Sonntag, 29. November 2009

Damen I erzielen Überraschungssieg

Wildau / Erkner, 28. November 2009 - Beim zweiten Aufeinandertreffen in der Brandenburgliga bezwingen die 1. Damen den 1. VC Herzberg im Tie-Break. Gastgeber Erkner setzte sich souverän 3:0 durch.
Über das schlechteste Spiel der Saison - oder überhaupt - soll an dieser Stelle nur soviel berichtet werden: Hochmotiviert trat Erkner gegen uns an und wir zeigten nicht einmal den Willen, Ihnen den Sieg wenigstens zu erschweren. Peinlich berührt über unsere Vorstellung verließen wir nach nur 55 min das Feld: 0:3 (9:25, 18:25, 21:25).

Die klaren Worte von Trainer Thomas in der Spielpause setzen der Enttäuschung noch eins drauf - und konnte mithilfe von aufbauenden Worten in eine „Jetzt erstrecht“-Stimmung verwandelt werden.

Mit neuer Motivation traten wir gegen Herzberg an. Mit Jule als Libera verstärkten wir unsere Annahme und konnten mithilfe von variablen Angriffen punkten. Schnell erwiesen sich die Gegnerinnen als „machbar“. Wir konnten sofort die Führung übernehmen, aber Herzberg blieb uns immer knapp auf den Fersen - bei 21:21 war noch alles offen. Zwei Punkte durch tolle Angriffe. 23:21-Auszeit von Herzberg. Dann unsere Aufgabe: ein Ass. 24:21-Auszeit von Herzberg. Der Satzgewinn war greifbar nah und mit großem Jubel wurde der letzte ersehnte Punkt gefeiert: 25:21.

Im zweiten Satz drehte Herzberg den Spieß einfach um. Die Mädels gingen in Führung und bauten diese relativ schnell auf fünf Punkte aus. Diesen Abstand konnten wir bis zum Satzende nicht mehr aufholen. Auch die Einwechslung von Neuzugang Steffi P. auf der Diagonalposition brachte nicht die erhoffte Wendung, so dass der Satz 19:25 abgegeben werden musste.

Wieder auf der Gewinnerseite punkteten wir mit tollen Angriffs- und Blockaktionen. Die hohe Führung (16:9) gaben wir nicht mehr her und holten uns den Satz bei 25:17.

Im vierten Satz sollten die zwei Tabellenpunkte nach Hause gefahren werden. Aber eine kurze Konzentrationsschwäche brachte die Gegnerinnen sofort wieder ins Spiel: 21:25.

Oh, oh. Ein Tie-Break gegen Herzberg, da kamen bei uns schlechte Erinnerungen hoch. Und der Beginn war alles andere als Erfolg versprechend. Herzbergs Hauptangreiferin wechselte gleich nach vorn und brachte unsere Annahme ins Wanken, bei 4:1 waren schon die ersten ängstlichen Gesichter auf dem Feld zu sehen. Aber: Wir zeigten Siegeswillen. Eine tolle Annahme, ein Traumpass und ein noch schönerer Angriff - und schon waren wir wieder im Spiel. Bei 7:7 waren wir mit Herzberg wieder gleich auf - und nun lag es an uns, vorbeizuziehen. Nach dem 10:8 kam Herzberg noch auf 10:10 heran. Alle Spielerinnen waren voll bei der Sache, bewegten sich und kämpften um jeden Ball. Mithilfe von Paulas Aufgabenserie kamen wir zum Satzball und erzielten durch den gegnerischen Fehler den letzten Punkt, 15:10 und somit 3:2 (25:21, 19:25, 25:17, 21:25, 15:10).

Durch diesen Überraschungssieg - notwendig, aber vorher nicht erwartet - sichern sich die 1. Damen wieder den 6. Tabellenplatz.

VC Wildau: Laura, Paula, Anne, Caro R., Claudi, Steffi P., Jule, Mella
Trainer: Thomas

Montag, 9. November 2009

Landesmeisterschaften U 14

2. Spieltag - Gruppe B in Potsdam, Ergebnisse:
1. VC Wildau - WSG Potsdam-Waldstadt 3:0
TSGL Schöneiche - WSG Potsdam-Waldstadt 3:0
1. VC Wildau - TSGL Schöneiche 3:2

Sonntag, 8. November 2009

Damen I verpatzen Siegeschance

Wildau, 07. November 2009 – Am letzten Punktspieltag der Hinrunde in der Brandenburgliga müssen die 1. Damen zwei Niederlagen einstecken. Tabellenführer BW Schwedt setzte sich klar 3:0 durch, Mitaufsteiger SC Potsdam III konnte im Tie-Break nicht bezwungen werden.

Mit guten Voraussetzungen ging es gegen die letzten beiden „unbekannten“ Mannschaften an den Start. Mit 12 Spielerinnen inklusive Neuzugang Steffi P. war an diesem Spieltag alles möglich.
Die mehrwöchige Spielpause machte sich gegen den ersten und stärkeren Gegner BW Schwedt bemerkbar. Schnell zwangen uns die Tabellenersten ihr Spiel auf bevor wir überhaupt ins Spiel finden konnten. Den „durchschlagenden Angriffen“ der beiden Hauptangreiferinnen konnte unser Block kein Paroli bieten, der Abwehr blieb da kaum mehr eine Chance. Gelegentlich blitzten bei uns ansehbare Spielzüge auf, die von einer stocksteifen Abwehr abgelöst wurden. Der Spaß blieb in diesem Spiel dennoch nicht auf der Strecke. Viel zu schnell, nach nur 58 Minuten, war das Spiel 0:3 verloren (15:25, 20:25, 15:25).

Über das zweite Spiel gegen Mitaufsteiger SC Potsdam III möchte man eigentlich nicht viele Worte verlieren – die Enttäuschung über das Ergebnis sitzt tief. Die gesamte Mannschaft war optimistisch und auch vor dem Tie-Break hätte man das Spiel für sich entscheiden können, oder besser: entscheiden müssen. Die Potsdamer Mädels waren höchstmotiviert, kämpften um jeden Ball und hatten so auch bei manchen Bällen das Glück auf ihrer Seite.

Nach dem ersten verlorenen Satz konnten wir uns relativ leicht die nächsten beiden Sätze sichern. Im vierten Satz hätte wir das Spiel für uns entscheiden müssen, bei 12:8 hatten wir auch die besten Chancen dafür. Aber die Gegnerinnen ließen sich nicht unterkriegen und kämpften sich Punkt für Punkt heran und wurden mit dem Satzgewinn belohnt. Im Entscheidungssatz konnten wir unsere gewohnte Leistung nicht mehr abrufen und es geschahen nahezu undenkbare Fehler. Entscheidende Aufgaben wurden verschlagen, Bälle fielen einfach ins Feld, Angriffe wurden ins Netz geschlagen. Vom 1:6 Rückstand kämpften wir uns noch heran, aber als Tina bei 11:14 zur Aufgabe ging, war die Angst zu Versagen zu groß. Den letzten Punkt erzielten die Potsdamer durch unseren Angriffsfehler: 2:3 (21:25, 25:21, 25:18, 21:25, 11:15).

Jetzt bleibt für die Mannschaft zu hoffen, dass diese Niederlage letzten Endes für das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt nicht entscheidend war. Zunächst sichern sich die 1. Damen den 6.Tabellenplatz.

Trainer Thomas: „Trotz der doch knappen Niederlage freue ich mich über unseren Neuzugang Steffi P., die ihre Aufgabe gut gemeistert hat. Genauso positiv sehe ich die weitere Festigung von Tina in der Mannschaft. Besonders hervorheben möchte ich die Variabilität unserer Tine, die durch den verletzungsbedingten Ausfall von Steffi W. auf der Diagonalposition einen sehr guten Job gemacht hat. So kann man also auch in einer Niederlage viele positive Sachen sehen. Wir haben jetzt gegen alle Mannschaften einmal gespielt und wissen welche Schwächen wir selber noch zu Stärken umwandeln müssen um in den kommenden Spielen bessere Ergebnisse zu erzielen. Und vielleicht können wir auch den einen oder anderen Überraschungssieg einfahren.“
Ein großes Dankeschön im Namen der Mannschaft geht an die vielen Zuschauer, die uns während des gesamten Spieltages durch ihre super Stimmung tatkräftig unterstützt haben!

Es spielten: Laura, Tine, Anja, Paula, Caro L., Anne, Caro R., Claudi, Steffi W., Steffi P., Tina, Mella
Es coachten: Thomas, René