzen. Von 19:11 kämpften sich die Eisenhüttenstädter auf 19:20 heran. Um unseren Sieg wollten wir uns allerdings nicht bringen lassen und kämpften um jeden einzelnen Punkt. Unser Einsatz wurde mit dem 25:23-Satzgewinn und dem 3:0-Sieg (25:22, 25:16, 25:23) belohnt.

Für Trainer Thomas Eick geht mit dem Aufstieg in Deutschlands vierte Liga ein kleiner Traum in Erfüllung. "Zu Saisonbeginn war an einen Aufstieg noch nicht zu denken. Zunächst wollten wir nur auf den oberen Plätzen für Wirbel sorgen."

Doch bereits am ersten Spieltag kämpfte sich die Mannschaft an die Tabellenspitze und konnte diese Position bis zum Saisonende behaupten. Zu Jahresbeginn wurde erstmals der mögliche Aufstieg in Erwägung gezogen. "Die stete Erfolgsserie und das herannahende Ziel Brandenburgliga erhöhte den Leistungsdruck in der Mannschaft enorm.", sagt Trainer Thomas. Zwei Niederlagen gegen Direktverfolger Netzhoppers KW und den Tabellenvierten HSV Cottbus waren die Folge.
Zum gleichen Zeitpunkt musste die Mannschaft auch mit einigen personellen Problemen fertig werden. Kapitän und Zuspielerin Caro L. fiel gesundheitsbedingt aus und Caro R. musste kurzerhand allein die Bälle verteilen. Libera Bine wurde zur zweiten Zuspielerin ernannt. Zudem war mit dem Wegfall von Anja und Jule die Diagonalposition stark geschwächt. Außenangreiferin Paula konnte sich schnell auf die Diagonalposition einstellen und damit die Lücke wieder schließen.
Auf den anderen Positionen ging es beständiger zu. So wurde Mittelblockerin Claudi fest in den Kader integriert. Zudem kam die einstige Mittelblockerin Steffi nach ihrer langwierigen Knieverletzung als festes Mitglied zurück in die Mannschaft und unterstützte Laura, Tine und Paula im Außenangriff.
"Die Mannschaft konnte mit jeglicher Situation umgehen und wurde letzten Endes mit dem Aufstieg in die Brandenburgliga belohnt.", resümiert Trainer Thomas. "Wie ich schon einmal sagte, mit diesem Team ist einfach alles möglich!"

Als Ersatz-Captain möchte ich noch einige Dankesworte loswerden:
Zunächst möchte ich die tolle Leistung meiner Aufsteiger-Mädels loben und mich für die tolle Saison bedanken! Ich bin super glücklich und sau-stolz auf uns! Ich hoffe, dass wir den derzeitigen Siegestaumel noch ein wenig in der Brandenburgliga für uns nutzen können! Nicht zu vergessen ist auch ein Dank an Aufstiegs-Trainer Thomas, der seine kostbare Freizeit für unseren Hühnerhaufen aufwendet. Egal ob wir konzentriert zuhören, geschwind die Netzanlage aufbauen, uns im flotten Laufschritt erwärmen, seine Forderungen im Punktspiel sofort umsetzen - oder auch nicht - am Ende hat sich der Aufwand hoffentlich gelohnt und du hast noch eine Menge Atem für uns übrig.

Aber dafür hast du jetzt auch Aufstiegs-Co-Trainer René als Verstärkung, der uns besonders in der Endsaisonphase mit spielerischen und taktischen Tipps unterstützt hat. Danke!

Last but not least: Ein herzliches Dankeschön geht an Steffi´s Familie, die extra zu uns nach Spremberg angereist ist und nicht nur mit der gesponserten Sektflasche für super Stimmung gesorgt hat!

1. VC Wildau: Laura, Tine, Paula, Anne, Caro R., Bine, Claudi, Steffi, Jule, Caro L., Anja, Rike, Anke, Mella, Trainer: Thomas, Co-Trainer: René

Montag, 2. März 2009

Letzter Heimspieltag der Saison erfolgreich

Bei den Herren der Landesliga Süd wurde am Samstag in heimischer Halle gegen den VSV Ludwigsfelde mit  3:1 (25:23, 19:25, 25:15, 25:13) und gegen  die Mannschaft der BSG Stahl Eisenhüttenstadt mit 3:1 (25:12, 25:14, 20:25, 25:13) gewonnen. Somit haben die Herren des 1. VC Wildau vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten, die BSG Pneumant Fürstenwalde, und acht Punkte Vorsprung auf den Tabellen Dritten KSC ASAHI Spremberg.
Es kommt also am letzten Spieltag in Fürstenwalde zu einem echten Endspiel gegen die Fürstenwalder Männer und die immer für eine Überraschung guten Sportfreunde des VSV Grün Weiß 78 Erkner.