Montag, 24. Januar 2011

Straußberg - Wildau II

Am letzten Wochenende trafen wir mit Straußberg auf einen Gegner, der seine Aufstiegsambitionen in den letzten Spieltagen immer wieder unterstreichen konnte. Wir waren also vorgewarnt.
Im ersten Satz starteten wir ohne Eigenfehler und begegneten Straußberg auf Augenhöhe. Zum Satzende konnte der Gastgeber zulegen und den 1. Satz durch starke Blockpunkte für sich entscheiden.
Im 2. Satz fanden wir zunächst gar nicht ins Spiel und ließen auch einfache Punkte zu. Die Wende kam beim Stand von 16:7 gegen uns. Durch konstante Aufgaben, aufmerksame Blockarbeit und Erfolg im Angriff konnten wir den Satz ausgleichen und schlussendlich für uns entscheiden.
Im 3. Satz spielte Straußberg souverän auf und setzte uns von Beginn an unter Druck. Die Straußberger Aufgaben bereitete uns Probleme, und auch durch ein gelungenes Angriffsspiel unsererseits konnten wir kaum punkten. Straußberg fand oft die richtige Antwort und zeigte starke Feldverteidigung. Der Satzgewinn war die logische Folge.
Im 4. Satz setzte sich der Gastgeber ohne Probleme zum 3:1 Spielgewinn durch.
Insgesamt haben wir gegen einen starken Gegner verloren, der den Aufstieg klar vor Augen, aktuell auch als Tabellenführer, hat. Oft konnten wir gute Aktionen zeigen, aber nicht in letzter Konstanz in eigene Punkte verwandeln.

Sonntag, 9. Januar 2011

Gelungener Start ins neue Jahr

Die 1. Damen gehen in der Brandenburgliga mit einem Sieg und einer Niederlage in das neue Jahr. Gegen den Gastgeber und Regionalligaanwärter TSV Blau/Weiß 65 Schwedt mussten sich unsere Damen 0:3 geschlagen geben, SC Potsdam III wurde 3:0 besiegt.
Bei eisigem Winterwetter und mit 2,5 Stunden Zeitpuffer machten sich die 1. Damen auf den Weg nach Schwedt – wo wir nach einigen Rutschpartien und Geschwindigkeitsrekorden auch heile ankamen.
Zunächst bezwang Gastgeber BW Schwedt den SC Potsdam III 3:0, bevor wir „an der Reihe“ waren.

Mit Steffi als Libera und Paula als Diagonale bzw. Ersatzzuspielerin ging es in diesem Spiel darum die Knochen für das zweite und wichtigere Spiel gegen Potsdam zu schonen. Wir schonten allerdings gleichzeitig die Kräfte unserer Gegnerinnen. Zwei Sätze waren wir damit beschäftigt in unser Spiel  zu finden: Aufgaben wurden verschlagen, die Annahme kam nicht einmal in die Nähe des Netzes, Zuspielerin Caro L. hatte nach längerer Spielpause Probleme die Bälle zu verteilen, den Angreifern mangelte es an Zielsicherheit und Durchschlagskraft. Kurzum: Alle Auszeiten und Einwechslungen von Trainer Thomas konnten das Drama nicht abwenden. Erst im dritten Satz bauten wir erstmals unser Spiel auf und boten den Schwedter Mädels ein wenig Paroli. In die Nähe eines Satzgewinns kamen wir allerdings nicht: 0:3 (11:25, 12:25, 17:25).

Mitaufsteiger SC Potsdam III sollte im zweiten Spiel bezwungen werden, die 2:3 Niederlage vom letzten Aufeinandertreffen blieb noch schmerzlich in Erinnerung. Mit Caro L. und Steffi W.  (Z/D), Laura und Rike (AA), Claudi und Mella (MB) und Paula (L) in der Startaufstellung wollten wir uns endlich revanchieren.
In den ersten Spielzügen herrschte noch ein wenig Durcheinander auf beiden Seiten, aber durch gezielte Lobschläge von Laura und Diagonalangriffen von Steffi W. konnten wir zunehmend Luft gewinnen. Mit einer nun besseren Annahme gelang es auch Caro L. wieder in ihr sicheres Zuspiel zu finden und die Bälle variabel zu verteilen. Mit einem gesunden Risiko bei den Aufgaben und druckvollen Angriffen gingen wir 21:13 in Führung. Doch die Potsdamer Mädels blieben hartnäckig und schafften es durch eine Aufgabenserie und Legern sich noch auf 18 Punkte heranzukämpfen. Mit der Auszeit bei 21:18 unterbrach Trainer Thomas das Aufgabenspiel und erzielte einen Trainerpunkt, 22:18. Mit neuer Kraft brachten wir den ersten Satz 25:22 nach Hause.

Im zweiten Satz wollten wir uns keineswegs auf unseren Lorbeeren ausruhen und die Potsdamer Mädels weiter unter Druck setzen. Mit viel Engagement wurde auf dem Feld ordentlich gebuddelt – ich erinnere an dieser Stelle nur daran, wie Caro’s Aufgabe im Netz hingen blieb und Rike unter den Ball hechtet um ihn anschließend noch über das Netz zu spielen. Neben unseren druckvollen Angriffen, egal ob aus dem Hinterfeld von Rike oder auf den Außenpositionen von Steffi und Laura, bereitete auch unsere gute Blockarbeit den Gegnerinnen zunehmend Schwierigkeiten. Bis zum 19:10 konnten wir unsere Führung ausbauen. Dann folgte wieder eine gegnerische Aufgabenserie, die uns aufgrund von Abstimmungsschwierigkeiten untereinander durcheinander brachte. Die Auszeit von Trainer Thomas bei 19:16 lieferte zwar keinen direkten Punkt, verhalf uns aber wieder in unser Spiel zu finden und auch den zweiten Satz 25:21 für uns zu entscheiden.

Im dritten Satz knüpften wir an unsere Leistungen an. Besonders prägnant war folgende Situation: Eine saubere Annahme von Libera Paula, Sprungpass von Caro zur Mitte, Claudi schlägt den Ball kurz vor Position sechs ins Feld,  bevor der gegnerische Block überhaupt auf die Idee kommt zu springen. Mit solchen Angriffssituationen bauten wir unsere Führung aus und als gegen Satzende ringsherum schon die Halle aufgeräumt wurde, ließ auch der Kampfgeist der Potsdamer nach. Rikes Aufgaben brachten uns zum 24:20, der gegnerische Angriff ins Aus bescherte uns den letzten Punkt. Nach nur einer Stunde hatten wir unsere Siegesmission erfüllt, 3:0 (25:22, 25:21, 25:20).

Abgesehen vom unserem Auftritt im ersten Spiel war es ein erfolgreicher Punktspieltag. Ich bin stolz auf uns Mädels, dass wir das erste Spiel abhaken und uns auf das wichtige Spiel gegen SC Potsdam konzentrieren konnten. Als Resümee sind eigentlich alle Spielerinnen hervorzuheben: Paula, die scheinbar auf jeder Position – egal ob als Zuspielerin, Diagonale oder Libera – eine solide Leistung abliefert. Oder Steffi P., die sich als Neuzugang aus der 2. Mannschaft immer besser einfindet und jede Gelegenheit nutzt um uns mit ihren Angriffen zu unterstützen. Anne legte im Angriff sofort einen Glanzstart hin und die länger abwesenden Spielerinnen Rike und Caro L. fanden schnell in ihr Spiel zurück. Laura, Claudi und Steffi glänzten insbesondere im zweiten Spiel mit ihrer konstanten Leistung im Angriff. Last but not least: Trainer Thomas traf im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen und brachte uns bei heftigem Schneetreiben sicher zurück in die Heimat.
Mit einem Sieg und einer Niederlage bleiben die 1. Damen auf dem 6. Tabellenplatz und festigen allmählich den Klassenerhalt in der Brandenburgliga.

Es spielten: Laura, Rike, Paula, Caro L., Anne, Claudi, Steffi W., Steffi P., Mella
Trainer: Thomas