Sonntag, 20. März 2011

Am letzten Spieltag der Saison 2010/11 bestritten die Wildauer Mädels in symptomatisch dünner Besetzung die letzten beiden Spiele der Saison gegen den Aufsteiger VSV Grün-Weiß 78 Erkner, sowie den Tabellenzweiten 1. VC Herzberg in der Herzberger Halle und sicherten sich den 7. Tabellenplatz in der Brandenburgliga.
Mit Stef und Claudi als Mittelblocker, Steffi und Tine im Außenangriff, Caro L. als Zuspielerin und Caro R. als Diagonal in der Startaufstellung gegen die Gastgebermannschaft konnten sich die Wildauer Mädels nur schwer ins Spiel einbringen. Ein Punkt nach dem anderen ging verloren, leider meist durch eigene Fehler. Melli und Rike mussten den Spielbeginn leider krankheitsbedingt von der Bank aus hinnehmen. So ging das erste Spiel schnell und voller Enttäuschung über die eigene Leistung dem Ende zu, mit einem 0:3 K.O. für die Wildauer Mädels (13:25; 14:25; 10:25).
Die anschließende Spielpause entpuppte sich als emotionale Heulpartie, über die schlechte Leistung im Spiel gegen die Herzberger, aber besonders über den letzten Spieltag in dieser Mannschaftskonstellation. Insgesamt vier unserer langjährigen Spielerinnen stehen den 1. Damen leider in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung.
Ziemlich verheult und weniger topmodelmäßig ging es nun also nach der Pause in den Endspurt. Es folgte ein spannendes Spiel gegen den Tabellenführer. Etwas irritiert durch unsere für die Erkner Mädels nicht nachvollziehbare Flennattacke begann nun also das Spiel.
In der Startaufstellung nun: Caro L., die kranke Melli, Stef, Steffi, Claudi und Tine. Völlig überraschend starteten wir durch eine schöne Aufschlagsserie von Caro L. ins Spiel und machten es den Mädels von Erkner nicht leicht. So gewannen wir den ersten Satz mit 25:18 gegen den Spitzenreiter.
Im 2. Satz starteten die Mädels von Erkner wie gewohnt mit eindrucksvollen Angriffen und starken Aufschlägen. Der gesamte Satz glich einem Kopf-an-Kopf-Rennen, welches auch nach 2 Auszeiten mit 23:25 leider gegen uns entschieden wurde.
In Satz 3 fanden wir in unser Spiel zurück und konnten langsam unseren Vorsprung ausbauen. Nach einem „Caro“-Wechsel beim Stand von 16:13 auf der Wildauer Seite konnten wir den Satz nun endgültig mit 25:21 für uns entscheiden.
Der nun folgende Satz war entscheidend. Schließlich sind die Wildauerinnen bekannt dafür, im Tiebreak nicht gerade das Glück auf ihrer Seite zu haben. Daher galt es, einen Tiebreak auf jeden Fall zu verhindern! Der Satz konnte schließlich nach spannenden 22 Minuten und auf beiden Seiten ausgereizten Auszeiten mit 25:23 und mit einem Endstand von 3:1 für Wildau entschieden werden. Ein wiedermal schönes Spiel gegen Erkner, was viel Spaß gemacht hat! Und für uns ein schöner Saisonabschied.
Was bleibt uns nun über die vergangene Saison zu sagen? Eine tolle Mannschaft! Eine Saison, die mit einem 7. Platz abschließt! Zwei engagierte Trainer, die sich jedes Wochenende freiwillig mit uns Weiberhaufen rumschlagen! Ein Sponsor, der zu uns steht und uns trotz manchmal fragwürdiger Leistungen in tollen Trikots erstrahlen lässt! Viele spannende Spieltage und Erinnerungen! Es hat wirklich viel Spaß gemacht… Danke!
Es heulten: Carolin Lehmann, Melanie Mulack, Tine Fladrich, Stephanie Westphal, Stefanie Pöls, Claudia Streblau, Carolin Rick, Friederike Ebner, das Thomas-Duo, Ulrich Hausmann

Samstag, 5. März 2011

3. Spieltag - "Ran an's Netz"

Nachdem der Spieltag wiederholt verschoben werden musste trafen nun endlich "Die Unglaublichen" aus Wildau und die "Dream Girls" aus Neukölln in der Wildauer Sport- und Schwimmhalle aufeinander. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen trafen wir diesmal auf eine junge Mannschaft.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten schienen wir den Gegner im Griff zu haben. Dies schlug sich im sehr deutlichen 25:13 nieder. Dann aber schlichen sich sehr viele Fehler in unser Spiel. Es wurden eine Menge Aufschläge vergeben und Annahme und Angriff funktionierten nicht mehr. Dies baute natürlich den Gegner auf. So verloren wir leider die nachfolgenden Sätze (12:25, 17:25, 11:25) sehr deutlich.
Abschließend ist zu sagen, dass dies heute unser schlechtestes Spiel war und wir uns weit unter Wert geschlagen geben mussten. So bleibt uns nur den Spieltag zu vergessen und uns am nächsten zu rehabilitieren.
Ein Dank geht an Immo, der sich spontan bereit erklärt hat zu pfeifen.
Es spielten: Jette, Steffi, Christin, Sandra, Bine, Julia, Legionärin Claudi
Moralische Unterstützung: Anja