Sonntag, 27. September 2009

Damen I mit ersten Sieg in der Brandenburgliga

Storkow/Wildau, 26. September 2009 – Am zweiten Punktspieltag in der Brandenburgliga fahren die 1. Damen ihren ersten 3:0-Sieg gegen Gastgeber VC Storkow ein. Von SF Brandenburg 94 trennte man sich 1:3.

In ausgedünnter Besetzung und zwei gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen machten sich unsere Damen auf den Weg nach Storkow. Den VC Storkow, erster Gegner des Tages, kannten unsere Damen schon aus vergangenen Jahren. Sowohl in Punktspielen in der Landesliga als auch in Vorbereitungsspielen traten beide Mannschaften mehrmalig gegeneinander an.

Für den Startsechser war die Auswahl nicht groß, hatte dafür umso mehr zu bieten: Caro R. (Z), Steffi (D), Kapitän Laura (AA), Rike (AA), Claudi (MB) und Mella (MB) – unterstützt durch Libera Paula.

Schon der Spielstart war viel versprechend: Aus der Annahme heraus ging der erste Pass auf Vier und wurde sofort in einen Punkt verwandelt. Weiter ging es mit druckvollen Aufgaben, die der gegnerischen Annahme Probleme bereiteten. Schnell war ein 10:2 Vorsprung herausgespielt, der bis zum Satzende bei 25:15 beibehalten werden konnte.

Überrascht durch den schnellen Sieg ging es hochmotiviert in den zweiten Satz. Sofort übernahmen wir die Führung und konnten durch das variable Passspiel dem Gegner mit druckvollen Angriffen unser Spiel aufdrücken. Doch allmählich fanden auch die Storkower Mädels ins Spiel und kämpften sich bis auf 22:19 heran. Bevor Hektik auf dem Spielfeld ausbrechen konnte, nahm Trainer Thomas eine Auszeit. Der Plan ging auf und die letzten drei Punkte waren schnell in der Tasche, 25:21.

Im dritten Satz hatte Neuzugang Tina ihre Premiere – Mit ihrer flinken Abwehr und ihren flexiblen Angriffen unterstützte sie die Mannschaft tatkräftig. Mit zwei gewonnenen Sätzen hatten wir plötzlich den Sieg vor Augen – daraus entwickelte sich eine gewisse Nervosität, durch die wir nicht mehr so befreit wie vorher spielen konnten. Keiner wollte diesen Satz aus den Händen geben. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg. Bei 4:4 bekam Mittelblockerin Claudi einen Ball auf das rechte Auge und musste ausgewechselt werden – zum Glück saß Rike auf der Bank, die schon öfter auf der Position ausgeholfen hatte. Bis zum 16:15 konnten wir uns nicht von den Storkower Mädels absetzen. Phasenweise bereitete uns die Annahme Probleme oder Aufgaben wurden leichtsinnig verschlagen – alles einfache Punkte für den Gegner. Rike war heilfroh, kurz vor Satzende endlich wieder von Claudi abgelöst zu werden. Mit neuem „Durchblick“ konnten wir uns mit gezielten Angriffen in die „Lücken“ an den Satzgewinn heranspielen, 19:15. Mit Aufgaben und einer guten Blockarbeit sicherten wir uns den Satz bei 25:23 und gewannen das Spiel 3:0.

Die ersten zwei Pünktchen gehen an Wildau!

Der Anfang war gemacht. Doch Brandenburg, die vorher knapp 3:2 gegen Storkow gewonnen hatten, wollten wir auch ein wenig ärgern. Bekannt aus vergangenen Landespokalspielen wussten wir, dass wir uns dem schnellen Spiel des Gegners anpassen mussten.
In gewohnter Aufstellung ging es in den ersten Satz und wir fanden sofort in unser Spiel. Die 3:0 Führung konnten wir mit starken Angriffen vor allem über Außen auf 18:9 ausbauen. Überraschend merkten wir, dass ja doch ein Satzgewinn drin war und machten den Sack schnell zu, bevor die Brandenburger Mädels ihre Aufholjagd beginnen konnten: 25:15.

Schon beim ersten Punkt des zweiten Satzes passierte es wieder: Der Ball prallt in der Abwehr ab und Rike bekommt ihn genau auf das rechte Auge. Zum zweiten Mal gab es eine Auswechselung wegen solch eines Unfalles – Tina kam für Rike auf das Feld. Und wie wir vermutet hatten, fanden die Gegnerinnen in ihr schnelles Spiel. Unser Block glich stellenweise einem Schweizer Käse und die Abwehr hatte in solchen Situation keine Chance. Bis zum 10:14 hielten wir mit. Die folgende gegnerische Aufgabenserie von sechs Punkten konnten wir allerdings nicht mehr aufholen und mussten den Satz 14:25 abgeben.

Beim Satzgleichstand 1:1 wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert: Unterstützt durch Libera Paula waren Annahme und Abwehr relativ sicher, so dass wir uns voll auf unsere Angriffe und den Block konzentrieren konnten. Bis zum 20:20 gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch leider zahlte sich die harmonische Spielweise der Gegnerinnen in dieser entscheidenden Phase aus und wir hatten nur knapp das Nachsehen, 21:25.

Über den vierten und letzten Satz möchte man gar nicht berichten: Nach den ersten Punkten schaukelten sich die Gegnerinnen in eine Hochstimmung – und wir wussten nicht wie wir das Blatt wenden konnten. Unser Angriffsspiel war zu lesbar, die Gegnerinnen standen schon mit ihrem Dreierblock vor den Angreifern. Den ersten Fehler machte der Gegner nach elf Punkten – und wir hatten den erlösenden ersten Punkt, 1:11. Diesen Rückstand aufzuholen war geradezu unmöglich, aber dennoch zeigte jeder Kampfgeist. Bei 6:18 wurde Rike eingewechselt. Doch wir erspielten nur noch die letzten zwei Aufgabenpunkte, dann war der Satz nach 13 min auch schon zu Ende (10:25) und das Spiel 1:3 verloren.

Nichtsdestotrotz fuhren die 1. Damen als Sieger heim! Auch Trainer Thomas zeigte sich am Ende des Spieltages zufrieden: „Mein Ziel war es, gegen Storkow zu gewinnen und Brandenburg einen Satz abzunehmen. Und mit dem 3:0-Sieg haben wir das Ziel mehr als erfüllt.“ Der erste Sieg macht sich auch sofort in der Tabelle bemerkbar und manövriert die 1. Damen auf den 5. Platz. „Jetzt haben wir den Anfang gemacht!“
Ein großes Dankeschön an alle Zuschauer, die extra nach Storkow angereist sind um uns anzufeuern! Und natürlich herzlichen Dank an meine Mädels für zwei tolle Spiele!

Es spielten: Laura, Paula, Caro R., Rike, Claudi, Steffi, Tina, Mella
Es coachte: Thomas

Montag, 21. September 2009

Sieg und Niederlage beim Saisonauftakt für Damen II

Am 19.09.09 trafen wir auf zwei Mannschaften der Netzhoppers. Die eine war ein Neueinsteiger in der Landesklasse, die anderen Mädels kannten wir schon aus der vergangenen Saison. Zuerst trafen wir auf die Neulinge.

Die erste Annahme wandelten wir mittels Zuspielerangriff durch Chrissi in einen Punkt um. Wir konnten uns jedoch nicht richtig absetzen und es ging Punkt für Punkt nur mühsam vorwärts. Am Ende konnte unser Mannschaftszuwachs Bine mit gezielten Aufschlägen den Satz für uns entscheiden (25:17).

Wir stiegen mit großer Motivation in den 2.Satz ein. Auf Grund der niedrigen Halle (Kleiststr.) gingen die Annahmen öfters gegen die Decke. Doch das Problem hatte auch die gegnerische Mannschaft. Bei 4:3 für Wildau ging Zuspielerin Chrissi zum Aufschlag. Die KWer Mädels hatten mit diesen große Probleme. Die Bälle, die wieder zu uns zurück kamen, wandelten wir mit druckvollen Angriffen in Punkte um. Nach 11 Punkten gaben wir den Ball durch Aufschlagfehler wieder ab. Dann verfielen wir in unser übliches Annahmetief und verschenkten 13 Punkte. Trainer Axel zitterte auf der Bank und probierte in zwei Auszeiten unsere Mannschaft zu motivieren, um den Satz für uns zu entscheiden. Dies half auch und wir gewannen 25:20.

Im 3. Satz konnten wir uns gleich absetzen, da Stephie mit platzierten Aufschlägen 6 Punkte machte. Zur Mitte hin holten die Gegner wieder auf und zum Schluss kam es zum Kopf-an-Kopf-Rennen. Jedoch entschieden wir wieder den Satz mit 25:22 für uns. Perfekter Start für die 2. Damen in die Saison!

Im 2. Spiel trafen wir auf unsere alten Rivalinnen und wussten, dass es ein harter Kampf wird.
Wie immer saß die Annahme nicht und somit kamen auch keine ordentlichen Zuspiele zustande. Die Mittelblocker der Gegnerinnen machten uns durch Schnellangriffe schwer zu schaffen. Den 1. und 3. Satz verloren wir besser als in der letzten Saison mit 14 und 18:25. Doch für einen Satzgewinn reichte es nicht. Aber man trifft sich ja immer 3x pro Saison und somit gingen wir mit Vorfreude auf die kommenden Spieltage vom Spielfeld.

Ein Danke geht an klein Caro, die uns von der Mannschaftsbank unterstützte, da sie noch keinen Spielerpass besaß, und die Familienangehörigen der Spielerinnen.

Es spielten: Stephanie Grothe, Christin Lehmann, Christin Mücke, Stefanie Pöls, Sabine Stieg, Isabelle Weikert, Trainer Axel Hagedorn

Sonntag, 13. September 2009

Damen I mit Debüt in der Brandenburgliga

Wildau, 12. September 2009 – Zum Saisonauftakt in der Brandenburgliga müssen die 1. Damen zwei Niederlagen einstecken. Sowohl gegen GW Erkner als auch gegen den 1. VC Herzberg ging man 0:3 vom Feld.

Zur Premiere in der Brandenburgliga war die Aufregung bei den Damen groß. Mit klopfenden Herzen und zitternden Händen standen alle Spielerinnen überpünktlich in der Wildauer Halle. Die vom Kletterwald-Kallinchen gesponserten Trikots und Hosen setzten der Vorfreude auf die neue Saison die Krone auf.

Beide Gegner waren unseren Damen keinesfalls unbekannt, in den vergangenen Jahren wurden schon in der Landesliga und in Relegations- und Freundschaftsspielen viele spannende Kämpfe gegeneinander ausgetragen.

Im Auftaktspiel gegen Erkner – Vizemeister der Vorsaison – sollte sich die intensive Vorbereitungsphase erstmals bewähren. Mit neuer Aufstellung und personellen Veränderungen auf einzelnen Positionen fühlte man sich bestens für Brandenburgs höchste Liga gewappnet. Mit Zuspielerin Caro R. als Spielkapitän, Steffi auf der Diagonale, Laura und Rike im  Außenangriff und den Mittelblockern Claudi und Mella ging es in die erste Annahme – unterstützt von Libera Paula. Schon lange vor Saisonbeginn habe ich von diesem ersten Punkt geträumt: Laura’s perfekte Annahme geht zum Zuspieler – Caro spielt den Pass nach außen – und Steffi knallt ihn rein! Juchhu! Punkt zwei und drei folgten. Mit der 3:0 Führung war die Stimmung am Überkochen und alle strahlten über beide Ohren. Doch die Gegnerinnen bekamen im Laufe des Satzes ihre Aufregung in den Griff und fanden allmählich in ihren konstanten Spielrhythmus. Zwei Auszeiten bei 4:7 und 12:16 von Trainer Thomas konnten unserer Aufregung und Hektik nicht entgegenwirken. Knapp gewann der Gegner den ersten Satz bei 25:23.

Motiviert ging es in den zweiten Satz. Die kurze 3:0-Führung des Gegners konnten wir schnell wieder aufholen (3:3) um ihn dann wieder 3:7 ziehen zu lassen. Anschließend übernahmen wir bei 8:7 die Führung. Unseren kurzzeitigen Glanzphasen – geprägt durch unsere druckvollen Angriffe – folgten kleinere Konzentrationsschwächen, die Erkner zu nutzen wusste. Bis zum 9:15 zogen sie davon, bevor wir unsere erfolgreiche Aufholjagd starteten – 20:21. Zum Ende hin fehlte nur die Konsequenz um diesen Satz nach Hause zu bringen, 25:21.

In Satz 3 zog Erkner sein konsequentes Spiel durch und machte die ersten Defizite bei uns sichtbar – mal funktionierte die Annahme nicht, mal wurde nur halbherzig geblockt oder die Abwehr war für die schnellen gegnerischen Angriffe zu unbeweglich. Nichtsdestotrotz glänzten wir zwischenzeitlich mit druckvollen Angriffen und tollen Rettungsbällen. Zum Satzanfang lieferten wir uns ein erneutes Kopf-an-Kopf-Rennen, mussten uns am Ende aber deutlich 15:25 und demzufolge 0:3 geschlagen geben.

Neues Spiel, neues Glück.

Die erste Niederlage wurde abgehakt und der nächste Gegner, der 1.VC Herzberg (Vierter der vergangenen Saison), ins Visier genommen. Diesmal mit Mannschaftskapitän Caro L. auf Zuspiel und Tine im Außenangriff ging es in den ersten Satz. Bis zum 4:4 blieben wir mit den Herzberger Mädels gleichauf, bevor sich diese erstmals auf 4:8 absetzen. Aber diesen Rückstand konnten wir schnell wieder aufholen, 11:11. Während wir zwischendurch nur jeweils einen Punkt erspielen konnten, setzen sich die Gegnerinnen mit jeweils drei bis vier Punkten in Folge allmählich ab. Bei 13:16 und 14:20 war der Satzgewinn in weite Ferne gerückt. Zwei direkte Aufgabenpunkte von Laura brachten uns noch ein Stück heran, konnten aber den Satzverlust bei 19:25 nicht mehr verhindern.

Der zweite Satz sollte unserer werden. Und tatsächlich schafften wir es den Herzbergern Paroli zu bieten und gingen 7:2 in Führung. Doch wir wären nicht Wildau, wenn wir den Gegnerinnen nicht auch noch eine Chance ließen, oder? Plötzlich kam die einfachste Annahme nicht mehr zum Zuspieler und die Gegnerinnen nutzen ihre Chance und setzen uns mit ihren abwechslungsreichen Angriffen zusätzlich unter Druck. Ruck-Zuck war der Vorsprung dahin und wir lagen 7:12 zurück. Aber auch wir können das Blatt wenden. Mit dem Ziel Satzgewinn vor Augen und einer ordentlichen Kopfwäsche in der Auszeit schafften wir bei 12:12 den Ausgleich. Mit starkem Kampfeswillen konnten wir den Gegnerinnen im weiteren Spielverlauf das Leben schwer machen, hatten bei 25:23 aber erneut das Nachsehen.

Auch im dritten Satz war der Siegeswillen ungebrochen. In einem ausgeglichenem Spiel hatten wir hin und wieder die Nase vorn: 6:5, 16:15. Doch auch in diesem Satz blieben wir nicht von einer kurzen Schwächephase verschont und verschenkten unsere letzte Chance, 16:21. Zwar zwangen wir die Gegnerinnen bei 19:21 in eine letzte Auszeit, konnten Ihnen den Satz- und Spielgewinn allerdings nicht mehr streitig machen: 23:25 und folglich 0:3.

Trainer Thomas ist keineswegs von der Premiere enttäuscht: „Leider sehen zwei 0:3 Niederlagen immer ziemlich eindeutig aus. Betrachtet man aber den Spielverlauf und die Punktestände der einzelnen Sätze, bin ich der Meinung, dass wir uns sehr gut präsentiert haben.“ Zunächst muss sich die Mannschaft mit dem letzten Tabellenplatz zufrieden geben. Trainer Thomas bringt das nach dem ersten Punktspieltag nicht aus der Fassung: „Wir haben nun den Beweis, dass wir spielerisch mithalten können. Und schließlich sieht man sich immer dreimal in der Saison.“

1. VC Wildau: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro L., Anne, Caro R., Rike, Claudi, Steffi, Mella
Es coachten: Thomas und Rene

Dienstag, 8. September 2009

Herren I testen in Oranienburg

Gegen die Landesauswahl der Polizei Brandenburg absolvierte die Mannschaft der 1. Herren des VC Wildau am Montag den 07.09.09 ein Testspiel in Form von 4 Sätzen. Mit 12 Mann bestehend aus Brandenburg- und Kreisligaspielern reiste die Mannschaft am Abend in Oranienburg auf dem Gelände der Polizei Fachhochschule an. Devise war es alle Spieler einmal unter Wettkampfähnlichen Bedingungen spielen zu sehen.



Fazit des Abends ist: ohne Kapitän und Zuspieler Jan Diestel hat die Mannschaft doch die ein oder anderen Abstimmungsschwierigkeiten im Zuspiel-Angriff, wobei seine Vertreter Andi Freidank und Nachwuchstalent Christopher Wolff ihre Sache gut machten.
Es war aber nicht zu übersehen das Andreas Freidank für die Mannschaft auf der Libero-Position unersetzbar ist. So konnten die VC Männer erst mit Andi auf der Libero-Position eine stabile Annahme vorweisen.
Das 2. doch recht grosse Defizit des Abends lag im Blockspiel der Wildauer Männer. Sehr häufig sah man die klassischen 2 Einerblocks anstelle einer geschlossenen "du kommst hier nicht vorbei" Wand. Trotz der 0:4 Niederlage ging man positiv aus dem Spiel, war man doch angereist um eine erste und letzte Standortbestimmung vor dem ersten Ligaspiel am 19.09.09 in Wildau (Sporthalle Oberschule) zu erhalten. Die Stärken und Schwächen wurden der Mannschaft aufgezeigt und nun heisst es die letzten 4 Trainingseinheiten zielgerichtet nutzen.
1. VC Wildau: Andreas Freidank, Christopher Wolff, Ronny Wentzke, Matti Leydecker, Alexander Dehnst, Bert Krause, Stefan Welzel, Matthias Norden, Roberto Kraft, Marco Göhr, Klaus Dittmer, Sven Rehfeldt